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Hannover Scorpions
Erstes Aufbäumen: David Sulkovsky (2. v. r.) trifft für die Scorpions zum 1:2.

Die Fans haben oftmals ein besonderes Gespür für den Seelenzustand ihrer Idole. Deshalb feierten die Anhänger der Hannover Scorpions gestern die Spieler ihres Team aus der Deutschen Eishockey-Liga nach dem hart erkämpften 5:3 (2:2, 0:0, 3:1)-Erfolg gegen die Straubing Tigers besonders innig – und die Spieler um David Sulkovsky genossen die Streicheleinheiten sichtlich.

Das untere Drittel der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) rückt immer enger zusammen. Punktgewinne der Tabellennachbarn und die eigene 2:5 (0:1, 2:1, 0:3)-Niederlage im Derby am Freitagabend beim EHC Wolfsburg verschlechtern dabei die Ausgangslage der Hannover Scorpions im Kampf um einen Play-off-Platz beträchtlich.

1:2, da guckt Dimitri Pätzold etwas erstaunt: Beim Treffer des Augsburgers Chad Bassen sah der hannoversche Torhüter nicht besonders glücklich aus. Ansonsten hielt er stark und bewahrte sein Team vor einer höheren Niederlage.

47 Jahre alt ist Marco Stichnoth gestern geworden, und auch im Fall des Sportlichen Leiters der Hannover Scorpions gilt der Spruch: Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Der Abend dürfte dann nicht nur Stichnoth die Laune verdorben haben.

4:1 gegen Eisbären Berlin
Foto: Torschütze Tim Richter bejubelt seinen Treffer zum 2:0 für die Scorpioms. Eisbären-Keeper Sebastian Elwing und Frank Hördler liegen geschlagen am Boden.

Wer hätte das gedacht: Die jüngst alles andere als erfolgreichen Hannover Scorpions haben in der Deutschen Eishockey-Liga zugeschlagen. In der TUI Arena gelang ihnen ein 4:1-Erfolg gegen den Titelverteidiger aus Berlin. Das sorgt für neue Motivation in der Meisterschaft.

1:5 gegen den Tabellenletzten: Die Hannover Scorpions haben gegen Düsseldorf verloren.

Die Hannover Scorpions verlieren in der Deutschen Eishockey-Liga im Kampf um die Play-off-Plätze weiter an Boden. Am Freitagabend bekam die Mannschaft von Trainer Igor Pavlov beim Tabellenletzten Düsseldorfer EG mit 1:5 (1:0, 0:3, 0:2) sogar eine richtige Packung.

Foto: „Es sieht ganz danach aus, dass Thomas in der kommenden Woche weg ist“: Torhüter Thomas Greiss steht vor der Rückkehr zu seinem NHL-Klub San Jose Sharks.

Gestern Vormittag war er beim Training der Hannover Scorpions noch einmal voll dabei. Im Rotationsprinzip teilte sich Thomas Greiss die Aufgabe im Tor des Eishockey-Erstligisten bei den Schussübungen mit Dimitri Pätzold und Max Englbrecht. Doch vieles deutet darauf hin, dass das Gastspiel des 26-Jährigen in Hannover bald beendet sein dürfte.

1:2-Heimniederlage gegen Köln
Fest im Kölner Griff: Scorpions-Torschütze Morten Green steht nicht nur in dieser Rangelei gegen drei Haie auf verlorenem Posten.Petrow

Dem Sieg am Freitag in Iserlohn folgte die Ernüchterung. Bei der 1:2-Heimniederlage gegen die Kölner Haie verspielten die Hannover Scorpions wieder drei wichtige Punkte für die Play-off-Teilnahme in der deutschen Eishockey-Liga. Ausgerechnet ein früherer Hannoveraner ärgerte die Gastgeber am meisten.

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