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Eisderby, nächste Folge!

Eishockey Eisderby, nächste Folge!

Am Sonntag spielen die Hannover Indians und Scorpions erneut im Derby gegeneinander – und sehen sich vielleicht zum fünften Mal in den Play-offs wieder. Aber nur, wenn nach der Vorrunde die Tabellenkonstellation stimmt.

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Bereits zum vierten Mal in dieser Saison kommt es am Sonntag zum Derby zwischen Indians und Scorpions.

Quelle: Sielski

Hannover. Das Derby zum Vierten: Am Sonntag (19 Uhr, Eisstadion am Pferdeturm) treffen der EC Hannover Indians und die Hannover Scorpions erneut in der Eishockey-Oberliga aufeinander. Spannung verspricht die Partie nicht nur wegen der Rivalität, sondern auch, weil sie am letzten Spieltag der Hauptrunde stattfindet. Ein erneutes Aufeinandertreffen in den Play-offs ist möglich.

ECH-Trainer Fred Carroll denkt noch nicht an weitere Duelle mit den Scorpions, sondern nur an Sonntag. „Wir wollen unbedingt gewinnen, damit wir Heimrecht in den Play-offs haben“, sagt Carroll, der auch in der nächsten Saison am Pferdeturm an der Bande stehen wird. Scorpions-Trainer Len Soccio, der das morgige Derby „als gute Vorbereitung für unseren Auswärtsstart in den Play-offs“ bezeichnet, sieht in einer möglichen Serie gegen die Indians nur Vorteile. „Die Spieler wären wegen der kurzen Anreisen ausgeruht, ein Derby gibt einen zusätzlichen Push.“ Was aber muss passieren, damit Indians und Scorpions in den Play-offs aufeinandertreffen oder sich aus dem Weg gehen? Ein Überblick:

  • Die Ausgangslage: Vor dem letzten Wochenendspieltag der Vorrunde stehen die Endplatzierungen der Indians und Scorpions noch nicht fest. Klar ist, dass die Scorpions in den Play-offs kein Heimrecht haben werden, sie streiten sich mit dem EHC Neuwied um die Ränge 6 und 7. Für die Indians ist von Platz 2 bis 5 alles möglich. Der Heimvorteil gilt nur bis zum 4. Platz. Eine bestimmte Konstellation beim Einlauf der Indians und Scorpions (Plätze 2 und 7, 3 und 6 oder 4 und 5) würde weitere Derbys in den Play-offs bedeuten.
  • Wer mischt noch mit: Indians (41 Spiele, 92 Punkte) und Scorpions (41/86) waren am gestrigen Freitag - anders als Tilburg, Herne und Neuwied - nicht im Einsatz. Mittendrin im Rennen sind auch die Saale Bulls Halle, die am Sonntag mit den Black Dragons Erfurt den wohl leichtesten Gegner aller Play-off-Kandidaten haben. Besonderheit: Bei Punktgleichheit zählt das Torverhältnis, nicht der direkte Vergleich, weil die Mannschaften in der Vorrunde gegen regionale Gegner öfters gespielt haben.
  • Die Play-offs: Die schönste Jahreszeit im Eishockey-Jahr beginnt am 11. März, weiter geht es vorerst im Zwei-Tage-Rhythmus. Nach der ersten Runde spielen die vier besten Nordteams mit vier Vertretern der Südstaffel einen Aufsteiger aus. Die Tilburg Trappers haben eine Ausnahmegenehmigung für die Teilnahme an den Play-offs erhalten. Denn der niederländische Serienmeister, vor der Saison in die drittklassige Oberliga aufgenommen, darf nach den Statuten nicht in die 2. Liga Deutschlands (DEL2) aufsteigen. Ein Oberliga-Finale zwischen Tilburg und beispielsweise dem souveränen Süd-Vorrundenmeister Regensburg könnte demnach zum Muster ohne Wert werden. Indians und Scorpions können nicht aufsteigen - sie haben keine Unterlagen für die DEL2 angefordert.
  • Personelle Situation für Sonntag: Nick Bovenschen (ECH) und Sachar Blank (Scorpions) sind gesperrt, ansonsten haben beide Trainer alle Spieler an Bord.
  • Kartenservice: Die Abendkassen öffnen um 17 Uhr, die Chance auf Restkarten ist aber gering.

Stephan Hartung

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