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Die "großen" Scorpions siegen im Hannover-Duell

Eishockey-Oberliga Die "großen" Scorpions siegen im Hannover-Duell

Am Freitagabend konnten sich die Hannover Scorpions gegen die Wedemark Scorpions einen 4:1-Sieg erkämpfen. Es war das erste direkte Duell der Saison zwischen den beiden Eishockey-Oberliga Vereinen aus Hannover. Im nächsten Jahr spielen sie wohl nicht mehr in zwei Teams.

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Die Hannover Scorpions gewinnen mit 4:1

Quelle: Florian Petrow

Langenhagen. In der Drittelpause erklang das Lied „Schönste Zeit“ des Interpreten Bosse aus den Lautsprechern der Eishalle Langenhagen. Vielleicht ein Song mit Aussagekraft: Denn vor dem Derby sorgte die Exklusiv-Nachricht der HAZ für Aufsehen, dass die beiden Eishockey-Oberligisten Hannover Scorpions und ESC Wedemark Scorpions in der kommenden Saison fusionieren wollen – was eine bessere Zeit einläuten soll, denn die schönen Zeiten sind bei den Hannover Scorpions, Deutscher Meister 2010, bereits ein paar Jahre her.

Vor der Fusion gab es aber erst einmal das erste direkte Duell der aktuellen Saison. Sieger: die Scorpions, nämlich die aus Hannover, sie gewannen das Bruderduell mit 4:1 (0:0, 1:1, 3:0).
1191 Zuschauer sahen zunächst ein torloses Eröffnungsdrittel. In der 26. Minute brachte Stefan Goller die Gastgeber dann in Führung. Die Vorarbeit dazu leistete Andrej Strakhov, der sportliche Leiter der Scorpions stand überraschend doch erneut als Spieler auf dem Eis – und wird dies nun bis Saisonende in dieser Doppelfunktion fortführen. Zehn Minuten später gelang Noah Janisch der Ausgleich für die Wedemark Scorpions.

Die Hannover Scorpions haben am Freitag gegen die Wedemark Scorpions mit 4:1 gewonnen.

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Im Schlussdrittel entschied die Mannschaft von Trainer Tomas Martinec mit einem Doppelschlag binnen 48 Sekunden die Partie. Zunächst schob Christoph Koziol am langen Pfosten nach starker Vorarbeit von Kyle Decoste zum 2:1 ein. Kurz danach war Decoste mit einem harten Schuss aus dem Handgelenk aus zentraler Position selbst erfolgreich. Tim Dreschmann setzte in der 
59. Minute den Schlusspunkt.

„Wir haben zwei Fehler zu viel gemacht, haben aber auch unsere zahlreichen Torchancen nicht genutzt“, sagte Wedemarks Trainer Dieter Reiss und lobte Christoph Mathis im Tor der Gastgeber. Sein Trainerkollege freute sich „über drei Punkte, die uns gut tun, endlich waren wir personell mal wieder vollzählig“, sagte Martinec.

Tore: 1:0 (5:30) Goller (Strakhov), 1:1 (35:13) Janisch (Budd), 2:1 (42:57) Koziol (Decoste), 3:1 (43:45) Decoste, 4:1 (58:26) Dreschmann (Koziol) – Strafminuten: 18/4.

Der EC Hannover Indians gewann derweil sein Auswärtsspiel beim EHC Timmendorfer Strand 06 mit 4:1 (3:0, 0:0, 1:1). Den Grundstein für den Erfolg legte der ECH mit drei Toren im Anfangsdrittel. Carsten Gosdeck (9., 18.) und Yannik Baier (20.) erzielten die Treffer. Branislav Pohanka (48.) sorgte für das 4:1. Maximilian Spöttel (57.) markierte den Timmendorfer Ehrentreffer, er überwand Niklas Deske bei dessen Debüt im ECH-Tor.

Am Sonntag kommt es dann bereits zum nächsten Derby: Um 19 Uhr treffen am Pferdeturm die Hannover Indians auf die Hannover Scorpions, die Erfolge beider Teams am Freitag dürften das Spiel noch spannender machen – und mit vermutlich 4000 Zuschauern für eine stattliche Kulisse sorgen. Einen Favoriten gibt es im ersten Prestigeduell der Saison diesmal nicht.     

Von Stephan Hartung

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