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Derby wird zum Thriller

Eishockey Derby wird zum Thriller

Die Hannover Scorpions haben ein packendes Duell gegen die Indians im Penaltyschießen mit 4:3 gewonnen. Das Derby in der ausverkauften Halle verlief auf und neben dem Eis sehr friedlich.

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Scorpions gegen Indians:  Sebastian Lehmann (Indians, links) im Zweikampf mit Jan Hemmes (Scorpions).

Quelle: Sielski

Langenhagen. Das war eine echte Premiere: Erstmals hat im Derby der Eishockey-Oberliga zwischen den Hannover Scorpions und den EC Hannover Indians das Penaltyschießen die Entscheidung herbeigeführt. Am Ende hieß es 4:3 (0:1, 1:1, 2:1) für die Scorpions im Nachbarschaftsduell, das nicht nur auf und neben dem Eis friedlich verlief, sondern auch das bislang wohl spektakulärste Derby überhaupt war.

Das erste Drittel lieferte eine erstaunliche Parallele zum Derby am 20. November auf Langenhagener Eis: Wie beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison erwischten die Indians den besseren Start. Die Führung durch Dennis Schütt, erzielt im Powerplay in der eher seltenen 4:3-Konstellation, war die logische Folge. Und wie schon im Herbst verpasste es der ECH, seinen kleinen Vorsprung auszubauen. Scorpions-Torhüter Jimmy Hertel parierte erstklassig in teilweise unübersichtlichen Situationen. Zur Mitte dieses Spielabschnitts fanden die Gastgeber besser in die Partie, besaßen ihre beste Möglichkeit durch Dorian Saeftel.

In der Eishalle Langenhagen trafen die beiden rivalisierenden Eishockey-Clubs aus Hannover aufeinander.

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Apropos Parallele: Auch das 2:0 der Indians fiel in Überzahl, erneut mit vier ECH-Spielern gegen drei Scorpions-Akteure. Schütt, der zum Ende des ersten Drittels noch einem Foul von Stefan Goller längere Zeit auf dem Eis liegen blieb, hämmerte den Puck in die Maschen. Doch nur knapp fünf Minuten später gelang den Scorpions der Anschlusstreffer. Andreas Morczinietz überwand ECH-Torhüter Boris Ackers mit einem Schuss ins kurze Eck. Dieses Tor schien endgültig der Weckruf für die nun immer stärker agierenden Scorpions zu sein, die in den verbleibenden Minuten des Mittelabschnitts weitere Chancen erspielten – aber jeweils an Ackers scheiterten.

Ab dem Schlussdrittel entwickelte sich das Derby zum Thriller: Zunächst glichen die Scorpions durch Phil Hungerecker aus – und waren danach deutlich am Drücker, um in Führung zu gehen. Doch das nächste Tor schoss wieder der ECH, Verteidiger Werner Hartmann traf zum 2:3. Es folgten wütende Angriffe der Gastgeber, doch Ackers hatte immer wieder Schoner, Schläger oder Handschuh dazwischen. Trotzdem gelang Goller zweieinhalb Minuten vor Schluss der Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung hatten die Scorpions im Penaltyschießen dank Morczinietz das bessere Ende für sich – aber auch hier als echtes Drama. Zweimal verwandelte ECH-Kapitän Sebastian Lehmann seinen Versuch nervenstark, als er jeweils treffen musste, um eine Niederlage zu verhindern. Schließlich waren zwölf Schützen notwendig, ausgerechnet der zuvor überragende Schütt scheiterte am Pfosten.

Tore: 0:1 (5:10) Schütt (Lehmann, McGowan bei 4-3), 0:2 (26:46) Schütt (Geratz, Finkel bei 4-3), 1:2 (32:11) Morczinietz (Bacek, Spelleken), 2:2 (44:14) Hungerecker (Morczinietz, Bacek), 2:3 (48:58) Hartmann (McGowan, Lehmann), 3:3 (57:30) Goller (Koziol, Hemmes); Penalty: Morczinietz – Strafminuten: Scorpions 14, Indians 22 – Schiedsrichter: Mischa Apel – Zuschauer: 1438 (ausverkauft)

Heimsieg in Mellendorf

Mit vier Toren in den ersten acht Minuten hat der ESC Wedemark einen klaren Erfolg eingeleitet und hinter eine Serie von acht Niederlagen einen Schlusspunkt gesetzt. Beim 8:0 (5:0, 2:0, 1:0) gegen den Tabellenletzten Crocodiles Hamburg traf Stürmer Sebastian Pigache (3. Minute), der in dieser Woche erstmals Vater geworden ist, vor 267 Zuschauern zur Führung. Jakub Pekarek (5., 20., 31.), Michael Budd (7., 26., 60.) und Justin Spenke (8.) waren die weiteren Torschützen. Goalie Lukas Müller sorgte für das erste Zu-null-Spiel des ESC in dieser Saison.

Von Stephan Hartung

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