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Scorpions greifen gegen Ultras durch

Ärger mit Krawallmachern Scorpions greifen gegen Ultras durch

Der Eishockey-Oberligist Hannover Scorpions greift gegen Ultras durch, die sich beim Auswärtsspiel in Braunlage an Ausschreitungen beteiligt haben. Zwei von ihnen werden mit einem Stadionverbot belegt. Die Ultra-Gruppe soll zudem beim nächsten Spiel isoliert werden.

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Geht gegen Ultras von: Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth.

Quelle: Archiv

Hannover. Eigentlich müsste sich der Fokus bei den Hannover Scorpions auf die sportlichen Aufgaben richten. Am Freitag (19.30 Uhr) kommt der ungeschlagene Tabellenführer der Eishockey-Oberliga, die Rostock Piranhas, in die Eishalle Langenhagen. Und schon zwei Tage später muss der Tabellenzweite beim Drittplatzierten antreten, dem EHC Timmendorfer Strand. Doch statt sich auf die beiden Spitzenspiele zu freuen, muss sich Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth vorrangig mit den Problemen beschäftigen, die eine kleine Gruppe sogenannter Ultras derzeit verursachen.

Dabei greift Stichnoth kompromisslos durch. Gegen zwei Ultras, die beim Auswärtsspiel der Scorpions am vergangenen Sonntag in Braunlage aus der Rolle gefallen waren, sprach er ein Stadionverbot aus. Zudem wird die Ultra-Gruppe am Freitag nicht wie bisher im Fanblock unter den mit überwältigender Mehrheit friedlichen Scorpions-Anhängern stehen dürfen, sondern hinter einem der Tore in einem Bereich isoliert, in dem keine anderen Zuschauer stehen. „Es gibt beim Thema Pyrotechnik bei mir keinen Diskussionsspielraum“, erklärte der Geschäftsführer.

Am Rande des Oberligaspiels gegen die Harzer Falken war es zu Ausschreitungen gekommen. Nachdem sie schon bei der Ankunft auf dem Bahnhof in Bad Harzburg aufgefallen waren, mischten sich rund 30 Krawallmacher im Braunlager Stadion unter die etwa 200 Scorpions-Fans, zündeten unmittelbar vor Spielbeginn eine Rauchbombe und versuchten nach der Schlusssirene, über die Plexiglasumrandung auf die Eisfläche zu klettern. Dabei kam es nach Polizeiangaben zu tätlichen Angriffen auf den Sicherheitsdienst.

Auch die Oberligakonkurrenten reagieren inzwischen auf die für das deutsche Eishockey sehr ungewöhnlichen Probleme mit einer Handvoll Krawallmacher: Beim Spiel in Adendorf in eineinhalb Wochen wird im Stadion kein Alkohol ausgeschenkt.

Derby-Vorverkauf

Von Freitag an gibt es Karten für die letzten beiden Vorrundenduelle zwischen Scorpions und Indians. Der Vorverkauf für das Spiel in der TUI Arena (15. Dezember) wird über die  Homepage der Scorpions abgewickelt. Karten für das Derby am Pferdeturm am 17. Januar 2014 sind von Freitag bis Montag vorerst nur im Fanshop der Indians am Stadion erhältlich.

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