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Eishockey bald ohne Stichnoth?

Hannover Scorpions Eishockey bald ohne Stichnoth?

Für die Hannover Scorpions endete am vergangenen Sonntag nicht nur die aktuelle Saison in der Eishockey-Oberliga - sondern gewissermaßen auch eine Ära. Durch den Zusammenschluss mit dem ESC Wedemark zu den neuen Hannover Scorpions stellt sich vor allem die Frage: Wie geht es nun mit den Beteiligten weiter?

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Getrennte Wege? Tomas Martinec (l.) und Marco Stichnoth.

Quelle: Florian Petrow

Langenhagen. Nach dem letzten Heimspiel wurden der bisherige Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth und Trainer Tomas Martinec von den Fans auf dem Eis minutenlang gefeiert. Darauf später angesprochen, sagte Stichnoth: „Das war sehr emotional.“ Mehr Worte bekam er nicht raus, kämpfte stattdessen mit den Tränen.

Was wird aus Martinec?

Der 51-Jährige will „erst einmal alles sacken lassen“. Auf seiner persönlichen Facebook-Seite veröffentlichte er ein langes Statement, in dem er von einer wirtschaftlichen vernünftigen Zukunft für die Scorpions in der Wedemark sprach und sich bei etlichen Personen aus seinem bisherigen Umfeld bedankte. So redet oder schreibt niemand, der im neuen Scorpions-Konstrukt eine Rolle spielt. Klar dürfte demnach sein: Stichnoth beendet nach 21 Jahren seine Tätigkeit im Eishockey-Geschäft.

Und was wird aus Trainer Tomas Martinec? Als die Fusion öffentlich verkündet wurde, sagte der Sportliche Leiter Eric Haselbacher, „dass ich davon ausgehe, dass Dieter Reiss (Trainer Wedemark Scorpions, d. Red.) in der neuen Saison unser Trainer sein wird“. Für Martinec wäre dann kein Platz.

Der 41-Jährige bastelt derzeit mit Andrej Strakhov, bisheriger Manager der Hannover Scorpions, an einem Konzept für den SC Langenhagen - dem Stammverein in der Eishalle Langenhagen. „Wir wollen mit jungen Leuten arbeiten und in der Regionalliga eine Herrenmannschaft aufbauen“, sagt Martinec, der zudem bestehende Kooperationen mit den Kindergärten ausbauen und sich verstärkt um den ohnehin zahlenmäßig herausragend vertretenen Nachwuchs kümmern will.

Mathis will nicht zu Indians

„Es betreiben so viele Kinder und Jugendliche bei uns Eissport, jetzt müssen wir sie nur noch ans Eishockey heranführen“, sagt Martinec. Der frühere deutsche Meister ist aber ehrlich genug, dass er diese Tätigkeit bei entsprechender Perspektive nicht ewig ausführen würde - sollte ein Angebot für einen Trainerjob bei ihm eintrudeln. „Natürlich würde ich mir dann alles anhören“, sagt Martinec.

Welche Spieler von den bisherigen Hannover Scorpions in den neuen Kader nach Mellendorf wechseln, werden die nächsten Wochen zeigen. Aller Voraussicht nach wird auch Torhüter Christoph Mathis dazugehören, der sich nach Informationen dieser Zeitung für die Scorpions und gegen ein Angebot des EC Hannover Indians entscheiden wird.

Von Stephan Hartung

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