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Fusion der Scorpions offiziell beschlossen

Eishockey Fusion der Scorpions offiziell beschlossen

Aus zwei Eishockey-Vereinen wird einer: Auf der Gesellschafterversammlung der Hannover Scorpions am Mittwochabend wurde die Fusion mit den ESC Wedemark Scorpions einstimmig beschlossen. 

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Vier Männer und ein großes Ziel: Marco Stichnoth, Jochen und Eric Haselbacher sowie Kay Uplegger (von links) gehen die Wiedervereinigung der Scorpions an.

Quelle: Rainer Dröse

Hannover. Bevor es um die Zukunft ging, blickten die vier Männer in Langenhagen erst einmal mit einem Video auf die Vergangenheit zurück, das alles unterlegt mit der passenden Musik: „Won’t Forget These Days“ von Fury in the Slaughterhouse.

Natürlich werden die Eishockeyfans diese Tage nicht vergessen, an die Eric und Jochen Haselbacher, Kay Uplegger und Marco Stichnoth gestern erinnerten: die Qualifikation des ESC Wedemark für die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) im Jahr 1996 zum Beispiel, der Titelgewinn der Hannover Scorpions 2010, beides mit dem Begriff Sensation nicht übertrieben beschrieben.

Was danach folgte, war weniger glorreich, selbst Eric Haselbacher nannte es „einen schlechten Witz“. Zwei Teams mit Namen Scorpions in einer Liga, zwei Teams mit gleichen Wurzeln, gleicher Geburtsstätte, gleichem Logo. Seit Donnerstag ist das Geschichte, das neue Motto heißt: aus zwei mach eins. In der kommenden Saison wird es in der Oberliga nur noch ein Scorpions-Team unter dem Namen Hannover Scorpions geben. Der bisherige Hauptgesellschafter der Hannover Scorpions, der Langenhagener Unternehmer Kay Uplegger, nannte es eine „Wiedervereinigung“, eine Formulierung, die auch Jochen Haselbacher gefiel, mit einer kleinen Einschränkung. „Zwischen der Wedemark und Langenhagen hat es ja keine Mauer gegeben, sondern einen sportlichen Wettkampf.“

Keine Konkurrenz mehr um Spieler und Sponsoren

Die HAZ hatte die Fusionspläne am 10. November vergangenen Jahres exklusiv öffentlich gemacht, die Titelzeile damals lautete „Projekt Familienzusammenführung“.

Auf der Gesellschafterversammlung der Langenhagener Scorpions hatte es am Mittwochabend einen einstimmigen Beschluss zur Fusion gegeben. „Das ist die absolut beste Lösung im Sinne des hannoverschen Eishockeys“, sagte Uplegger. Die Entscheidung sei „klug, vernünftig und für alle motivierend“. Oder wie es Jochen Haselbacher auf einen Nenner brachte: „Ein zusammengeführtes Team ist besser als zwei Teams, die sich gegenseitig Konkurrenz machen bei Sponsoren und Spielern.“

Formell wird es eine neue Gesellschaft geben, die ihren Sitz in Mellendorf haben wird. Das dortige Icehouse wird auch die Spielstätte der neuen Hannover Scorpions, einzelne Begegnungen in Langenhagen sind aber vorgesehen.

Die Zweite Liga ist das Ziel

Viele Fragen müssen noch geklärt werden, zum Beispiel die Trainerfrage. „Ich gehe davon aus, dass Dieter Reiss unser Trainer bleibt“, sagte Eric Haselbacher. Was aber wird dann aus Tomas Martinec, den bisherigen Trainer der Hannover Scorpions?

Weil die Wedemark Scorpions vom 10. März an die Pre-Play-off-Spiele gegen die Hannover Indians austragen, werden die Spieler- und Trainerpersonalien erst einmal zurückgestellt. Das Prestigeduell wird schon mal ein Vorgeschmack auf kommende Eishockeyzeiten.

Kein Geheimnis machten die Verantwortlichen um die künftigen sportlichen Ziele: „DEL2, eindeutig“, sagte Jochen Haselbacher. „Wobei oberste Priorität die finanzielle Solidität hat.“

Der Zusammenschluss der beiden Scorpions-Teams hat übrigens direkte Auswirkungen auf die aktuelle Saison. Die Abstiegsrelegation entfällt, die Hannover Scorpions können heute (19.30 Uhr) gegen Timmendorf befreit aufspielen. Die Wedemärker erwarten Essen 
(20 Uhr), die Indians spielen in Erfurt (20 Uhr). Drei Teams aus der Region an einem Freitag im Einsatz – das wird es heute zum letzten Mal geben.

hr

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