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Zwei Talente bei „Generation Hockey“ im Finale

Hannover Scorpions Zwei Talente bei „Generation Hockey“ im Finale

Wer bekommt einen Profivertrag bei den Hannover Scorpions? Beim Casting „Generation Hockey“ gab es am Freitag eine Entscheidung: Karan Moallim und Artur Grass stehen im Finale und werden Anfang August mit den Profis in die Saisonvorbereitung starten.

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Die Finalisten von „Generation Hockey“: Karan Moallim (links) und Artur Grass.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Langenhagen. Marco Stichnoth war es sichtlich unangenehm in seiner Haut. „Jetzt weiß ich, wie sich ein Lehrer bei der Zeugnisvergabe fühlt“, sagte der Geschäftsführer des Eishockey-Erstligisten Hannover Scorpions, kurz bevor er bekanntgab, welche beiden Talente in das Finale des Castings „Generation Hockey“ eingezogen sind. Am liebsten hätte er alle fünf Nachwuchsspieler eine Runde weitergeschickt. „Aber das ist hier ja eine seriöse Veranstaltung, und es geht immerhin um einen Profivertrag“, sagte Stichnoth. Also mussten drei Teilnehmer gehen. Am Ende traf es Stefan Streser, Arthur Lemmer und Dennis Szygula. Karan Moallim und Artur Grass werden dagegen Anfang August mit den Scorpions-Profis in die Saisonvorbereitung starten.

„Das ist ein tolles Gefühl, aber es ist noch nichts geschafft“, sagte Finalist Moallim, der die Jury mit seinem Talent und seinen technischen Fähigkeiten überzeugte. Allerdings, das betonte Stichnoth, müsse Moallim in Zukunft mehr Leidenschaft an den Tag legen. Grass habe dagegen noch Defizite beim Antritt und beim Schuss. Auf die beiden wartet also noch eine Menge Trainingsarbeit.

Bitter verlief der Tag für Streser, der bei den 1405 Teilnehmern der HAZ-Abstimmung weit vorne lag. Er bringe alle Voraussetzungen für einen guten Spieler mit, sagte Stichnoth. „Aber ich achte bei der Kaderzusammensetzung auch auf den Charakter: Stefan muss lernen, sich in einer Gruppe zurechtzufinden.“

Übrigens: „Generation Hockey“ soll im kommenden Jahr auf jeden Fall wiederholt werden. Zudem plant Stichnoth, eine Akademie zu gründen, in der Eishockeyspieler während der Sommerpause individuell vorangebracht werden sollen.

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