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Der letzte Hilferuf

Hannover Scorpions stehen vor dem Aus


Weil sich Stadt, Land und Arena-Betreiber Günter Papenburg nicht einigen können, stehen die Hannover Scorpions vor dem Aus. Die Pressekonferenz am Donnerstag im Parkhotel Kronsberg wollte Marco Stichnoth als „letzten Hilferuf“ verstanden wissen.
„Mehr als dramatisch“: Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth sieht kaum noch Chancen auf die Rettung des Eishockeyklubs, der 2010 überraschend den deutschen Meistertitel gewann.

„Mehr als dramatisch“: Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth sieht kaum noch Chancen auf die Rettung des Eishockeyklubs, der 2010 überraschend den deutschen Meistertitel gewann.

© Florian Petrow

Als Marco Stichnoth am Donnerstag gegen 14 Uhr im Raum „Hannover“ des Parkhotels Kronsberg Platz nahm, hing hinter dem Geschäftsführer der Hannover Scorpions ein Gemälde. Auf ihm war eine soeben erloschene Kerze zu sehen. Ein Bild mit Symbolcharakter: Drei Monate, nachdem die Scorpions den deutschen Meistertitel an die Leine geholt haben, scheint auch die Flamme des Klubs ausgeblasen. Sichtlich angeschlagen teilte Stichnoth mit, dass Klubbesitzer Günter Papenburg unter den jetzigen Voraussetzungen nicht weiter bereit sei, das Zuschussgeschäft Eishockey aus der Privatschatulle zu begleichen. Und ohne die bis zu zwei Millionen Euro pro Saison des Mäzens sei der Klub nicht überlebensfähig. Die Mannschaft soll eigentlich in den nächsten Tagen mit der Saisonvorbereitung beginnen.

Hintergrund des Ganzen ist ein Streit um die Einrichtung einer Besitzer- und Betreibergesellschaft, die die Heimstätte der Scorpions, die TUI Arena, übernehmen soll und über deren Gründung nun schon über Jahre verhandelt wird. Als aktuellen Bremser haben die Scorpions die Stadt, namentlich Oberbürgermeister Stephan Weil, ausgemacht: „Er hat die Wertigkeit des Themas nicht erkannt“, sagte Stichnoth, der seit 2007 auch kommissarischer Geschäftsführer der TUI Arena ist. Die Pressekonferenz am Donnerstag wollte er als „letzten Hilferuf“ verstanden wissen.

Doch dieser letzte Hilferuf scheint zu verhallen. Denn Stadt Hannover und Land Niedersachsen als Eigner der Deutschen Messe AG – sie soll nach den bisherigen Plänen einer von drei Partnern in einer Betreibergesellschaft sein – sehen weiteren Klärungsbedarf hinsichtlich einer Wirtschaftlichkeitsberechnung, die die Arena-Gesellschaft verfasst und die die Messe AG geprüft hat. „Die bisher vorgelegten Zahlen sind in sich widersprüchlich, nicht plausibel und daher nicht belastbar“, sagte Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD), der auch aktuell Aufsichtsratsvorsitzender der Messe ist, am Donnerstag nach der Rückzugsankündigung. Er halte es für völlig unrealistisch, dass selbst bei neuen Zahlen zur Wirtschaftlichkeit bis Anfang kommender Woche eine Entscheidung getroffen werden könne. „Papenburgs bisheriges Mäzenatentum verdient Respekt, er muss entscheiden, ob er es weiter betreiben will. Es ist nicht Aufgabe der Stadt, professionellen Spitzensport zu fördern“, erklärte Weil. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) wurde von der Ankündigung Papenburgs im Urlaub überrascht. Er sagte, er wolle weitere Gespräche führen.

Keine schnelle Entscheidung also – das bedeutet wohl das Aus für die Scorpions. Dabei fordert Papenburg schon seit Jahren, die Verantwortung und Kosten der zur Expo 2000 gebauten Mehrzweckarena auf mehrere Schultern zu verteilen. Am späten Mittwochabend, als die letzten Gespräche Papenburgs mit den Stadtverantwortlichen keine Lösung brachten, informierte Papenburg seinen Geschäftsführer – mit der kleinen Hintertür, die sich nun am Wochenende öffnen muss.

Stichnoth, der seine Mannschaft vorab per E-Mail unterrichtete, sprach am Donnerstag von einer „mehr als dramatischen Situation. Es stehen 100 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Wenn mich jetzt ein Spieler anruft, bekommt er sofort die Freigabe.“ Er machte aber zugleich deutlich, dass es auch ohne die Scorpions in der TUI Arena weitergehen wird. „Die Arena kommt auch ohne Sport aus, die Belegung bis 2011 ist gut“, sagte Stichnoth. Ohne den Eishockeyklub seien die Personalkosten geringer, zudem koste allein die Eisbereitung in der Arena für den August 40.000 Euro.

Für die Profimannschaft, die zuletzt trotz Gehaltsverzichts mit dem Meistertitel für einen sporthistorischen Höhepunkt Hannovers gesorgt hatte, beginnt nun das Bangen. Und Toni Krinner, der neue Trainer des Klubs, zeigte sich ob der1 fatalen Situation geschockt. „Meine Urlaubsstimmung ist im Keller“, berichtete Krinner aus seinem Wohnort Bad Tölz. „Im Moment möchte ich die ganze Angelegenheit aber nicht kommentieren. Ich werde zu gegebener Zeit etwas dazu sagen.“

Wahrscheinlich spricht Krinner dann als arbeitsloser Trainer.

Jens Reinbold, Bernd Haase und Patrick Hoffmann

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  • TUI Arena ? – 24.07.10
    Die Stadt war damals froh, dass Papenburg die Halle übernommen hat.
    Die Stadt könnte solche Hallen mit ihren sogenannten Eventmanagern garnicht betreiben und am Leben halten.
    Man hat schon mit dem Congress Centrum ein Millionen Grab.
    Wenn Hannover Concerts nicht mal ein Konzert dort machen würde, wäre es noch schlimmer im HCC.
    Die Stadt hat ja vor Jahren freiwillig für jeweils 1 EURO das Theater am Aegie und die Stadionsporthalle (AWD Hall - Parkbühne) an Hannover Concerts verschenkt weil bei der Stadt kein Geld und kein Konzept da war.
    Ein Event Manager wie Herr T. könnte ohne fremde Hilfe nicht mal einen Lena Empfang oder ein Public Viewing auf die Beine stellen.
    Dass Herr Papenburg durch die mächtige Konkurrenz keine eigenen Events in seine Halle holen konnte, sondern auf die paar Konzert Vermietungen an Hannover Concerts angewiesen war ist natürlich schade.
    Aber warum sollte sich die Stadt, ohne Konzept, jetzt wieder so einen Klotz ans Bein binden?
    Vielleicht würde es ja mit der Hilfe der Freunde von Hannover Concerts klappen.
  • Scorpions vor dem Aus! The Real Deal – 23.07.10
    Das ist bitter für viele Scorps-Anhänger. Nicht alle die ein Stückchen Scorpions im Herz tragen sind immer im Stadion, soviel ist auch klar. Der Vergleich mit den Indians ist an dieser Stelle respektlos. Es geht hier nich darum wer das bessere oder traditionellere Team ist, sondern es geht darum hochkarätigen Sport in der Landeshauptstadt zu halten. Von H96 wurden wir zuletzt auch nich gerade verwöhnt. Wenn die Scorpions jetzt noch aus finanziellen Gründen aufgeben müssten, wäre das eine bittere Pleite für ganz Hannover. Deutscher Meister wird man nicht zufällig, da steckt einiges an Arbeit und Intensität drinnen. Ich hoffe, es kann noch eine Lösung gefunden werden, die es ermöglicht, weiterzumachen. Und wenn nicht : Back To The Roots - manchmal muss man auch den bitteren Gang zurück gehen und 2 Klassen tiefer wieder anfangen. Der EHC München hat bewiesen, wie es funktionieren kann. Ich wünsche mir, dass die Tradition Wedemark/Hannover Scorpions weitergeführt wird. Dabei ist es egal wo wir spielen - ob in Hannover oder Mellendorf. Hauptsache Eishockey auf Top Niveau bleibt uns erhalten.

  • So ein Quatsch CaMax – 23.07.10
    Dennis, du hast mal wieder keine Ahnung. Es geht nicht um das Team Scorpions, sondern um die Arena. Zur EXPO wollten alle eine tolle, große Arena. Papenburg hat ihnen so ein Ding hingestellt und nun möchte keiner die laufenden Kosten zahlen. Die Scorps würde er auch weiterhin finanzieren.
  • Hochmut kommt vor dem Fall Dennis – 23.07.10
    So bitter es auch ist: Die Fans der Scorpions sollten die Schuld eben nicht bei der Stadt Hannover oder anderen Dritten suchen. Sucht sie lieber beim Vorstand und dem größenwahnsinnigen Baulöwen aus der Provinz (Papenburg), denn: In Mellendorf hatten die Scorpione -damals nannte sich der Verein noch ESC Wedemark - ein eigenes Stadion und das hätte bei den Zuschauerzahlen vollkommen ausgereicht oder nur geringfügig modifiziert werden müssen. Zudem hat man vor lauter Hochmut schlichtweg missachtet, dass Hannover bereits einen Eishockeyverein hat und dessen Fans sind treu und der Verein Kult - die Zuschauerzahlen und die Stimmung vor Ort beweisen es! Aber nein: Der Vorstand hat blind einem Einzelnen und seinem Vermögen vertraut und Luftschlösser darauf aufgebaut. Kurzum: Niemand hat verlangt, dass die Scorpions sich umbenennen und in die TUI Arena ziehen. Und wer nunmal so naiv und hochnäsig Plant wie der Vorstand der Scorps muss sich am Ende nicht wundern, wenn das Kartenhäuschen zusammenbricht weil eben jener Einzelne die Primadonna spielt. Warum soll also die Stadt - und damit der Steuerzahler - oder irgendein anderer Dritter dafür eintreten? Es kann und darf nicht sein, dass bei Misswirtschaft die Allgemeinheit dafür hinhalten muss. Dafür sind Vorstände eben Vorstände, die werden dafür bezahlt und dafür verantwortlich, dass sie in Ihrem Unternehmen/Verein vernünftig wirtschaften und verantwortungsvoll planen. Tun sie das nicht ist das eben das Problem des jeweiligen Unternehmens/Vereins. Fazit für den Vorstand der Scorpions und Herrn Papenburg: "Hochmut kommt immer vor dem Fall"!
  • aw ... – 23.07.10
    naja, lt. stichnot schreibt die "halle" schwarze zahlen und ist ohne eishockey besser aufgestellt...
  • aw ... – 23.07.10
    naja, zumindest schreibt die "halle" lt. den aussagen von herrn stichnot schwarze zahlen und wäre ohne scorpions besser aufgestellt...
  • Witschaftlichkeit Kalle – 23.07.10
    Nur weil die Hallenbelegung als gut zu bezeichnen ist, bedeutet dies nicht automatisch, dass die Halle auch wirtschaftlich zu betreiben ist.
  • Gelder sportbegeisterter – 23.07.10
    Es ist sicherlich schade wenn es kein erstklassiges Eishockey in Hannover mehr gibt. Aber für eine private Halle und einer Betriebsspiel-GmbH Steuergelder zu geben, um diese dann zu retten kann es bei der Gesellschaftlichen Situation die wir in Deutschland momentan haben nicht sein. sollte Rot/Grün tatsächlich einen Cent an diese zwei Pfeifen aus Laatzen überweisen sind ihre Tage gezählt!
  • Arena ist nicht gefährdet ACDC – 23.07.10
    Liebe Mitbürgernnen, liebe Mitbürger aus Stadt und Region:
    die TUI-Arena muss nicht mit Steuergeldern bezuschusst werden.

    M. Stichnoth wird in obigem Artikel zitiert:
    >>Er (Stichnoth) machte aber zugleich deutlich, dass es auch ohne die Scorpions in der TUI Arena weitergehen wird. „Die Arena kommt auch ohne Sport aus, die Belegung bis 2011 ist gut“, sagte Stichnoth. Ohne den Eishockeyklub seien die Personalkosten geringer, zudem koste allein die Eisbereitung in der Arena für den August 40.000 Euro.<<
  • Erdrutsch... rülps – 23.07.10
    Vorweg: Ich gehe seit fünfzehn Jahren mit Dauerkarte und tiefster Überzeugung zum Turm. In der aktuellen Situation ist Schadenfreude absolut unangebracht, denn was dem Eishockey in Deutschland jetzt droht, ist ein ähnlicher Absturz wie es aktuell beim Radsport zu beobachten ist.
    Und Bitte: Hochmut kommt vor dem Fall- in den letzten zwei Jahren wurde am Pferdeturm eine ganze Menge Porzellan zerschlagen und wenn man dem Flurfunk glauben schenken mag, dann ist das Finanzielle auch nicht so dick am Turm. Wenn zwei oder drei größere Sponsoren die Biege machen, kann es auch bei uns ganz schnell zu Ende gehen- wäre ja nicht das erste Mal. In diesem Sinne: Wer nicht kämpft hat schon verloren, ich drücke jedenfalls die Däumchen.
  • @ sven Häuptling – 23.07.10
    So siehts nämlich aus. Wenn ich hier die ganze Zeit lesen muss, wie unheimlich wichtig doch die Scorpions für Hannover sein sollen, wundere ich mich wieso echt immer nur zwei- bis dreitausend Männeken sich in die Halle verlaufen haben. Und das trotz spottbilliger Ticketaktionen.

    Zudem sind die Scorpions ein kommerzielles Unterfangen. Sportliche Unterstützung der Stadt ist da mEn ausgeschlossen.

    Aber man sieht ja auch, dass die Scorpions falsch aufgestellt waren, wenn alles an nur einer person und seinem Geldbeutel hängt.
  • problemlösung sven – 23.07.10
    Wie wärs denn eigentlich , wenn sich die mindestens 10,000 hardcore-fans ne dauerkarte kaufen würden ?

    ach nee ? wollen doch nicht so viele ?

    seht ihr ?

    die olle halle war sowieso immer halbleer und auf ein paar tausend modefans, die zur meisterschaftsfinale hingehen, kann man auch nicht bauen.
  • .... Bendrak – 23.07.10
    Ich muß leider sagen der Herr Papenburg hatte 10 Jahre Zeit das der verein auf gesunde Füssen stehen kann.Aber er hat die zeit nicht genutzt.Sorry warum soll dann auch nur ein Cent Steuergeld dafür verschwendet werden?Was mich sorge macht ist einfach das der Verein schon immer von Papenburg abhänig war.Und man sieht ja hat ein Mäzen(Investor) keine Lust mehr,geht leider der ganze Verein baden.Und sowas will der Maddin Kind auch für die Buli einführen.Da sieht man wo das hinführt wenn Investoren oder Mäzen ein Verein führen.Hoffentlich lernt die DFL daraus.Sorry das das mit dem Thema nichts zu tun hat
  • @Crashy Patrick – 23.07.10
    "Eine solche Halle ist wichtig für Hannover, denn damit zieht man auch Konzerte/Veranstaltungen zu uns, die sonst einen rießigen Bogen um Hannover machen würden."

    Das Programm :

    - Lena
    - Mario Barth
    - Schlagerfestival von NDR1
    - Westernhagen
    - Peter Maffay
    - Andre Rieu
    - Holiday on Ice

    ????????????????

    Ich würde mich freuen, wenn all diese "Künstler" einen ganz grossen Bogen um Hanover machen würden :-)

    Von mir uas kann Papenburg seine ganze Halle einstampfen und den Rest gleich mit.

    Hochachtungsvoll,

    Patrick
  • @Crashy Patrick – 23.07.10
    "Eine solche Halle ist wichtig für Hannover, denn damit zieht man auch Konzerte/Veranstaltungen zu uns, die sonst einen rießigen Bogen um Hannover machen würden."

    Das Programm :

    - Lena
    - Mario Barth
    - Schlagerfestival von NDR1
    - Westernhagen
    - Peter Maffay
    - Andre Rieu
    - Holiday on Ice

    ????????????????

    Ich würde mich freuen, wenn all diese "Künstler" einen ganz grossen Bogen um Hanover machen würden :-)

    Von mir uas kann Papenburg seine ganze Halle einstampfen und den Rest gleich mit.

    Hochachtungsvoll,

    Patrick
  • Umfrage falsch formuliert Indianerland Scorpion – 23.07.10
    @HAZ-Redaktion:

    die Stadt hat noch mehr Möglichkeiten, als mit Steuergeldern unter die Arme zu greifen.

    Steuergelder nutzen: nein
    Einfluss ausüben: ja!
    Es gibt genügend Beteiligungskapital in der Reichweite der Stadt.

    Wie also soll ich abstimmen?
  • Turm Krinner – 23.07.10
    Also am Turm mag man vieles spielen, aber kein Eishockey. Das sieht anders aus, sorry.
  • Auf ewig verblendet RL – 23.07.10
    Das natürlich einige der verblendeten und ewig gestrigen Indians Fans die Gelegenheit nutzen, um die Indians als den einzigen hannoverschen Eishockeyverein darzustellen, war klar.
    Ändert aber nichts daran, dass auch viele Hannoveraner zu den Scorpions gegangen sind.
    Die einen haben gerade die DM gewonnen, und die anderen mit Ach und Krach den Verbleib in der Liga geschafft. Soviel dazu!
    Schade um den Eishockeysport in Hannover, aber ich bin auch der Meinung, dass in diesen Zeiten keine Gelder der Steuerzahler für das Überleben eines Vereins in den höchsten Ligen ausgegeben werden soll.
  • steuergeld Mentis – 23.07.10
    Ob Opel oder Scorpions - am Ende soll der Staat für alle aufkommen, die pleite sind. Aber dann bitte nicht schreien, wenn das nächste Mal wieder die Steuern erhöht werden.
  • Punkte TraurigerIserlohner – 23.07.10
    Wäre wirklich schade. Die 12 Punkte waren schon fest eingeplant...
  • Neuanfang Timo – 23.07.10
    Lieber ein Neuanfang als jedes Jahr aufs Neue bangen. Frankfurt macht es vor...
  • Da liegt das Problem! LargoCargo – 23.07.10
    "Und ohne die bis zu zwei Millionen Euro pro Saison des Mäzens sei der Klub nicht überlebensfähig."

    Lieber neuanfangen und sich als selbstständiger Verein wieder neu aufstellen als das Hobby eines Mäzens zu sein
  • Stadt und Scorpions Studi – 23.07.10
    Der Hilferuf an die Stadt ist in Ordnung. Man sollte aber realistisch bleiben - es ist keine Zeit in der die Stadt derartige Geschenke verteilen könnte.
    Das Modell Scorpions ist und bleibt ein Zuschussgeschäft. Wer sich darauf einlässt ist selbst schuld.
    Zudem sind zwei Eishockeyklubs in dieser Stadt einfach zu viel.
    Von daher back to the roots: Hannover ist Indianerland und Wedemark das der Scorpions.
  • Steuern, Stadt Stubi – 23.07.10
    Der Hilferuf an die Stadt ist in Ordnung. Man sollte aber realistisch bleiben - es ist keine Zeit in der die Stadt derartige Geschenke verteilen könnte.
    Das Modell Scorpions ist und bleibt ein Zuschussgeschäft. Wer sich darauf einlässt ist selbst schuld.
    Zudem sind zwei Eishockeyklubs in dieser Stadt einfach zu viel.
    Von daher back to the roots: Hannover ist Indianerland und Wedemark das der Scorpions.
  • Steuern, Steuern Stubi – 23.07.10
    Der Hilferuf an die Stadt ist in Ordnung. Man sollte aber realistisch bleiben - es ist keine Zeit in der die Stadt derartige Geschenke verteilen könnte.
    Das Modell Scorpions ist und bleibt ein Zuschussgeschäft. Wer sich darauf einlässt ist selbst schuld.
    Zudem sind zwei Eishockeyklubs in dieser Stadt einfach zu viel.
    Von daher back to the roots: Hannover ist Indianerland und Wedemark das der Scorpions.
  • arena - eishockey ! – 23.07.10
    die arena wird auch ohne eishockey weiter betreiben werden können und schreibt ohne den sport schwarze zahlen... stichnot hat das gesagt.
    also geht es im prinzip doch nur um die scorpions.

    jeder eishockey verein der in die großen multifunktionshallen umgezogen ist hat finanzielle probleme. also lieber jetzt einmal in den sauren apfel beißen und von unten neuaufbauen mit SPONSOREN die das gerüst tragen können und nicht einem geldgeber.

    der vergleich mit den indians hinkt ein wenig. der ech war insolvenz, hat keine gelder bekommen und siehe da, man spielt im prinzip in der höchsten deutschen liga! denn in die DEL kann man nicht aufsteigen und ist eine eigene firma für sich!

    es liegt auch daran, das die stadt sich weigert, weil zahlen zum betreib und wirtschaftlichkeit nicht schlüssig sind. das wurde mehrmals betont! und ich glaube nicht, das wenn jetzt in 2-3 tagemn zahlen gedreht werden, das man dann sagt:
    "hey - super konzept - da wollen wir mitmachen"
    wenn sich jmd selbstständig macht, und nur eine falsche "kennzahl" hat, wird keine bank sagen "sieht nicht gut aus, aber hier hast du das geld..."

    auch wird hier gesagt es geht nicht ums geld...

    Papenburg, Messe und TUI sollen die ARENA zusammen leiten, finanzieren etc...

    aber jeder mit 5.000.000,00€

    aber dann hat herr p. genug geld, umd 30.000.000,00€ vorzustrecken und weiter die scorpions am leben zu erhalten? nur dann?

    ich empfinde dies als erpressung...
  • politik Tom – 23.07.10
    stimmt! die CDU würde die Scorpions bestimmt retten! und sogar noch was draufschlagen! ja wirklich!
  • Scorpions zepp1 – 23.07.10
    Am schlimmsten wird die Mannschaft betroffen sein! Meister und dann arbeitslos... Herr Weil, Sie haben sich im April noch Stolz mit den Jungs gezeigt und jetzt lassen Sie sie fallen. Wie arm!
    Die Indian-Fans sollten sich auch etwas zurücknehmen. Ich glaube nicht, daß ein Scorpion-Fan auch nur einen Fuß in diese "Eishalle" setzt!
  • @ Scorpions Hella – 23.07.10
    Sorry, aber gehts noch? Schon mal was von kommunaler Finanznot gehört?
    Anstatt so´n Prosecco-Club für ´ne Hand voll Hinterwäldler nach dem selbstverschuldeten Scheitern mit Millionen zu subventionieren, sollte man lieber das KiTa-Angebot ausbauen, Schulen sanieren oder für einen ordentlichen ÖPNV sorgen.

    Warum gehen die Scorpions nicht mal zu Carsten Maschmeyer und halten dort die Hand auf? Vielleicht lässt ja irgendein Provinzfürst noch´n paar Euro aus der Tasche fallen.

    Dieser Ruf nach Steuergeldern für alles und jeden ist doch peinlich. Meine Meinung
  • @ Crashy und Lemieux Eisbär – 23.07.10
    Die Tui-Arena bleibt ja als Veranstaltungsort. Und ob die Scorpions, oder sonst ein DEL-Verein, ein so wichtiger Werbeträger für seine jeweilige Stadt ist, wage ich zu bezweifeln.
    Von der Deutschen Meisterschaft der Scorpions redet doch schon jetzt keine Mensch mehr in Deutschland - die DEL ist einfach mittlerweile zu unpopulär. Und für die 10.000 in Hannover ist es schade - aber nur für ihre Freude tief ins Steuersäckel zu greifen, halte ich für übertrieben. Dann müssen Land, Stadt und Region auch die Rubgy-Vereine(hier war Hannover mal Spitze), Leichtathletik (als Massensport), Basketball und Handball (als populäre und kommende Spitzensportarten) unterstützen.

    Und: Ehrlichen Spitzensport gibt es nicht - das ist schon ein Widerspruch in sich...egal, ob 96, UCB, Hannover-Burgdorf, Indians oder Scorpions - die Spieler sind Söldner und treten in der Regel für den Verein auf, der das meiste Geld bietet. Und Spiele werden beim Eishockey auch schon mal verschenkt, wenn es gerade passt
  • verlogene politik scorpions fan – 23.07.10
    ich finde es erstaunlich wie "zuverlässig" doch der spd stadtpolitik ist!
    natürlich nimmt herr weil die meisterfeier mit. sich fein mit fremden federn schmücken, kostet ja nix.
    aber wenn der club mal hilfe braucht, weiß herr weil nix mehr von den zusagen für die betreibergesellschaft.
    was soll man auch anderen von der politik erwarten, erst recht von der spd.
    hier geht es doch nicht um steuergelder. hier geht es darum zusagen die gemacht wurden auch einzuhalten.

    logisch das profisport sich selbst tragen muß. aber die betreibergesellschaft hat was mit der tui arena zu tun, nicht ausschließlich mit esc!!! bitte mal auf die unterschiede achten.

    ich kann nur hoffe das der deutsche meister hier nicht von der spd zu grabe getragen wird.

  • Tradition ist nicht käuflich Hella – 23.07.10
    Die Scorpions waren doch von Beginn an das ungeliebte Steifkind der Hannoveraner.

    Ein Zuschauerschnitt in der DEL der noch unter dem des ECH in der 3. Liga lag(!) und das obwohl man ein High-Tech-Stadion mit knapp 11 000 Plätzen vorgesetzt bekam spricht für sich.

    Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
    Die Scorpions-"Fans" können doch nun wieder zu den Wedemark Farmers laufen. Quasi eine Heimkehr :-)
  • @Indian's Puck Crashy – 23.07.10
    Es ist schon interessant was Du als Beschimpfung ansiehst. Ich lebe seit 16 (!) Jahren hier und das sehr gerne!!!
    Mit Blick auf die örtliche Politik und das Marketing der Stadt/Region kann man allerdings nur den Kopf schütteln.
    Hier bleibt Potential auf der Strecke und die Stadt/Region wird unter Wert verkauft. Und zu dieser schönen Stadt/Region gehört die TUI-Arena genauso wie die Scorpions, da man damit auch positive Werbung machen kann/könnte, so dass noch mehr Menschen überregional auf HANNOVER aufmerksam werden.

    Dazu gehen ich auch davon aus das HANNOVER es nicht schaft den Song Contest 2011 für sich zu gewinnen - auch wenn wir eigentlich perfekte Voraussetzungen und Infrastruktur hätten. Aber das Marketing und der Einsatz wird nicht offensiv genug betrieben!
  • Verlogene Politik Lemieux – 23.07.10
    Die Scorpions haben mit dem Gewinn der Meisterschaft mindestens 10.000 Hannoveraner glücklich gemacht und jetzt das...;meine Güte, ist das frustrierend ! Ich habe damit den Glauben an eine ehrliche Politik endgültig verloren, denn wenn ich bedenke, wofür unendlich viel Geld der Steuerzahler WEGGEWORFEN wird, um Bonuszahlungen korrupter + krimineller Bankmanager zu finanzieren, die so viele Menschen in´s Unglück gestürzt haben, dann ist es für mich so etwas von verlogen, wenn angeblich kein Geld für Hannover´s ehrlichsten Spitzensport übrig sein soll; zum Kotzen !!!
  • Verlogene Politik Lemieux – 23.07.10
    Die Scorpions haben mit dem Gewinn der Meisterschaft mindestens 10.000 Hannoveraner glücklich gemacht und jetzt das...;meine Güte, ist das frustrierend ! Ich habe damit den Glauben an eine ehrliche Politik endgültig verloren, denn wenn ich bedenke, wofür unendlich viel Geld der Steuerzahler WEGGEWORFEN wird, um Bonuszahlungen korrupter + krimineller Bankmanager zu finanzieren, die so viele Menschen in´s Unglück gestürzt haben, dann ist es für mich so etwas von verlogen, wenn angeblich kein Geld für Hannover´s ehrlichsten Spitzensport übrig sein soll; zum Kotzen !!!
  • TUI Arena Indian's Puck – 23.07.10
    Also, nochmals zum nachlesen:
    Lt. eigenen Aussagen der Gf. der TUI-Arena trägt sich die Halle auch ohne Eishockey. Und wenn man es richtig macht, wird das auch weiterhin so sein.

    Wieso will man es der Stadt zumuten, mit einer Person zusammenzuarbeiten und desssen Sorgen (ist das Eishockes überhaupt ein Hobby von papenburg, oder wollter sich damit nur politschen Einfluß verschaffen?) abzunehmen, wenn man mit dieser "Person" letzendlich nicht vertrauensvoll zusammenarbeiten kann und strittigen Fragen durch alle Instanzen richterlich klären muß.
    Die Stadt wäre gut m.E. beraten, sich seriösere Partner zu suchen.

    Und der Verweis auf 96 und den ECH, das uns etwas fehlen würden, hinkt doch mächtig.
    Sicher, diese beiden Vereine waren "fast weg".
    Da sind da aber andere, seriöse Menschen gekommen, die den Vereinen weitergeholfen haben.
    Und, wenn die Mellendorfer dann doch so wichtig für die Region sind, dann wird sich auch für die Scorpions Jemand oder eine regionale Lösung finden, eben in der Mellendorfer Halle.
    96 war auch zwischendurch drittklassig, und ich denke, es hat dem Verein rückblickend gesehen, gut getan.

    Unter diesen Umständen kann ich gut mit dem Beschimpfungen von Zugereisten leben, die meinen, daß Hannover Provinz ist. Ich lebe gern in so einer Provinz - ich kann mich dann über den bekannten Düsseldorfer Filz wenigstens "von unten" heraus köstlich amüsieren!
  • RE: Falsche Zahlen Deinereiner – 23.07.10
    Was bist du den fürn Keks? Spieler, Trainer, Betreuer, Mitarbeiter und Geschäftsführung der Scorps - so viel ist sicher. Zusätzlich doch aber auch noch Leute, die für die Arena arbeiten, aber dann nicht mehr gebraucht werden, weil die Hälfte der Hallenbelegung wegfällt. Ist doch logisch, dass auch aus dem Bereich Leute wegfallen, wenn der größe Mieter (KUNDE) der Arenas wegfällt. Denke die Zahl der Mensche, die gehen müssten, dürfte im hohen zweistelligen Bereich liegen und knapp an die 100 rankommen.
  • Scorpions-Aus? Spunky – 23.07.10
    Mal abgesehen von den platten Deppengeschwalle einiger Indianer, ist natürlich diese Nachricht ein Hammer.

    Ehrlich gesagt, hat sich jeder Scorps-Fan ohnehin gefragt, wie lange Papenburg sein verdientes Geld (20 Mio in 7 Jahren?) in den Verein, die Arena pumpt, um das ganze am laufen zu halten.

    Doch gerade jetzt, als das vor Jahren begonnene Konzept mit deutschen Spielern etc. in dem überraschenden Meistertitel endete, soll alles für die Katz gewesen sein? Jetzt, wo auch der Letzte mitbekommen hat, das in der Arena glänzender Spitzensport geboten wir, nachdem auch endlich die Zuschauerzahlen etwas nach oben gingen?

    Diesen Schub will man nun unterbrechen, abwürgen und die Früchte der Arbeit, des eingepumpten Geldes nicht ernten, zumal ja auch die Nationalmannschaft eine fantastische Heim-WM gespielt hat.

    Durch höhere Dauerticketeinnahmen, grössere Mercendisingeinnahmen, erhöhten Zuschauerschnitt (zu sehen bei der Arena Abschlussfeier, wo immerhin über 3.000 kamen statt sonst 800 oder 1.000)

    In der Konsequenz heisst das, das die Marie endgültig verbrannt ist.

    Ich frage mich ferner, was die Stadt tun würde (dieses Theater geht ja nun schon seit Jahren, insofern ist nachvollziehbar, warum Papenburg die Faxen scheinbar endgültig dick hat) wenn 96 in ähnlicher Situation wäre.

    Da wäre ich ja mal gespannt.

    Aber Weil, Bode und Kohorten ("Hannover ist eine Spitzensportstadt"-lächerlich diese Aussage) kommen eh nur in die Arena, wenn irgendwas los ist, sei es den Meistertitel feiern oder anderes. Sogar ein Bundesligist wie Schalke wird mit städtischen Darlehnen am Leben erhalten.

    Diejenigen in den Hintern gekniffenen sind mal wieder die Fans, leider nicht genug (und wenn hier von leerer Halle gesprochen wird--wo wart ihr denn bei den Spielen--nur am motzen, aber hingehen ist nicht).

    Insgesamt sind die Ursachen aber vielfältig.

    Da ist ein Verband, dann die DEL mit ihren merkwürdigen Praktiken ob der Lizenzvergabe, des Spielplans mit fehlender Auf-und Abstiegsregelung, und der Nichtvermarktung einer Randsportart (leider ist das bundesweit so) im Pay-TV und vieles mehr.

    Da ist da die Messe, die Stadt, das Land, jeder schiebt den schwarzen Peter auf den anderen und kommt nicht aus dem Knick. Wie der Bürgermeister, der wieder einmal nur vertröstete. Kein Wunder, das nun die Hutschnur platzte.

    Immer wieder ärgerlich sind für mich die vielen Deppenaussagen der Pferdetürmer mit den dummen Ausschwallungen. Wenn beide Vereine, und nur so geht es für das gesamte Eishockey in Hannover, (siehe Berlin, noch nicht mal da klappte es mit den Preussen und Eisbären 2 Vereine zu halten) endlich an einem Strang ziehen würden wie viele (u.a. Hans Zach) seit Jahren predigen, dann ist das nunmal so, das einer verschwindet.
    Was ja die Indianer, wie sie sich jetzt nenen, auch schon mal öfter durch hatten, oder nicht?

    Leider der Meister, wie es im Moment aussieht.

    Und ausser in Berlin, Hamburg und Mannheim ist eh kein deutscher Club auf einem soliden Fundament gebaut. Deutschland ist halt ein Fussballland, der Rest kämpft täglich ums Überleben, egal ob Handball, Basketball, Radpolo oder sonstwas.
  • Nicht nur Sport Crashy – 23.07.10
    In dieser Sache geht es um den Sport, aber eben nicht nur. Der Sport bedeutet den Menschen viel, es ist auch ein Stück Lebensqualität wöchentlich für seinen Verein mit zu fiebern, das Team anzufeuern und bei den Spiele mit vielen Freunden/Bekannten zu feiern. Sport vereint, nicht nur wenn man ihn selbst betreibt sondern auch als Fan!
    Von daher sollten manche Kommentatoren hier erst nachdenken und dann schreiben. Was wäre mit Euch wenn 96 oder der ECH plötzlich nicht mehr da wären - würde Euch nichts fehlen?
    Sicherlich sind Steuergelder der falsche Ansatz für den Erhalt von Sportmannschaften, aber darum geht es hierbei auch nicht. Es geht eigentlich um die TUI-Arena, die für die Region ein wichtiger Faktor ist, wenn man sie denn richtig betreibt und vermarktet. Viele Politiker sonnen sich immer wieder mit Einladungen zu Events in der Arena und wenn es dann um eine Rettung geht sind alle im Untergrund abgetaucht. Eine solche Halle ist wichtig für Hannover, denn damit zieht man auch Konzerte/Veranstaltungen zu uns, die sonst einen rießigen Bogen um Hannover machen würden. Sie schafft also einen Imagegewinn, auch wenn diese Veranstaltungen bei weitem nicht optimal vermarktet werden. Das die Politik dann bei Problemen nicht mal bei der Suche nach Lösungen unterstützt (ich meine keine Steuergelder) ist traurig.
    Und ich bin mir ganz sicher das ein eventueller Rückzug der Scorpions auch die Halle über kurz oder lang in Bedrängnis bringt - wobei dann wahrscheinlich ganz plötzlich "Leichenfledderer" die Halle zu günstigen Konditionen retten werden.

    Traurig für alle Beteiligten und es zeigt das die Politiker immer nur die positiven Dinge auskosten ohne in schwierigen Zeiten mit an Lösungen zu arbeiten.

    Hannover ist somit eben doch "Provinz" und nichts anderes, obwohl die Stadt/Region so viel ungenutztes Potential hat. Ich lebe seit 16 Jahren hier (statt in meiner Heimat Düsseldorf) und immer wieder stelle ich fest das Chancen für die Stadt ungenutzt bleiben.

    Wofür gibt es eigentlich das Stadt/Regions-Marketing?
    Diese Institutionen schöpfen aus meiner Sicht auch nicht das Potential aus - aber so lange keiner das hinterfragt, kann man sich ja einen entspannten Job machen.
  • Für Hannover reicht ein Eishockeyverein eisbär – 23.07.10
    Hannover (mit Region) braucht keine zwei zwei Eishockeyvereine - Hannover ist nicht (und war es nie) Schorpions UND Indians. Das Beispiel Scorpions zeigt auch, dass es nicht ausreicht, viel Geld in einem Verein reinzupumpen - sie wurden nie wirklich anerkannt, als Imageträger für Hannover waren sie ebenfalls nicht zu gebrauchen. Identität, Leidenschaft und Tradition sind wichtige Punkte, die einen Verein (und seine Fans) ausmachen - und das alles hatten die Scorpions wahrlich nicht. Darum sollten die Politik nicht aus falschverstandenen Aktionismus handeln, sondern einfach bei ihrem Standpunkt bleiben. Wahre Scorpionsfans gehen auch wieder ins Stadion nach Mellendorf - da wird dann auch wieder eine bessere Stimmung sein, als in der sterilen TUI-Arena. sehen wir doch mal so: es werden hoffentlich wichtige Sponsorengelder für andere hannoversche Vereine und Sportveranstaltungen frei (nicht nur für 96 und die Indians)
  • Erpresser? Indian's Puck – 23.07.10
    Man muß halt wissen, mit wem man "Geschäfte" macht.
    Wenn es finanziell nicht reicht, muß man halt sehen, daß man wieder in der Wedemark spielt. Und vielleicht eben auch ein oder zwei Klassen tiefer.
    Wenn es sich um echte Scorpions-Fans handelt, machen die das auch mit - o.K. , auf die "Erfolgsfans" muß man dann halt verzichten.

    Warum sollte die Stadt Hannover behilflich sein, daß Hobby eines Millionärs (wo hat der eigentlich sein Geld her?) zu unterstützen, warum sollte die Stadt Hannover mit Jemanden zusammenarbeiten, mit dem man sich wegen vieler Sachen im Rechtsstreit befindet bzw. befand.
    Da kann die Stadt Hannover nun wirklich darauf verzichten.

    Das Ende der Scorpions, weil die Stadt nicht "mitmacht"? Wer will, kann das sicher "Erpressung" nennen, aber die Stadt ist gut beraten, sich seine "Partner" selbst auszusuchen.

    O.K., für die Scorpions-Fans sicher bitter, aber für echte Fans sicher nur vorrübergehend, denn man kann ja in die Wedemark zurück.
  • Hallo?!? Meinereiner – 23.07.10
    Zitat:
    Es stehen 100 Arbeitsplätze auf dem Spiel. ... Er machte aber zugleich deutlich, dass es auch ohne die Scorpions in der TUI Arena weitergehen wird. „Die Arena kommt auch ohne Sport aus, die Belegung bis 2011 ist gut“, sagte Stichnoth.
    Zitat Ende.

    Sollte die Stadt jetzt eingreifen, finanziert sie also lediglich das Hobby eines Mäzens/Unternehmers. Das kanns ja wohl nicht sein!!
    Und 100 Arbeitsplätze...doch wohl nicht bei der Betreibergesellschaft Hannover Scorpions...abzüglich vielleicht 40 Profispielern, Betreuern Trainern, wären dort ja zusätzlich ca. 60 Leute beschäftigt - wofür denn? Hier sind ja wohl alle Arena-Mitarbeiter gemeint, die Arenea ist ja aber nicht gefährdet.
    Also (wieder?) mit falschen Zahlen gedroht.
  • oh jeh Kai – 23.07.10
    Das ist wirklich furchtbar. Mein Herz hängt an den Scorps und die gehören einfach nach Hannover. Auch wenn Hockey natürlich nicht mit Fußball zu vergleichen ist. Es tut mir so Leid für die Jungs, gerade den Titel geholt und jetzt so etwas. Hoffentlich gibt es eine Lösung!
  • Lohnt sichs noch? Mäuschen – 23.07.10
    Hallo Eishockeyfans aus Hannover. Ich bin über diese Entscheidung nicht glücklich, aber wenn man überlegt wie viel Geld Herr Papenburg investiert hat, Respekt! Gibt es selten genug! Wir reden hier nicht mehr von Peanuts sondern von seinem privaten Vermögen, also alle Erpressungstheoretiker mal ein wenig zurücktreten! Das waren Millionen die er ausgegeben hat!!!
    Als Indiansfan muss man sich bedanken, die Stimmung in der Stadt wurde nicht nur vom Fussball bestimmt und es gab immer tolle "Gefechte" zwischen den Vereinen. Beide hatten davon profitiert!!!

    Aber in einem System wie der DEL, die sich gegenüber der Öffentlichkeit "verschließt" durch Pay-TV usw. sollte sich nicht wundern, wenn die restlichen Sportbegeisterten dieser Nation einen kleinen Bogen um Eishockey machen. Der Unterhaltungswert von Eishockey ist sehr hoch, wird aber durch undurchdachte Ligenstrukturen nicht gefördert.

    Zusätzlich sollte eine Halle nur betreiben werden wenn sie aussicht auf Gewinn hat. Konzerte reichen!

  • Nicht in Ordnung Baumann – 23.07.10
    Wenn ein Unternehmer mit viel Geld einen Profi-Sportclub fördert, ist das grundsätzlich erstmal toll. Wenn dieses viele Geld dann ausreicht, um Meister zu werden, noch schöner.
    Dass aber danach die Öffentlichkeit quasi zwangsweise mitbezahlen soll, so nach dem Motto "Entweder, ihr beteiligt euch, oder dieser tolle Verein ist weg", ist eine Riesensauerei. Denn öffentliche Gelder können nicht dafür herhalten, die Gehälter von Profisportlern auf Umwegen zu finanzieren (nichts anderes wäre das nämlich).
  • Dumm gelaufen, Skorpione ! Patrick – 23.07.10
    warum sollte auch die politik dafür geld locker machen, wie einige hier fordern ?

    falls ein privat geführtes wirtschaftsunternehmen wie andere sportvereine durch erfolge unmengen geld schaffeln, habe ich es noch nie erlebt, dass bspw. ein verein den klammen kommunen geld gegeben hat.

    in zeiten, in denen darüber diskutiert wird, dass hartz-IV empfängern nun auch noch der wohnraum zusammengestrichen werden könne, darf für ein sportverein kein geld aus dem fenster geworfen werden.

    man sollte lieber mal das gesamtkonzept der del (un dem wishockey in d allgemein) überdenken. zig vereine sind pleite, wurden einfach exportiert ( münchen - hamburg) und viele haben finanzielle probleme.

    für die fans (so viele sind es ja auch nicht :-) zwar schade, aber so läuft nun dummerweise das geschäft.

    es gibt traurigerweise andere probleme in dieser gesellschaft.

  • Ich werde sie nicht vermissen. Eishockeyfan – 23.07.10
    Die Scorpions spielen vor leeren Rängen, ohne Stimmung und die Fans kommen überwiegend aus der Region Hannover.

    Ein Hannoveraner geht an den Pferdeturm, da ändert auch ein Meistertitel nichts!

    Ich bin absolut dagegen, das durch unsere Steuergelder diese Firma gerettet wird.

    Vielleicht springt Mellendorf oder die Region Hannover als Sponsor ein, aber bitte nicht die Stadt Hannover!!




  • Hannover immer nur zweitklassig!!! LEIDER – 23.07.10
    Es mag sein, dass Eishockey in Deutschland keinen sonderlich hohen Stellenwert hat. Nach den Zuschauerzahlen ist Eishockey aber immer noch an Stelle 2 vor dem Handball.
    Es ist vielleicht auch richtig, dass mit Steuergeldern kein Sportverein gesponsort werden sollte, aber in anderen Städten (z.B. Düsseldorf) ist es üblich, dass die Stadt die meist immer defizitären Mehrzweckhallen unterstützt. Wenn dies in Hannover nicht möglich sein sollte, dann sollte Papenburg auch so konsequent sein und die Halle komplett brach liegen lassen! ... keine Konzerte etc. mehr... tja schade Hannover, wie so oft leider nur Zweitklassig.
  • Das sieht nicht nach Säbelrasseln aus Indianerland Scorpion – 23.07.10
    Von der Homepage von Papenburg sind die Scorpions verschwunden.

    Das sieht nicht nach Säbelrasseln aus. Der meint das offenbar ernst...

    Liebe Stadt Hannover, macht bitte nicht den gleichen Fehler wie die Stadt Frankfurt. Da glaubte man auch an ein Säbelrasseln. Und jetzt ist das Eishockey dort tot.
    Hannover hat die Besonderheit der uralten Haßliebe zwischen Stadt und Landkreis.
    In Hannover gibt es keine Wahl, die lauten würde, Indians oder Scorpions.

    Hannover ist Indians UND Scorpions!

    Morgen, am Freitag, um 19 Uhr treffen sich diejenigen, die nicht in den Sommerferien sind und die das hannoversche Eishockey unterstützen wollen, am Kröpcke, um mit den Farben Rot/Schwarz und Blau zu zeigen, dass Hannover nicht nur aus Fußball besteht und die Politik wachzurütteln.

    Herr Weil hat dank der auf seiner Homepage angegebenen Emailadresse heute schon eine Reihe von Emails von enttäuschten Fans bekommen, damit er seine Möglichkeiten und seinen Einfluss nutzen möge und es ist zu wünschen, dass sich noch mehr bei der Stadt melden.

    Die Stadt Hannover hat genügend Möglichkeiten, das Eishockey zu unterstützen. Auch ohne einen Cent Steuergelder in die Hände zu nehmen.

    Herr Weil muss es nur wirklich WOLLEN.
  • aus für scorpions madenuzza – 22.07.10
    vielleicht irgendwie schade - aber sicher keine Veranlassung für die stadt hier Geld locker zu machen. ne rein privatwirtschaftliche Geschichte so ein del Verein. man will Kohle machen. hat nun nicht geklappt. Pech. mal das Gesamtkonzept überdenken und vielleicht auch nicht so großkotzig sein. die Indianer Machenschaft vor. ich bin da kein Fan von, die sind mir auch egal, aber trotzdem geben sie ein gutes Beispiel für erdverbundenheit und das erkennen eigener Möglichkeiten.
  • eishockey eishockey fan – 22.07.10
    da sieht man es wieder, der dumme ist wieder mal der fan und zuschauer.herr papenburg ist ein geschäftsmann der geld scheffelt und genau weiß wie das geschäft läuft und auch wusste wie das mit der arena läuft,und jetzt alle unter druck setzen und mit rückzug drohen, das hat was von erpressung.es schadet wieder mal dem eishockeysport.
  • @ Indianerland Scorpion HAZ.de – 22.07.10
    Bei diesem Artikel handelt es sich um eine aktualisierte Version bzw. um einen neuen.

    Den älteren Text finden Sie hier:
    http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Hannover-Scorpions/Deutscher-Eishockeymeister-steht-vor-dem-Aus

    Dort finden Sie auch weitere Leserkommentare.
  • Ohne Worte Michaela – 22.07.10
    Es kann einfach nicht sein. Für die Mannschaft/Mitarbeiter/Fans ist es eine Katastrophe. Als wir Meister wurden, war angeblich ganz Hannover Stolz, die Scorpions ein wichtiger bestandteil der Stadt. Ich hoffe Hannover erinnert sich jetzt noch daran.
    Wer auch immer etwas für diese Mannschaft/unsere Mannschaft machen kann, sollte es jetzt machen.
  • ooohhh, schade Kai – 22.07.10
    tja, lieber Herr Stichnoth, da müssen die Fans wohl wieder in die ungemütliche Pferdeturm Halle kommen, verbrannte Würstchen essen und auf dreckigen Toiletten ihre Notdurft verrichten. Trotzdem, wenn Sie mal wieder menschennahes Traditions - Eishockey sehen möchten, sind Sie herzlich eingeladen.
    Übrigens, HANNOVER IST INDIANERLAND
  • @ich pr – 22.07.10
    Die Aufmerksamkeit in den Medien die die die DM erregt hat, kannst du gar nicht bezahlen. Fette Berichte in den Zeitungen FAZ "Was ist in dieser Stadt los" Frage bei Schlag den Raab etc..

    Jeder Creative hätte seine Seele dem Teufel verkauft für soviel kostenlose PR. Grob über dem Daumen geschätzt hat die Stadt PR für 2 bis 3 Millionen umsonst bekommen. Unberechtigterweise, da diese Administration aus Laien (M.Gehrke dreht sich im Grab)das absolut nicht verdient hat.

     
  • Bedauern ex genosse – 22.07.10
    Wer die Liste von Herrn Weil kennt, kann sich denken das demnächst die Indians die nächsten sind.

    Einfach mal die anbiedernen Worte im Rathaus zur DM nicht vergessen und zu den vielen anderen Fehlern der SPD und besonders von Herrn Weil in eine Liste eintragen. Die werden wir vor den nächsten Wahl veröffentlichen.

    Das Internet vergißt nichts Herr Weil!

     
  • Peinlich Rücktritt ist Mode – 22.07.10
    Niemand hat Papenburg gezwungen und niemand sollte sich von Ihm erpressen lassen !
  • @steuerzahler ich – 22.07.10
    nun ja, fußball und eishockey zu vergleichen ist mutig und zudem aussichtslos, die zuschauerzahlen beweisen das. ...nen deutschen eishockeymeister (egal woher) juckt, von einer handvoll fans abgesehen, keine sau. ist doof, ist aber so. also, shit happens, da haben die sco... auf falsche pferd gesetzt. für die fans großer mist, für hannover egal!
  • Genau Mehrsteuerzahler – 22.07.10
    Ja, die Indians. Die Stadt braucht keine zwei Eishockeyvereine, schon gar keine, die beim Absprung des Alleininvestors sofort die Grätsche machen und nach dem Steuerzahler bölken.
  • Wo sind die ganzen Kommentare hin? Indianerland Scorpion – 22.07.10
    @HAZ-Redaktion:

    Hier waren vorhin noch zig Kommentare. Wo sind die hin?
  • Zweierlei Maß? Steuerzahler – 22.07.10
    Soso, Herr Weil, Sie sagen also, dass es nicht Aufgabe der Stadt sei, professionellen Spitzensport zu fördern.

    Hannover 96 ist wohl kein professioneller Spitzensport oder was?

    Herr Weil, in Hannover gibt es auch ein Leben neben dem Fußball!

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