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Köppchen wechselt

Hannover Scorpions unterliegen in Mannheim mit 2:5


Die Hannover Scorpions haben am Freitagabend mit 2:5 (2:2, 0:3, 0:0) gegen die Adler Mannheim verloren. Doch das war nicht die einzige schlechte Nachricht: Patrick Köppchen wird den Klub verlassen und im Sommer zu den Hamburg Freezers wechseln.
Patrick Köppchen wechselt nach Hamburg.

Patrick Köppchen wechselt nach Hamburg.

© Ulrich zur Nieden (Archiv)

Diese Adler waren eine Nummer zu groß. Zumindest für die Hannover Scorpions in ihrer gestrigen Verfassung. Mit 2:5 (2:2, 0:3, 0:0) unterlag die Mannschaft von Trainer Toni Krinner am Freitag in Mannheim und musste den Rivalen in Kampf um die direkte Play-off-Qualifikation in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) dadurch in der Tabelle erst einmal ziehen lassen. Doch das war nicht die einzige schlechte Nachricht für die Scorpions: Patrick Köppchen wird den Klub verlassen und im Sommer zu den Hamburg Freezers wechseln.

Doch am Freitag gab der Verteidiger noch Vollgas für den deutschen Meister, bei dem er seit 2004 spielt. Köppchen hatte mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 erheblichen Anteil daran, dass seine Mannschaft die Partie zumindest ein Drittel lang offen gestalten konnte. Doch bereits in diesem Spielabschnitt, in dem zuvor Andy Reiss die erste Mannheimer Führung ausgeglichen hatte, brachten sich die Scorpions immer wieder selber in Schwierigkeiten. Einmal traf Adler-Stürmer Ronny Arendt in Unterzahl, später nutzte der aus der nordamerikanischen Profiliga NHL gekommene Steven Rein-precht einen von mehreren ungewohnten Reiss-Patzern aus.

Doch entschieden wurde die Partie erst im 2. Drittel. Denn da bestraften die Adler die Fehler der Gäste weiterhin – doch auf der anderen Seite konnten sich die Scorpions bis auf einen Pfostenschuss von Paul Manning nur noch selten gegen die starke Deckung durchsetzen.

So besiegelten Yannic Seidenberg, Scott King nach Fehlpass von Klaus Kathan und Michael Glumac bereits frühzeitig die Niederlage der Hannoveraner, die nun am morgigen Sonntag in der TUI Arena gegen die Kölner Haie die nächste Chance haben, wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze zu sammeln.

Tore: 1:0 (2:31) Arendt (Kink bei 4–5), 1:1 (5:51) Reiss (Vikingstad), 2:1 (17:11) Reinprecht (Glumac), 2:2 (19:24) Köppchen (Vikingstad, Dolak bei 5–4), 3:2 (25:24) Seidenberg (Methot, Klinge), 4:2 (31:58) King (Arendt), 5:2 (37:31) Glumac (Dietrich, Pollock)

Zuschauer: 9438

Strafminuten: Mannheim 6, Hannover 8

Beste Hannoveraner: Martin Hlinka, Ryan Maki und David Wolf

Nächstes Spiel: Hannover Scorpions – Kölner Haie (Stg., 14.30 Uhr)

Björn Franz

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