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Im Derby geht’s um Prestige und Platzierungen

Scorpions gegen Indians Im Derby geht’s um Prestige und Platzierungen

Über das vergangene Derby in der Eishockey-Oberliga zwischen den Hannover Scorpions und den EC Hannover Indians wurde genug geredet - nun wird es Zeit, ein neues sportliches Kapitel in der Historie dieses Nachbarschaftsduells aufzuschlagen.

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Hannover. Alle Beteiligten hoffen auf ein friedliches und spannendes Duell, das Freitag um 19.30 Uhr in der Eishalle Langenhagen beginnt (50 Restkarten sind ab 17.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich).

Scorpions-Trainer Len Soccio bringt es auf den Punkt. „Es geht nur um Eishockey. Und daher ist es doch eine tolle Konstellation: ein Derby und zugleich ein Spiel zwischen zwei Play-off-Kontrahenten.“ In der Tat könnte es nicht interessanter sein: Scorpions (Platz 6, 76 Punkte) und Indians (Platz 5, 77 Punkte) haben jeweils 35 von 42 Saisonspielen absolviert, sind mittendrin im Rennen um die besten Ausgangslagen. Denn die Saale Bulls Halle (3/79) haben schon ein Spiel mehr ausgetragen - und sind daher wie der Herner EV (4/78), aber auch wie die Icefighters Leipzig (7/72), in Reichweite. „Das wird ein spannender Kampf um die Plätze, wir wollen uns das Heimrecht sichern“, sagt ECH-Trainer Fred Carroll.

Für Scorpions und ECH könnten bis zum Vorrundenende der Modus zum Trumpf werden: Jeder Oberligist bestreitet 34 Spiele in einer Einfachrunde plus acht Spiele gegen Teams aus dem regionalen Umfeld. Denn es ist nicht von Nachteil, öfter gegen Timmendorf, Hamburg oder Berlin spielen zu dürfen als gegen Duisburg, Halle oder Leipzig.

Die Play-offs der besten acht im Norden verlaufen nach bekanntem Muster: Erster gegen Achter, Zweiter gegen Siebter und so weiter - eine Serie Scorpions gegen ECH ist also möglich. Nach maximal fünf Spielen stehen vier Sieger fest. Diese treffen dann auf die vier Süd-Vertreter, die bis dahin ebenfalls ihre erste Runde absolviert haben. Der Nord-Süd-Meister ist Aufsteiger in die 2. Bundesliga (DEL 2).

Der ESC Wedemark hofft nach den Duellen mit den Spitzenteams und acht Niederlagen in Folge wieder auf Erfolgserlebnisse, wenn es Freitag (20 Uhr) daheim gegen Schlusslicht Crocodiles Hamburg und am Sonntag (16 Uhr) zum Drittletzten Preussen Berlin geht. „Wir sind zuletzt ein paarmal abgewatscht worden“, sagt Teammanager Eric Haselbacher. „Das hat auch wehgetan, aber jetzt müssen wir bereit sein.“

Von Stephan Hartung

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