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Papenburg plant für die neue Saison der Hannover Scorpions
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Eishockey Papenburg plant für die neue Saison der Hannover Scorpions

Im Sommer laufen bei den Hannover Scorpions sämtliche Verträge, auch der von Trainer Igor Pavlov, aus. Aber Klubbesitzer Günter Papenburg ist optimistisch, dass es in der kommenden Saison wie gewohnt weitergehen wird.

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„Er ist sicherlich bei allen Klubs auf dem Zettel“: Stürmer Gerrit Fauser hat sich mit starken Leistungen bei den Scorpions in den erweiterten Kreis der Nationalmannschaft gespielt.

Quelle: Petrow

Hannover. Es schüttelte Gerrit Fauser am vergangenen Sonntag kräftig durch. Der Check, den der Stürmer der Hannover Scorpions bei der 1:4-Niederlage in Mannheim von Adler-Verteidiger James Sifers einstecken musste, war hart an der Grenze des Erlaubten. Wenn nicht sogar darüber hinaus. Fauser, der gerade erst von einer Gehirnerschütterung genesen war, setzte danach den Rest der Partie sicherheitshalber aus. Heute Abend (19.30 Uhr, TUI Arena), wenn der Eishockey-Erstligist gegen Schlusslicht Düsseldorfer EG weitere Punkte im Kampf um die Play-off-Teilnahme sammeln will, ist der 23-Jährige aber wieder dabei und steht unter besonderer Beobachtung. Nicht nur, wegen seiner Gesundheit, sondern auch, weil er auf der Wunschliste etlicher Ligarivalen steht – und er wie alle anderen Scorpions-Profis noch keinen Vertrag für die nächste Saison hat.

Dass im Sommer sämtliche Verträge – inklusive des von Trainer Igor Pavlov – auslaufen, ist im 17. Jahr der Hannoveraner in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ein Novum. Und angesichts der vergangenen Jahre, in denen es immer wieder Gerüchte über den Rückzug von Klubbesitzer Günter Papenburg oder einen freiwilligen Abstieg in die 2. Liga gab, sorgt dieser Fakt bei vielen Anhängern für ein flaues Gefühl in der Magengegend. Doch das ist laut Papenburg unbegründet. „Im Moment sieht es so aus, dass es ganz normal weitergeht“, sagt der Bauunternehmer. „Ich habe mit Manager Marco Stichnoth und Trainer Igor Pavlov vereinbart, dass wir uns Anfang Februar zusammensetzen, um über die kommende Saison zu sprechen.“ Denn bis zum 15. Februar müssen alle DEL-Klubs eine Bürgschaft in Höhe von 100 000 Euro für die nächste Spielzeit hinterlegen.

Doch das Gespräch wird wohl mit etwas Verspätung stattfinden, da Pavlov im Anschluss an das Auswärtsspiel am Sonntag in Augsburg wegen einer wichtigen privaten Angelegenheit für einige Tage nach Moskau muss. Aber Eile, sagt Stichnoth, habe der Klub ohnehin nicht. Zumindest in Hinblick auf die Spielerverträge. „Wir haben in der vergangenen Saison den letzten Platz belegt. Und die Spieler, die unter dem damaligen Trainer Toni Krinner immer gesagt haben, sie würden nicht richtig geführt, haben nun die Gelegenheit, sich noch einmal zu zeigen“, sagt der Manager. „Landen wir am Ende auf Platz 11, müssen wir einen klaren Schnitt machen. Schaffen die Jungs die Play-offs, dann haben sie sicherlich einen Vertrauensbonus.“

Sonderlich große Sorgen, dass die Leistungsträger des aktuellen Tabellenachten bereits vor dem Vorrundenende am 10. März Verträge bei anderen Klubs unterschreiben könnten, machen sich die Verantwortlichen nicht. „Gerrit ist sicherlich bei allen Klubs auf dem Zettel“, sagt Stichnoth. „Aber wenn wir jetzt mit einem Spieler den Vertrag verlängern, bekommen wir eine Menge Unruhe in die Mannschaft.“ Daher setzt er auf die Geduld der Spieler. Zumal Profis wie Torjäger Ivan Ciernik, David Sulkovsky oder Andreas Morczinietz sich nach eigenem Bekunden so wohl in Hannover fühlen, dass sie gar nicht weg wollen.

Ob auch Fauser bleiben wird, das steht auf einem anderen Blatt. „Ich werde sicherlich noch ein paar Wochen abwarten“, sagt der frischgebackene Nationalspieler, der auf Stichnoths Prioritätenliste weit oben steht. Aber nicht ganz oben. „Der Allererste, mit dem wir verlängern werden, ist Igor Pavlov“, verrät der Manager.

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Es wäre des Guten wohl auch ein bisschen zu viel gewesen. Nach dem im Kampf um die Play-off-Plätze der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ungemein wichtigen 1:0-Sieg am Freitagabend beim EHC München kassierten die Hannover Scorpions im zweiten Teil ihrer Wochenend-Auswärtstour eine Niederlage. Beim Titelanwärter Adler Mannheim unterlag die Mannschaft von Trainer Igor Pawlow am Nachmittag mit 1:4 (0:2, 1:1, 0:1).

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