Bis zuletzt hatte Tino Boos gehofft, seine Schambeinverletzung mit einer konservativen Behandlung in den Griff zu bekommen. Doch nun steht fest: Der Kapitän des deutschen Eishockey-Meisters Hannover Scorpions muss sich einer Operation unterziehen. „Am nächsten Mittwoch wird der Eingriff in Berlin vorgenommen“, sagt Boos, der die Verletzung als „Knochenhautablösung im Schambeinbereich“ beschreibt. „Drei Monate werde ich wohl ausfallen.“
Es ist die schwerste Verletzung in der Laufbahn des 35-Jährigen – sogar mit einem vorgezogenen Karriereende hat sich der Stürmer auseinandergesetzt. „Es wäre ja naiv, daran keinen Gedanken zu verschwenden“, sagt Boos, „aber das ist erst Plan C oder Plan D.“
Plan A ist die schnellstmögliche Rückkehr aufs Eis – vermutlich wird es etwa bis zum Jahreswechsel dauern, ehe der Kapitän seinem Team wieder helfen kann. Ein kleiner Trost: Sein Ersatz, Ryan Maki, hat seine Sache bei den beiden Auftaktsiegen sehr ordentlich gemacht.
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