Mannheim. Dass es für die Scorpions beim neuen Tabellenführer sehr schwer werden würde, machte vor dem Eröffnungsbully bereits ein Blick auf den Spielberichtsbogen klar. Dort fehlte außer Chris Herperger, Denis Shvidki, Andy Reiss und Marvin Krüger auch Dimitri Pätzold. Der am Freitag überragende Nationalkeeper war bereits am Sonnabend zu seiner Familie zurückgekehrt, nachdem er erfahren hatte, dass sein Vater gestorben ist.
Für Pätzold stand erstmals Max Englbrecht von Beginn an zwischen den Pfosten der Scorpions. Und der 22-Jährige machte seine Sache gut, auch wenn er bereits nach knapp fünf Minuten das erste Mal hinter sich greifen musste. Nach dem 0:2 kurz vor Ende des Auftaktdrittels sorgte Cory Quirk im Mittelabschnitt noch einmal für etwas Hoffnung bei den Gästen, bei denen Gerrit Fauser nach einem Check gegen den Kopf im 2. Drittel ausfiel. Doch schon zwei Minuten nach dem Anschluss, dem ersten Treffer von Neuzugang Quirk und zugleich dem 100. Saisontreffer der Hannoveraner, sorgten die Mannheimer wieder für den alten Abstand – und für die Vorentscheidung.
Tore: 1:0 (4:44) Kink (Mitchell, N. Goc), 2:0 (17:56) Lehoux (MacDonald, Magowan bei 5–4), 2:1 (31:19) Quirk (Ciernik, Ternawski), 3:1 (33:09) Foster (Arendt, El Sayed), 4:1 (45:43) Mitchell (Magowan, Wagner bei 5–4) – Zuschauer: 9078 – Strafminuten: Mannheim 16 plus je 10 für Belle und Sifers, Hannover 20 plus 10 für S. Janzen – Beste Hannoveraner: Cory Quirk, Max Englbrecht und Ivan Ciernik – Nächstes Spiel: Scorpions – Düsseldorfer EG (Fr., 19.30 Uhr, TUI Arena).
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