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Heimniederlagen in Serie

Scorpions droht historischer Tiefpunkt

Von Björn Franz

Keine guten Aussichten für die Scorpions: Am Dienstag kommen die Augsburger Panther in die TUI Arena. Hannover droht die zwölfte Heimniederlage in Serie. Die jüngsten Leistungen gegen Wolfsburg nähren aber die Hoffnung, dass die Negativserie reißen könnte.
Foto: Die Scorpions wollen ihre Serie an Niederlagen beenden.

Die Scorpions wollen ihre Serie an Niederlagen beenden.

© Petrow (Archivfoto)

Hannover. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Knapp zwei Jahre ist es her, dass die Hannover Scorpions gegen die Augsburger Panther mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft den größten Erfolg ihrer Klubgeschichte feierten. Dienstagabend (19.30 Uhr) sind die Schwaben erneut in der TUI Arena zu Gast. Und es könnte durchaus sein, dass ihr Erscheinen für die Scorpions diesmal mit einem historischen Tiefpunkt einhergeht: Ihnen droht die zwölfte Heimniederlage in Serie – und damit die Einstellung der Negativmarke der Deutschen Eishockey-Liga, die bislang die Füchse Weißwasser halten.

Zumindest die jüngste Leistung in Wolfsburg nährt bei den Gastgebern die Hoffnung, dass sie um die fragwürdige Ehre des Eintrags an der Spitze dieser Statistik herumkommen könnten. Zwar verließ die Mannschaft von Trainer Toni Krinner im Anschluss an das 1:2 nach Verlängerung erneut als Verlierer das Eis, doch speziell in den ersten beiden Dritteln waren sie auf Augenhöhe. Und da am Dienstag bis auf die Langzeitverletzten Paul Manning und Eric Regan sowie wahrscheinlich Sachar Blank (Gehirnerschütterung) alle Spieler dabei sind, könnte die seit dem 15. November andauernde Pleitenserie durchaus enden.

Allerdings werden die Gäste dagegen etwas einzuwenden haben. Schließlich können sie sich im Gegensatz zu den Scorpions noch Chancen auf die Play-off-Teilnahme machen und legten mit dem Kanadier Cam Paddock personell nach. Dass die Hannoveraner ihre Transferbemühungen schon vor zwei Wochen für beendet erklärt hatten, werten viele Fans als Zeichen dafür, dass die Verantwortlichen die verkorkste Saison abgehakt haben. Dem widerspricht Geschäftsführer Marco Stichnoth: „Es waren keine finanzierbaren Spieler auf dem Markt, die uns weiterbringen würden.“

Die längsten Heimniederlagen-Serien:
1. Füchse Weißwasser: 12 Niederlagen (1. 12. 1995 bis 16. 2. 1996)
2. Hannover Scorpions 11 (15. 11. 2011 bis ?)
3. Starbulls Rosenheim 9 (4. 3. 1997 bis 14. 11. 1997)
    Revier Löwen Oberhausen 9 (8. 1. 2002 bis 8. 3. 2002)
    Wölfe Freiburg 9 (19. 10. 2003 bis 19. 12. 2003)

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