Im 2. Drittel gaben sie richtig Gas. Mit fünf Toren innerhalb von 17 Minuten machten die Hannover Scorpions am Dienstagabend im Auswärtsspiel der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) bei den Iserlohn Roosters aus einem 1:2-Rückstand eine 6:2-Führung. Letztlich gewann die Mannschaft von Trainer Hans Zach mit 7:2 (1:2, 5:0, 1:0) und festigte damit vor dem morgigen Nordderby bei den Hamburg Freezers ihren 4. Tabellenplatz.
Dabei hatte es am Seilersee gar nicht so gut für die Scorpions begonnen. Zwar waren sie schon im Eröffnungsabschnitt die bessere Mannschaft, doch die Gastgeber lauerten clever auf Konter und waren auf diese Weise zweimal erfolgreich. Im Mittelabschnitt kam es dann aber knüppeldick für die Iserlohner: Zwei Fehler von Torwart Sebastian Stefaniszin leiteten die Wende ein. Zunächst ließ der 22-Jährige sich von Martin Hlinka aus spitzem Winkel überraschen, dann sah er bei einem Distanzschuss von Verteidiger Sascha Goc zum 2:3 nicht sonderlich gut aus. Seine Vorderleute brachen danach völlig ein, sodass die lediglich mit drei Reihen spielenden Hannoveraner die Weichen frühzeitig auf Sieg stellen und sogar etwas Kraft für ihr letztes Spiel vor der Pause sparen konnten.
Tore: 1:0 (7:03) K. Sparre (Hock, Wilford), 1:1 (12:05) Vikingstad (Dolak, Kathan), 2:1 (12:58) Guliano (D. Sparre, Wilford), 2:2 (21:51) Hlinka (N. Goc, Dolak), 2:3 (27:37) S. Goc (Cottreau), 2:4 (28:18) S. Goc (Kathan, Vikingstad bei 4–3), 2:5 (34:16) Cottreau (Köppchen, Mondt), 2:6 (38:22) Mitchell (Vikingstad, S. Goc), 2:7 (48:27) Dzieduszycki (Mitchell, Herperger bei 5–4) – Zuschauer: 2675
Strafminuten: Iserlohn 8, Hannover 12
Beste Hannoveraner: Sascha Goc, Tore Vikingstad und Ben Cottreau
Nächstes Spiel: Hamburg Freezers – Scorpions (Donnerstag, 19.30 Uhr).
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