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Scorpions holen Indians-Kapitän Koziol

Wechsel zum Erzrivalen Scorpions holen Indians-Kapitän Koziol

Christoph Koziol wechselt von den Hannover Indians zu den Hannover Scorpions. Der 32-Jährige hat einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Der Angreifer war beim Team vom Pferdeturm Publikumsliebling und Kapitän. Das macht den Transfer besonders brisant.

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Hier bejubelt Christoph Koziol (Mitte) noch ein Tor für die Hannover Indians. Künftig spielt er für die Scorpions.

Quelle: Florian Petrow

Langenhagen. Wir wollen da wieder raus und den nächsten Schritt machen. Langfristig ist die Oberliga unseren Fans nur schwierig zu verkaufen.“ Das sind markige Worte und ambitionierte Ansprüche, mit denen Marco Stichnoth gestern die Ziele der Hannover Scorpions beschrieb. Dazu passte, dass der Manager des Eishockey-Oberligisten mit Christoph Koziol einen neuen Spieler präsentierte, der aufgrund seiner Klasse dazu beitragen kann, den Nordmeister wieder nach oben zu führen. Dass der 32-Jährige, der einen Dreijahresvertrag bei den Scorpions unterschrieb, vom Erzrivalen Hannover Indians nach Langenhagen wechselt, verleiht dem Transfer zusätzlich eine pikante Note.

Der Angreifer war beim Team vom Pferdeturm Publikumsliebling und Kapitän und brachte es in der vergangenen Saison der Oberliga Nord in 45 Spielen auf 93 Scorerpunkte. „Das Konzept der Scorpions hat mich überzeugt. Ich bin sicher, dass wir hier langfristig etwas aufbauen können und freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Koziol.

„Mit den neuen Strukturen ist es uns möglich, auch längerfristige Verträge wie jetzt mit Christoph Koziol abzuschließen“, sagte Stichnoth, der seine Mannschaft für die kommende Saison stabiler machen will. „Wir wollen als Nordmannschaft den Teams aus dem Westen und Osten trotzen. Dafür brauchen wir auch bei den Führungsspielern viel Qualität“, sagt der Manager, der dem Modus der neuen Oberliga, in der 18 Teams an den Start gehen werden, skeptisch gegenübersteht. „Ich kann nicht sagen, ob alle Mannschaften zu Ende spielen werden. Eine Erweiterung der Play-offs wäre für die Clubs ein Anreiz.“

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