Straubin. So treffsicher hat man die Hannover Scorpions selten einmal erlebt. Schon gar nicht in dieser verkorksten Saison der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Doch gestern Abend, im Auswärtsspiel bei den Straubing Tigers, war das anders. 1:1 stand es nach 65 Minuten, weshalb das Penaltyschießen entscheiden musste. Und in dem trafen mit Andreas Morczinietz, Tommi Hannus sowie Patrik Buzas alle drei hannoverschen Schützen, sodass die Scorpions beim Überraschungsteam der DEL einen 2:1 (0:1, 1:0, 0:1)-Erfolg nach Penaltyschießen feiern konnte.
Selbst Geschäftsführer Marco Stichnoth, der schon seit einer gefühlten Ewigkeit dabei ist, konnte sich nicht an eine hundertprozentige Penaltyquote seiner Mannschaft erinnern. Und überhaupt fand er nur lobende Worte für den Auftritt des Tabellenletzten. „Wir haben sehr konzentriert und viel körperbetonter als zu Hause gespielt“, sagte Stichnoth. Zudem habe Torhüter Dimitri Pätzold das Team lange im Spiel gehalten. Eine starke Leistung zeigte auch Morczinietz, der beim morgendlichen Training noch einen Puck an den Kopf bekommen hatte, und mit einem Tor sowie dem verwandelten Penalty großen Anteil am Sieg hatte.
Tore: 0:1 (34:26) Morczinietz (Mondt), 1:1 (48:51) Dotzler (Schöneberger), 1:2 (Penalty) Hannus – Zuschauer: 4284 – Strafminuten: Straubing 2, Hannover 10 – Beste Hannoveraner: Andreas Morczinietz, Dimitri Pätzold und Stephan Wilhelm – Nächstes Spiel: Hannover Scorpions – ERC Ingolstadt (Dienstag, 14. Februar, 19.30 Uhr).
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