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Das Aus verhindern

Scorpions vertagen Entscheidung über Lizenzrückgabe


Die Hannover Scorpions haben die Entscheidung über eine Lizenzrückgabe vertagt. Der deutsche Eishockeymeister will frühestens am Dienstag bekanntgeben, ob er sich wie angedroht aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) zurückzieht.
Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth

Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth

© Florian Petrow

„Wir hoffen noch auf Gespräche mit dem Land“, erklärte Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth am Sonntag auf Anfrage. Die Gespräche sollen wahrscheinlich am Montag stattfinden. Dann wird der zuständige niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode aus dem Urlaub zurückerwartet.

Scorpions-Eigentümer Günter Papenburg will die Eishockey-Profis am Dienstag über den aktuellen Stand der Dinge informieren. Aus dem 23 Spieler umfassenden Kader hat laut Stichnoth noch kein Akteur um eine Freigabe gebeten. Zu den Aussichten für eine Rettung des DEL-Meisters hielt sich der Geschäftsführer bedeckt: „Das ist kein Lotteriespiel, die Situation ist weiterhin ernst“, sagte Stichnoth.

Ursache für den möglichen Rückzug ist ein Streit um die TUI-Arena, in der das DEL-Team seine Heimspiele absolviert. Scorpions-Chef Papenburg, der auch Besitzer und Betreiber der Halle ist, fordert seit Jahren, dass sich die Stadt Hannover und das Land als Eigner der Deutsche Messe AG an einer neuen Betreibergesellschaft für die Mehrzweckhalle mit insgesamt fünf Millionen Euro beteiligen sollen.

„Ich habe nie Geld für die Scorpions verlangt, aber ich will die Unterstützung für die Arena“, sagte Papenburg in dieser Zeitung. Er unterstrich aber auch, dass der Eishockeysport sehr viel Geld gekostet habe: „Die Scorpions sind ja nicht umsonst deutscher Meister geworden. Das war eine sehr teure Mannschaft.“

Der 70 Jahre alte Bauunternehmer griff in dem Interview zudem Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil an. Das verhärtete am Sonntag die Fronten. Die Stadt Hannover reagierte in einer Erklärung mit Befremden auf Papenburgs Äußerungen und sprach von Vorwürfen gegen Weil, „die einer sachlichen Grundlage entbehren und dazu geeignet sind, die Fans der Hannover Scorpions und die Öffentlichkeit in die Irre zu führen.“ In dem Schreiben betonte die Stadt, dass ihr die Zukunft der Scorpions und der Halle nicht gleichgültig seien. „Entgegen den Interview-Äußerungen haben der Oberbürgermeister als Aufsichtsratschef der Deutschen Messe AG und der Vorstandschef der Messe, Dr. Wolfram von Fritsch, am vorigen Mittwoch bei ihrem Treffen natürlich auch über die Zukunft der Arena gesprochen. Dabei ist noch einmal deutlich geworden, dass aus Sicht der Messe für einen Eintritt in eine neue Betreibergesellschaft noch keine ausreichend belastbaren Zahlen vorgelegt wurden und es weiterhin offene Fragen gibt.“ Eine Lösung für die Arena sei aus Sicht der Stadt weiterhin möglich.

dpa

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  • Wie im Kindergarten Indiansfan – 26.07.10
    Findet Herr Pappenburg es lustig jedes gottverdammte Jahr den gleichen Mist abzuziehen?
    Wir haben es inzwischen alle verstanden, aber nun endlich mal Hop oder Top! Auf diese Machtspielchen hat keiner mehr Lust!
    Einzig und allein mein Mitleid gilt den Fans und den Spielern. Sie so "verarschen" zu lassen Jahr für Jahr ist echt eine unverschämtheit.. Aber lasst euch nicht unterkriegen!
  • Peinlich Bleistift – 26.07.10
    Das ist einfach nur erbärmlich, was hier mal wieder (man kann ja schon fast sagen Jahr für Jahr) von Herrn P. durch Herrn S. verkündet wird. Erst werden deadlines gesetzt, die dann aufgebrochen werden und am Ende war es dann gar nicht so schlimm und der reiche und ach so gütige Bauunternehmer hängt noch ein Jahr dran und macht die Geldbörse wieder auf. Liebe Stadt - lasst Euch auf diesen Schrott bitte NICHT ein! Ein wirtschaftlich nicht belastbares Hobby, das offenkundig als Beigeschäft einer, O-Ton, auch ohne Sport weiter existierenden Arena von öffentlichen Geldern bezuschusst werden soll, ist eine Farce und nichts weiter!

    Für die Fans tut es mir ernsthaft Leid. Ich bin seit Jahr und Tag eingefleischter Indianer, habe selber erlebt, wie es ist, wenn das Lieblingsteam (von Verein darf man bei den Scorpions ja nicht einmal reden) von heute auf morgen nicht mehr da ist. Das Ganze ist (wieder) nur ein Machtkampf, der auf den Rücken der "Dummen" ausgetragen wird. Die echten Scorpions Fans sollten für sich die richtigen Schlüsse ziehen und diesen Herren per Abstimmung mit Füßen zeigen, was sie von ihnen halten. Lieber 2500 Leute in der Wedemark als 4000 in ner halbvollen Halle.
  • ... ... – 25.07.10
    mal schauen wie ich am dienstag oder mittwoch in der zeitung lesen darf, wie die stadt sich geeinigt hat ohne das irgendwelche kosten (5 millionen) entstehen... :D
    entstehen nicht imme rkosten wenn man sich an etwas beteiligen möchte?

    ein aal windet sich nicht so schlimm...

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