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Olympia 2016
CAS bestätigt Olympia-Aus von russischen Gewichthebern

Olympia CAS bestätigt Olympia-Aus von russischen Gewichthebern

Nach den Leichtathleten sind die Gewichtheber Russlands endgültig von den Rio-Spielen ausgeschlossen. Einen Einspruch gegen das Olympia-Aus wies der Internationale Sportgerichtshof ab. Auch 17 Ruderer des Landes hatten beim CAS keinen Erfolg und bleiben gesperrt.

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Die russischen Gewichtheber bleiben von den Olympischen Spielen in Rio ausgeschlossen.

Quelle: Jan Woitas

Rio de Janeiro. Russland muss ohne Gewichtheber und mit einem Ruder-Rumpfteam bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro starten.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat einen Einspruch Russlands gegen den kompletten Olympia-Ausschluss durch den Gewichtheber-Weltverband IWF abgewiesen. Auch 17 russische Ruderer hatten beim CAS keinen Erfolg.

Die Entscheidung der IWF nach Regel 12.4 sei "gültig und unter den gegebenen Umständen richtig angewendet" worden, teilte der CAS am Mittwoch mit. Betroffen sind acht vom russischen Verband nominierte Sportler. Die IWF hatte den Ausschluss damit begründet, dass der russische Verband und seine Gewichtheber durch die vielen Dopingfälle "den Sport in Verruf gebracht" hätten. Zuvor hatte der Leichtathletik-Weltverband IAAF einen Komplett-Bann gegen Russlands Sportler verhängt.

Bestätigt hatte der CAS auch die Olympia-Sperre von 17 russischen Ruderern um Daniel Andrijenko. Die Verweigerung ihrer Startrechtgenehmigung für die Rio-Spiele stehe im Einklang mit den Regeln des Weltverbandes FINA und der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees. Trotz systematischen und staatlich gesteuerten Dopings hatte das IOC keinen Komplett-Bann gegen Russland verhängt, sondern eine Einzelprüfung der Athleten des Landes durch die internationalen Fachverbände angeordnet.

"Als Ergebnis der Sitzung hat das Gericht entschieden, die Klage von Daniel Andrijenko und anderer Sportler (...) abzulehnen und sie (...) in Folge der ungenügenden Zahl der Dopingtests in zertifizierten und sicheren ausländischen Labors nicht zuzulassen", erklärte der russische Verband in Moskau mit.

Das Ad-hoc-Gericht des CAS hat in Rio weiter viel zu tun. Seit der Aufnahme der Arbeit am 27. Juli sind im Zuge des russischen Dopingskandals bereits 18 Fälle eingegangen, über die in den nächsten Tagen entschieden werden muss. Das ist ein Rekord an Fällen bei einer Ausgabe der Olympischen Spiele, teilte der CAS mit.

Darunter ist der Einspruch von Schwimm-Weltmeisterin Julija Jefimowa gegen ihre Rio-Sperre. Sie war 2013 wegen Dopings gesperrt und damit vom IOC für die Sommerspiele nicht zugelassen worden - wie generell alle bereits überführten Doping-Sünder aus Russland. Der CAS kündigte sein Urteil für Donnerstag an.

dpa

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