Startseite HAZ
Volltextsuche über das Angebot:

Olympia 2016
Dressur-Team dominiert erste Hälfte

Olympia Dressur-Team dominiert erste Hälfte

Die Bundestrainerin strahlte. "Das waren ganz starke Ritte unseres Teams", schwärmte Monica Theodorescu in Rio de Janeiro: "Was will man mehr?" Die deutsche Mannschaft liegt nach der Hälfte des olympischen Dressur-Wettbewerbes klar auf Gold-Kurs.

Voriger Artikel
London-Sieger Murray vermeidet Aus
Nächster Artikel
Cejka zunächst vor Kaymer bei historischem Golf-Comeback

Kristina Bröring-Sprehe auf Desperados. Foto: Jim Hollander

Rio de Janeiro. "Wir hoffen, dass wir im Flow bleiben", sagte Theodorescu mit Blick auf die Entscheidung im Grand Prix Special.

Kristina Bröring-Sprehe aus Dinklage mit Desperados und Isabell Werth aus Rheinberg mit Weihegold bauten die Führung im Grand Prix weiter aus. Das deutsche Quartett liegt mit 81,424 Prozent auf Platz eins vor Großbritannien (79,252) und den USA (76,971).

Nachdem am Vortag Olympia-Debütant Sönke Rothenberger (Bad Homburg) mit Cosmo und Dorothee Schneider (Framersheim) mit Showtime vorgelegt hatten, lieferte auch das Donnerstags-Duo. Bröring-Sprehe und Werth zeigten sehr souveräne Ritte mit minimalen Fehlern.

"Ich fand es beeindruckend", kommentierte die Bundestrainerin den Grand Prix von Bröring-Sprehe mit ihrem 15 Jahre alten Hengst. Sicher hielt die Reiterin aus Dinklage ihren manchmal wilden Desperados unter Kontrolle.

"Es wurde Zeit, dass es losgeht", sagte die 29-Jährige, die mit dem Team bereits zehn Tage vor Ort ist. "Ein paar Fehlerchen waren heute noch drin, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden." Zu den Aussichten, nun Gold zu gewinnen, sagte die Mannschafts-Weltmeisterin von 2014: "Wir haben jetzt eine ganz gute Chance. Wir müssen aber nochmal gute Ergebnisse abliefern."

Einen starken Grand Prix zeigte auch Werth, nachdem sie nach dem Training am frühen Morgen noch einmal zurück in das Appartement der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) gefahren war. "Es ist blöd, wenn man den ganzen Tag hier rumhängt", sagte die Bundestrainerin.

Im Viereck war Werth nach der langen Mittagspause hellwach. Souverän ritt die 47-Jährige aus Rheinberg mit ihrer Stute den Grand Prix und schaffte das drittbeste Einzelergebnis von 60 Startern. Besser waren nur die Britin Charlotte Dujardin mit Valegro, die Doppel-Olympiasiegerin von London, und Sprehe mit Desperados.

"Sie war sehr konzentriert", lobte Werth ihr Pferd: "Sie war voller Kraft." Über ihre Taktik sagte die fünfmalige Olympiasiegerin: "Ich wollte heute nicht volles Risiko gehen." Siegt das deutsche Team am Freitag, gewinnt Werth ihr sechstes Gold und überholt in der deutschen Olympia-Rekordliste Dressur-Legende Reiner Klimke.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Olympia-News
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr