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Olympia 2016
Grünes Licht für Segler, Schwimmer und Ruderer

Olympia Grünes Licht für Segler, Schwimmer und Ruderer

Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sehen nach letzten Wassertests keine Gesundheitsgefahr mehr für die Segler, Marathonschwimmer und Ruderer.

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Die Rio-Organisatoren versichern, dass für Segler, Marathonschwimmer und Ruderer keine Gesundheitsgefahren bestehen.

Quelle: Sebastian Kahnert

Rio de Janeiro. "Wir können die Gesundheit der Athleten garantieren", sagte Sprecher Mario Andrade der Deutschen Presse-Agentur. Niemand werde krank durch Kontakt zum Beispiel mit dem Wasser in der Guanabara-Bucht. Hier finden im Schatten des Zuckerhuts die olympischen Segelwettbewerbe statt. Vor Copacabana wird geschwommen, die Ruderer und Kanuten kämpfen in einer großen Lagune bei Copacabana um Gold, auch hier sei die Lage okay.

Größtes Sorgenkind war wegen der Einleitung von bis zu 18 000 Liter an ungeklärten Abwässern pro Sekunde die Guanabara-Bucht - sie ist größer als das ganze Bundesland Bremen. "Bei der Guanabara-Bucht gibt es zwei Sachen zu beachten: Abwässer und im Wasser treibender Müll", erläuterte Andrade. "Wir haben es die letzten Tage jeden Tag getestet und die Ergebnisse der Weltgesundheitsorganisation vorgelegt."

In Sachen Abwasser sei das Wasser sauberer als je zuvor. Vor allem ein installiertes Klärsystem in der Marina da Gloria, dem Startpunkt der Segler, habe positive Veränderungen bewirkt. Umherschwimmender Müll bereite weiterhin Sorgen, aber mit rund zehn zusätzlichen Öko-Reinigungsbooten werde man auch dies in den Griff bekommen.

Alle Athleten würden während der Spiele jeden Tag vor dem Start die aktuellen Testergebnisse bekommen. "Sie werden ganz genau wissen, wie ist die Wasserqualität". Ursprüngliches Ziel war es aber, dass 80 Prozent des Wassers in der Guanabara-Bucht behandelt werden - dabei geht es vor allem darum, dass der Zufluss von ungeklärten Abwässern aus Haushalten, Fabriken und Krankenhäusern gestoppt wird. Nun werde man zumindest einen Wert von rund 50 Prozent in der Guanabara-Bucht erreichen. "Aber als Rio de Janeiro den Zuschlag bekam, waren es nur 12 Prozent. Das ist ein großer Fortschritt", betonte Andrade.

dpa

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