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Olympia 2016
Judoka Englmaier scheitert früh - Gold an Russen Mudranow

Olympia Judoka Englmaier scheitert früh - Gold an Russen Mudranow

Der deutsche Judoka Tobias Englmaier ist bei den Olympischen Spielen im Achtelfinale gescheitert.

Der 28-Jährige verlor in Rio de Janeiro in der Klasse bis 60 Kilogramm seinen zweiten Kampf gegen den Brasilianer Felipe Kitadai und schied damit aus.

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Tobias Englmaier kam nicht über den zweiten Kampf hinaus.

Quelle: Felix Kaestle

Rio de Janeiro. Gegen den Olympia-Dritten von London 2012 geriet Englmaier früh ins Hintertreffen und konnte nicht mehr kontern.

Gold in seiner Gewichtsklasse gewann der Russe Beslan Mudranow, der sich im Finale gegen den Kasachen Jeldos Smetow in der Verlängerung durchsetzte. Für das russische Team war es die erste Medaille bei den Spielen von Rio. Bei den Frauen in der Klasse bis 48 Kilogramm wurde die Argentinierin Paula Pareto Olympiasiegerin. Sie besiegte im Finale die Südkoreanerin Jeong Bo Kyeong.

"Im Moment überwiegt die Enttäuschung, und ich bin auch verärgert, weil es wäre einfach drin gewesen. Das ist schade", sagte Englmaier der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der Leichtgewichtler seinen ersten Kampf bei seinen zweiten Sommerspielen gegen den Spanier Francisco Garrigós durch einen Wurf kurz vor Schluss gewonnen.

"Im ersten Kampf hat er eine sehr starke Leistung gezeigt", lobte der Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB), Peter Frese. "Nach seiner Verletzung und der knappen Qualifikation war das ein guter Auftritt. Wir hoffen, dass uns das Rückenwind für die anderen Klassen gibt."

Englmaier war der einzige deutsche Judoka, der in Rio bereits am Samstag kämpfen musste. In der Klasse bis 48 Kilogramm bei den Frauen war keine Deutsche am Start. Insgesamt treten in Rio 13 DJB-Athleten an, am Sonntag kämpfen Mareen Kräh und Sebastian Seidl.

dpa

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