Startseite HAZ
Volltextsuche über das Angebot:

Olympia 2016
Julia Fischer zittert sich ins Diskusfinale: "War blöd!"

Olympia Julia Fischer zittert sich ins Diskusfinale: "War blöd!"

Drei Tage nach dem Gold-Coup von Christoph Harting wollen die deutschen Diskuswerferinnen um seine Trainingskollegin Julia Fischer nach Medaillen greifen. Und Robert Harting fiebert mit seiner Lebensgefährtin.

Voriger Artikel
Bahama-Läuferin Miller siegt über 400 Meter
Nächster Artikel
Almir Velagic hält Olympiasieger von Rio für gedopt

Julia Fischer kam nur über die Platzierung als Gesamt-Neunte weiter.

Quelle: Michael Kappeler

Rio de Janeiro. Diskuswerferin Julia Fischer kann in Rio de Janeiro eine weitere Medaille für den "Harting"-Clan gewinnen. Die Lebensgefährtin des dreimaligen Weltmeisters Robert Harting und Trainingspartnerin von Olympiasieger Christoph Harting zitterte sich allerdings ins Finale.

"War blöd! Habe mich gut gefühlt, aber schlecht geworfen. Morgen wird's besser!", sagte Fischer nach der Qualifikation ohne einmal Luft zu holen und eilte davon. Fischer reichten am Ende 61,83 Meter und Rang neun. Wesentlich souveräner als die Vize-Europameisterin machte es Nadine Müller: Die frühere Vize-Weltmeisterin aus Halle/Saale kam auf 63,67 Meter. "Das wird jetzt eine kurze Nacht", meinte sie. "Ich hoffe, dass ich noch was drauf legen kann, und dann sehen wir, ob es für einen Medaille reicht."

Die Mannheimerin Shanice Craft erreichte als Zwölfbeste gerade noch so das Finale. Auch Topfavoritin und Olympiasiegerin Sandra Perkovic musste zittern: Die Kroatin qualifizierte sich erst nach zwei ungültigen Würfen mit 64,81 Metern.

Auf der Tribüne fieberte Robert Harting, der in der Diskus-Ausscheidung der Männer nach einem zuvor erlittenen Hexenschuss gescheitert war, mit Fischer. Seine "Jule", wie der Goldmedaillengewinner von London 2012 sie nennt, Christoph Harting und er waren vor den Spielen noch zum letzten Feinschliff in Portugal, bevor sie nach Brasilien aufbrachen.

"Also eine Medaille klappt auf jeden Fall!" - das muss man ganz klar so sagen", hatte Robert Harting über das Trio gesagt - und Recht behalten. Dass er selbst allerdings leer ausgeht und sein jüngerer Bruder Gold holt, das hatte er wahrscheinlich nicht gedacht.

Fischer ist dieses Jahr in der Form ihres Lebens, verbesserte sich auf 68,49 Meter und gewann bei der EM in Amsterdam ihre erste internationale Medaille - Silber hinter Perkovic. Die 26-Jährige wird wie die Hartings von Torsten Lönnefors trainiert. Ein gemeinsames Zimmer mit Robert Harting im Olympischen Dorf hat sie allerdings nicht bezogen. "Das machen wir nie so, auch bei keinem Wettkampf", sagte sie der "Bild"-Zeitung. Man sei zwar schon mal zusammen im Trainingslager, "aber es ist nicht so, dass wir Händchen haltend durch die Gegend laufen oder rumknutschen".

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Olympia-News
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr