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Olympia 2016
Kaum noch Medaillen-Chance für Segler Buhl

Olympia Kaum noch Medaillen-Chance für Segler Buhl

Lasersegler Philipp Buhl hat seine Medaillenchancen am Mittwoch in Rios Guanabara-Bucht so gut wie vergeben. Auch am dritten Wettfahrttag kam der 26-jährige Weltranglisten-Erste mit den Rängen 17 und 13 nicht in Fahrt, ist nun 13. der Gesamtwertung.

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Philipp Buhl hat kaum noch eine Chance auf eine Medaille.

Quelle: Nic Bothma

Rio de Janeiro. "Im zweiten Rennen des heutigen Tages habe ich sogar einmal laut gebrüllt. Ich bin enttäuscht, denn es waren meine Bedingungen und eigentlich alles so klar", sagte Buhl nach den Rennen fünf und sechs. Viele kleine Fehler hätten sich zum schwachen Bild ergänzt. Seinen Kampfgeist hat der 26-Jährige aber noch nicht verloren. "Im zweiten Rennen dachte ich erst, jetzt ist es durch. Dann habe ich an meine Mama gedacht, die gesagt hat, ich soll bis zur letzten Sekunde kämpfen. Das werde ich tun."

Der in den vergangenen vier Jahren erfolgreichste Segler der Nationalmannschaft kommt mit dem von ihm ungeliebten launischen Revier unter dem Zuckerhut nicht zurecht. Mit 29 Punkten Rückstand auf Platz drei ist vor den ausstehenden vier Wettfahrten bis zum Medaillen-Finale am 15. August zwar noch ein Aufholen möglich. Dafür müssten dem Allgäuer aber nun zwingende Top-Drei-Ergebnisse in Serie gelingen. 

Auch Buhls Teamkameraden stiegen ohne große Erfolge in den Wettkampf ein. Die Kieler Nacra-17-Crew Paul Kohlhoff/Carolina Werner (16.), die 470er-Crews Annika Bochmann/Marlene Steinherr (16.) und Ferdinand Gerz/Oliver Szymanski (17.) eröffneten ihre Olympia-Regatta in grenzwertigen Segelbedingungen schwach.

dpa

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