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Olympia 2016
Ludwig/Walkenhorst "mit Freude" ins Beach-Finale

Olympia Ludwig/Walkenhorst "mit Freude" ins Beach-Finale

Schwerarbeit für Trainer Jürgen Wagner, langes Warten für Laura Ludwig und Kira Walkenhorst: Das deutsche Beachvolleyball-Team bestreitet die Vorbereitung auf das olympische Finale in Rio de Janeiro in aller Abgeschiedenheit.

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Laura Ludwig (r) und Kira Walkenhorst sind ins Finale eingezogen.

Quelle: Orlando Barria

Rio de Janeiro. "Nachmittags sind die Mädchen nochmals verpflichtet zu schlafen", berichtete Wagner. Das Finale an der Copacabana ist für den Mittwoch ganz offiziell erst eine Minute vor Mitternacht angesetzt.

"Um runterzukommen, höre ich Anetts Stimme, das ist progressive Muskelrelaxation. Ihre Stimme beruhigt mich", verriet die 30 Jahre alte Blockspielerin Ludwig. Psychologin Anett Szegeti wohnt mit den Sportlerinnen bei den Olympischen Spielen in einem Appartement in Ipanema. "Wie jedes andere Spiel müssen sie auch dieses Finale mit Freude angehen", betonte die Mentaltrainerin zur Partie gegen die Weltmeisterinnen Agatha und Barbara.

Coach Wagner hat sich den Halbfinalsieg der Brasilianerinnen gegen die Beachvolleyball-Legende Kerri Walsh und ihre US-Partnerin April Ross live im Stadion angeschaut: "Emotionen und Typen kann man am Video nicht so gut sehen." Dann hat der 60-Jährige noch einmal alle direkten Duelle gegen Agatha/Barbara (4:1-Siege) und die Auftritte der Gastgeberinnen in Rio am Computer analysiert.

"Wir haben uns hier von Spiel zu Spiel gesteigert. Umso größer der Druck wurde, desto mehr Leistung konnten wir abrufen", sagte Walkenhorst. Das Halbfinale von Ludwig/Walkenhorst schauten in der Heimat 8,5 Millionen ARD-Zuschauer - Tagesspitzenwert. Das übertraf schon die Quote vom Olympiasieg der deutschen Männer vor vier Jahren in London (8,04 Millionen im ZDF).

Einen Tipp gab es von Jonas Reckermann, der weiß wie Olympia-Gold geht. In Rio ist der Sieger von London 2012 wie sein damaliger Partner Julius Brink als TV-Experte dabei. Vor dem Finale von Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gegen das brasilianische Duo sieht Reckermann die deutschen Spielerinnen im Vorteil: "Wenn sie ihr Leistungsniveau abrufen können, entscheiden sie das Spiel für sich."

Einen Tipp hat der Olympiasieger für die Hamburger Frauen: Auch gegen Brasilien und ein ganzes Land sollen sie "spielen wie immer": Sie sollten "keine Mätzchen mit dem Publikum machen. Aber das ist bei ihnen eh nicht verankert", sagte Reckermann auf der Facebook-Seite des Fanclubs der Volleyball-Nationalmannschaften. "Laura ist in der Form ihres Lebens und Kira agiert nach holpriger Vorrunde mittlerweile mit einer unfassbaren Selbstverständlichkeit bei ihren ersten Olympischen Spielen", betonte Reckermann.

dpa

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