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Olympia 2016
Pokémon und Playstation - Freizeit der Athleten

Olympia Pokémon und Playstation - Freizeit der Athleten

Neben Training und Wettkämpfen haben die Olympia-Athleten auch einiges an Freizeit. Die verbringen sie mit den unterschiedlichsten Dingen. Manche gehen auf Pokémon-Jagd, andere wollen unbedingt mal an die Copacabana.

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Pokémon GO funktioniert auch in Brasilien.

Quelle: Michael Kappeler

Rio de Janeiro. Wenn die Athleten des Olympischen Dorfes mal gerade keinen Sport machen, schauen sie sich gerne Sport an. Andere gehen auf die virtuelle Jagd nach kleinen Fabelwesen oder in der Sonne baden.

Die Sportler beschäftigen sich während ihrer Freizeit in Rio mit kuriosen, manchmal aber auch ganz gewöhnlichen Dingen.

POKÉMON: Für einige Olympia-Athleten gab es vor wenigen Tagen eine erlösende Nachricht: Pokémon GO funktioniert nun auch in Brasilien. Neuseelands Torhüterin Anna Green oder Frankreichs Kanute Mathieu Péché hatten sich kurz nach ihrer Ankunft in Rio noch geärgert, dass sie im Olympischen Dorf mit ihrem Smartphone nicht auf die Jagd gehen konnten. Seit rund einer Woche ist das beliebte Spiel in Südamerika verfügbar. Bei Torhüterin Green leidet darunter wohl nun das Training. Darauf hatte sie nämlich verstärkt ihren Fokus legen wollen, als sie in Rio noch keine Pokémons fangen konnte.

PLAYSTATION: Timo Horn hat vorgesorgt. Um der Langeweile vorzubeugen, hatte sich der Torhüter der deutschen U21-Fußballer extra seine Playstation in den Koffer gepackt. Mit der Spielekonsole verbringen der Keeper des 1. FC Köln und einige seiner Teamkollegen in Brasilien ihre Freizeit. Wer keine Lust darauf hat, schaut nach Angaben von Mittelfeldspieler Julian Brandt Filme, geht Sonnenbaden oder spielt Fußball-Tennis.

DARTS: "Wir haben uns jetzt eine Dartscheibe gekauft, die wir bei uns am Balkon aufgehangen haben. Dann spielen wir mit den Jungs immer ein Turnier bei uns auf dem Zimmer", sagte Handballer Julius Kühn. Er wohnt im Olympischen Dorf in einer WG mit Hendrik Pekeler, Uwe Gensheimer, Patrick Groetzki, Kai Häfner und Physio Peter Gräschus. Pekeler sei ein ganz guter Spieler, er selbst aber auch, sagte Kühn. Wenn die anderen mit ihren Würfen an der Reihe sind, macht er meistens andere Dinge: "Ich verfolge dann am Fernseher die Olympischen Spiele oder telefoniere mit der Familie zu Hause."

COPACABANA: Fabian Hambüchen will "unbedingt mal an die Copacabana", um ein Beachvolleyballspiel zu sehen. "Die Stimmung soll ja so geil sein, das möchte ich mal miterleben", sagte der deutsche Turner. Das Reckfinale ist am Dienstag.

KÖRPERKULTUR: Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer schaut sich im Olympischen Dorf gerne die Körper der anderen Athleten an. "Ich finde es super, in der Mensa oder im Fitnessstudio zu sitzen und verschiedene Arten von Körpern zu sehen", sagte er. "Neben den Rugbyspielern fragt man sich, was man eigentlich selber im Fitnessstudio gemacht hat. Dann hast du die Leichtathleten, die das Bein über den Kopf schwingen. Das ist für mich mega-inspirierend."

ZUCKERHUT UND MEER: Nach ihrer Bronzemedaille im Judo will Laura Vargas Koch noch mal ihren Glücksbringer besuchen. Vor ihrem Vize-WM-Titel 2013 war sie schon am Zuckerhut gewesen, bei Olympia hatte sie das bisher nicht geschafft. Auch vom restlichen Rio möchte sie noch möglichst viel sehen. "Die Strände sind ja hier total schön, vielleicht noch eine Fahrradtour, mal gucken", sagte die gebürtige Berlinerin. Judoka Marc Odenthal wird wohl noch bei anderen Sportarten vorbeischauen: "Wir haben letztens am Pool mit den Handballern gequatscht, da werden wir uns vielleicht auch ein Spiel angucken. Ich persönlich will auch beim Basketball noch was sehen."

dpa

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