Startseite HAZ
Volltextsuche über das Angebot:

Olympia 2016
Springer-Becken geschlossen - Wasserprobleme

Olympia Springer-Becken geschlossen - Wasserprobleme

Das Wasser bleibt für die Springer bei den Olympischen Spielen ein Problem: Erst das Training abgesagt, dann riecht es auch noch übel. Das Organisationskomitee versucht es mit Humor.

Voriger Artikel
Harting: "Irgendwann ist die Power im Kopf weg"
Nächster Artikel
Die Hölle der 50 Meter Freistil: Atemlos in den Schmerz

Das Wasser im den Becken der Springer färbte sich über Nacht grün.

Quelle: Bernd Thissen

Rio de Janeiro. Die Pannenserie in den olympischen Schwimmanlagen reißt nicht ab. Die Wasserspringer konnten nicht trainieren, weil das Becken gesperrt war. Der deutsche Springer Stephan Feck postete auf Facebook: "An der ganzen Anlage riecht es, als habe jemand gefurzt."

Sein Mannschaftskollege Patrick Hausding veröffentlichte auf Facebook ein - offensichtlich bearbeitetes - Bild, das die Springer mit grünlicher Haut zeigt.

Chefbundestrainer Lutz Buschkow war nicht so richtig glücklich mit den Umständen. "Es ist schon recht kompliziert hier: Geringe Trainingszeiten aufgrund gemeinsamer Anlagen mit Wasserball und Synchronschwimmen, die Havarie, die Wasserqualität, die Witterung, keine warme Duschen und so weiter", sagte er.

Der Sprecher des Organisationskomitees, Mario Andrada, versuchte es mit Humor. "Wir haben gelernt, dass Chemie keine exakte Wissenschaft ist. Manches, wie Sie sehen können, brauchte länger als erwartet", sagte Andrada. Auch wenn der Trainingsstopp für die Athleten alles andere als ideal gewesen sei, "so konnten wir das Wasser schneller und leichter säubern". Einige Sportler hatten über brennende Augen geklagt, was laut Andrada daran lag, dass zunächst zu viel Chlor dem Wasser beigegeben worden sei. "Wir haben dann umgehend die Menge verringert."

Seit Tagen beschäftigen sich die Veranstalter mit Problemen an den Becken der Wasserspringer und Wasserballer. Das Wasser im Springer-Becken war grün statt blau, weil zunächst eine Umwälzanlage defekt war und später auch zur Wasseraufbereitung verwendete Chemikalien aus Tanks ausgelaufen waren. Andrada versicherte erneut, für die Athleten bestehe keine Gesundheitsgefahr.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Olympia-News
Sieg Nummer drei: Die Hannover Indians gegen Herne

Die Hannover Indians gewinnen im vierten Play-Off Spiel gegen den Herner EV.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
22. März 2017 - Frerk Schenker in Laufen in Hannover

Viel Grün, viel Wasser und fast immer flach: Hannover gilt Läufern als kleines Paradies. Ihr sucht für eure nächste Joggingeinheit nach einer neuen Runde? In unserer Serie zu den HAZ-Gesundheitswochen stellen wir schöne Laufstrecken in Hannover vor. Viel Spaß beim Testen.

mehr