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Olympia 2016
Vorfreude bei DFB-Frauen: Im Halbfinale gegen Kanada

Olympia Vorfreude bei DFB-Frauen: Im Halbfinale gegen Kanada

Die deutschen Fußball-Frauen wollten unbedingt ins olympische Dorf. Die Reise nach Rio, wo die Medaillen ausgespielt werden, ist ihnen sicher. Im Halbfinale gegen Kanada sinnt die DFB-Auswahl auf Revanche.

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Silvia Neid gönnt den Nationalspielerinnen eine Ruhepause.

Quelle: Cristiane Mattos

Salvador. Nach dem Einzug der deutschen Fußball-Frauen ins olympische Halbfinale huschte ein zufriedenes Lächeln über das Gesicht von Silvia Neid. Die Abschiedstournee der Bundestrainerin endet am kommenden Freitag definitiv im legendären Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro.

Die Frage ist nur, ob mit dem Spiel um Platz drei oder dem Gold-Finale. Die Antwort gibt es im Halbfinale gegen Kanada. Die Nordamerikanerinnen schossen Frankreich mit 1:0 aus dem Turnier. Der DFB-Auswahl bietet sich damit an diesem Dienstag in Belo Horizonte die schnelle Chance zur Revanche für die im letzten Vorrundenspiel erlittene 1:2-Niederlage.

Der Auftritt beim 1:0 gegen China stärkte das Selbstvertrauen der deutschen Kickerinnen, die in der Gruppenphase doch arg enttäuschten. "Wir haben in den letzten Spielen nicht kompakt gestanden, das haben wir dieses Mal besser gemacht. Wir hatten in der Defensive eine sehr sichere Ausstrahlung und haben nichts zugelassen", stellte Neid zufrieden fest.

Das Tor von Melanie Behringer in der 76. Minute ebnete nicht nur den Weg ins Halbfinale, sondern auch ins olympische Dorf von Rio. Damit haben die DFB-Frauen ihr erstes Etappenziel erreicht. Für die erhoffte Medaille bedarf es allerdings einer weiteren Steigerung, vor allem in der Offensive. "Wenn du Spiele gewinnen willst, brauchst du eine klare Ordnung und Disziplin, das haben wir heute sehr gut gemacht", erklärte Neid erleichtert.

Direkt nach dem Abpfiff lagen sich ihre Schützlinge aber erst einmal jubelnd in den Armen und ließen ihren Glücksgefühlen freien Lauf. "Wir stehen im Halbfinale, darüber freuen wir uns sehr", sagte Leonie Maier.

Die Rechtsverteidigerin vom deutschen Meister FC Bayern München hatte kurz vor Schluss noch für einen Schreckmoment gesorgt, als sie völlig unnötig einen Elfmeter verursachte. "Das war ärgerlich", räumte sie ein. Doch Wang Shuang (84.) schoss den Ball an den Pfosten.

Nach Bronze 2000 in Sydney, 2004 in Athen und 2008 in Peking geht die Olympia-Reise für die DFB-Frauen somit weiter. Glückwünsche dafür gab es auch von Nadine Angerer, die bei allen drei Medaillengewinnen dabei war. "Jawohl, Halbfinale wir kommen. Sehr gut gemacht @DFB_Frauen !! Der Gold-Traum lebt weiter.", twitterte die im Vorjahr zurückgetretene Ex-Nationaltorhüterin.

dpa

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