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Olympia 2016
Wo sich Bond und "Beißer" bekämpften: Rios Seilbahn

Olympia Wo sich Bond und "Beißer" bekämpften: Rios Seilbahn

Die Szene aus "Moonraker" ist legendär: James Bond und der "Beißer" kämpfen in der Seilbahn zum Zuckerhut, unter ihnen das atemberaubende Panorama von Rio de Janeiro.

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Zum Start der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro wurde die Fackel auch mit der Seilbahn transportiert.

Quelle: Marcelo Sayao

Rio de Janeiro. Der Schauspieler Richard Kiel starb 2014 in Kalifornien, die Verfolgungsjagd aus dem Actionfilm ist längst ein Klassiker - und die Seilbahn gibt es noch immer.

Der "Pão de Açúcar", ein knapp 400 Meter hoher Granitfelsen, ist das Wahrzeichen der Olympia-Stadt. "O Bondinho", die Pendelbahn, wurde 1912 eingeweiht. Über die Station auf dem Urcahügel führt sie ganz nach oben. Die Technologie stammt vom deutschen Seilbahnpionier Julius Pohlig aus Köln. Sein Unternehmen hatte 1908 die weltweit erste Kabinen-Seilbahn in Hongkong hergestellt. Seine Holzkabinen damals glichen einem Straßenbahn-Waggon, 16 Personen passten hinein. 1972 erhielt Rio dann Gondeln mit Panaromakabinen aus der Schweiz, die bis zu 65 Menschen transportieren können.

Auf dem Drahtseil, das einst James Bonds Widersacher durchbiss, versuchten sich schon Motorrad-Artisten und Seiltänzer. Albert Einstein, John F. Kennedy und Papst Johannes Paul II. waren auch schon auf dem Zuckerhut. Und genossen die Aussicht auf die Strände, die Bergkulisse und die etwa fünf Kilometer entfernte Christus-Statue. James Bond und der "Beißer" hatten dafür keinen Blick.

dpa

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