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Olympia 2016
Betrunkene Handballer sorgen für Gelächter

Interview im ZDF-Studio Betrunkene Handballer sorgen für Gelächter

Am Sonntag holte das deutsche Handball-Team Bronze gegen Polen. Den Sieg begossen die Sportler offenbar mit Alkohol – beim Interview im ZDF-Studio lallten und kicherten die Handballer so sehr, dass Moderator Rudi Cerne sagte: "Sie haben schon ganz gut getankt."

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Die deutschen Handballer sorgten im ZDF-Studio für viel Gelächter.

Quelle: YouTube/ZDF/Screenshot

Rio de Janeiro. Nach ihrem 31:25-Sieg gegen Polen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro haben die deutschen Handballer allen Grund zu feiern. Das haben sich die Sportler scheinbar nicht zweimal sagen lassen und den sportlichen Erfolg bereits vor ihrem Interview im Olympia-Studio mit dem ein oder anderen alkohlischen Getränk begossen. Immer wieder wird das gut achtminütige Interview durch das Gelächter der Sportler unterbrochen, ZDF Moderator Rudi Cerne ringt um Fassung.

"Uwe Gensheimer, können wir noch reden? Sie sind schon einige Stunden unterwegs, haben auch schon ganz gut getankt", stellt Cerne fest. Bis 17 Uhr sollten sie durchhalten, das hätten sie geschafft, antwortet der 29-Jährige fast ein bisschen stolz. "Wenn du mit einer Medaille nach Hause kommst, hast du alles richtig gemacht", antwortet Keeper Andreas Wolff lallend und mit geschlossenen Augen.

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Abwehrchef Lemke sorgt für Gelächter

Für Gelächter unter den Mannschaftskollegen sorgt auch Abwehrchef Finn Lemke. Um den Hals trägt er eine Kette mit einem Schloss: "Ich bin heute leider nur der Sklave von Oliver Roggisch. Ich muss alles machen, was er sagt. Er hat gesagt, ich darf einfach keinen Kommentar geben", gibt der 24-Jährige kopfschüttelnd zu Protokoll.

Auch der Auftritt von Silvio Heinvetter und Hendrik Pekeler mutet ein wenig seltsam an. Zu Beginn des Interviews schiebt Pekeler seinen Mitspieler auf einer gelben Sackkarre ins Studio.

Reichmann kämpft mit Artikulationsschwierigkeiten

Mit großen Artikulationsschwierigkeiten kämpft Tobias Reichmann: "Wir sind hier auch mit Ambi-, Ambi-, Ambinationen hinge-... Ambitionen hingereist. Wir wollten um eine Medaille mitspielen und das haben wir erreicht", stottert der Rechtsaußen. Seinem Kollegen Paul Drux treibt die verwirrte Aussage glatt die Tränen in die Augen.

Doch trotz aller Lacher, Stotterer und amüsanter Gesten bleiben die deutschen Handballer während des ganzen Interviews professionell. Die Lachnummer zeigt einmal mehr, dass auch Leistungssportler nur Menschen sind.

RND/are

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