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Olympia 2016
Arnold strahlt, Wandtke ist geknickt

Rio 2016 Arnold strahlt, Wandtke ist geknickt

Das war wieder die Marie-Cathérine Arnold, wie man sie kennt. Freudestrahlend klatschte die Ruderin des HRC Hannover mit ihrer Partnerin Mareike Adams (Essen) ab. Die schlechte Laune vom Sonnabend war verflogen.

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Marie Catherine-Arnold und Mareike Adams (v.l.n.r.)

Quelle: dpa

Rio de Janeiro. Das Duo hat den Umweg über den Hoffnungslauf souverän genommen und steht nach dem Sieg mit dem Doppelzweier im Halbfinale der Olympischen Spiele von Rio de Janeiro (Dienstag, 15.10 Uhr). Arnold und Adams hatten das Feld auf der Lagoa Rodrigo de Freitas nahezu die gesamte Zeit angeführt. Anders noch als am Sonnabend, als sie im Vorlauf mit den widrigen Verhältnissen und dem böigen Wind überhaupt nicht klargekommen waren, fuhren die beiden gestern sehr harmonisch.

Überrascht wurden sie lediglich von einem Zwischenspurt der Amerikanerinnen Meghan O’Leary und Ellen Tomek nach etwa 1700 Metern. Doch das deutsche Duo nahm die Herausforderung an und legte sich mächtig ins Zeug. Mit einem energischen Endspurt schoben sie sich im Ziel um Haaresbreite vor das US-Boot. Knappe 0,06 Sekunden betrug der Vorsprung für die Deutschen, die für die 2000-Meter-Strecke 7:00,54 Minuten brauchten.

Judoka Wandtke enttäuscht: Während die Ruderinnen strahlten, war der hannoversche Judoka Igor Wandtke am Boden zerstört. Der 25-Jährige hielt bei seinen ersten Olympischen Spielen im Achtelfinale gegen Favorit Sagi Muki (Israel) lange stark dagegen, kassierte dann aber gut eine Minute vor Schluss die entscheidende mittlere Wazari-Wertung gegen sich. Olympia war für ihn damit schnell beendet, obwohl er so optimistisch gewesen war. Zuvor hatte der Hannoveraner seinen Auftaktkampf, in dem er sich ziemlich schwertat, gegen Josue Deprez aus Haiti durch Strafpunkte gewonnen. Doch das tröstete ihn nicht.

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