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Olympia 2016
Sponsoren wenden sich von Ryan Lochte ab

Folgen der Lügengeschichte Sponsoren wenden sich von Ryan Lochte ab

US-Schwimmstar Ryan Lochte hat wegen seiner Lügengeschichte erhebliche finanzielle Einbußen. Vier Großsponsoren haben ihre Verträge mit dem mehrfachen Olympiasieger gekündigt. "Wir können ein Verhalten nicht gutheißen, das den Werten der Marke widerspricht",

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US-Schwimmstar Ryan Lochte hat nach seiner Lügengeschichte über einen angeblichen Raubüberfall bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro offenbar sämtliche persönlichen Sponsoren verloren.

Quelle: dpa

Nach seiner Lügengeschichte um einen angeblichen Raubüberfall in Brasilien ist US-Schwimmstar Ryan Lochte nicht mehr als Werbefigur gefragt. Gleich vier Unternehmen kündigten am Montag ihre Werbeverträge mit dem Olympiasieger. Lochtes Verhalten widerspreche "den Werten dieses Unternehmens", erklärte etwa der Bademoden-Hersteller Speedo, der zehn Jahre lang mit Lochte zusammengearbeitet hatte. "Wir hoffen, dass er aus dieser Erfahrung lernt."

Ähnlich begründete Kündigungen erhielt Lochte auch von der Modemarke Ralph Lauren, dem Matratzenhersteller Airweave und dem Haarentfernungsunternehmen Syneron Candela. Wie hoch die Einnahmen sind, die Lochte nun entgehen, wurde nicht bekannt.

Strafe von Verband steht noch aus

Lochte und seine drei Schwimmkollegen hatten angegeben, als Polizisten verkleidete Räuber hätten sie in Rio auf der Rückfahrt mit dem Taxi von einer ausgedehnten Party ins Olympische Dorf angehalten und ausgeraubt. Ermittlungen ergaben jedoch, dass die betrunkenen Sportler bei einer Toilettenpause an einer Tankstelle mit Sicherheitsleuten in Streit geraten waren, nachdem sie dort mutwillig die Toilette beschädigten.

Das US-Olympiakomitee (USOC) hatte am Donnerstag bestätigt, dass der angebliche Raubüberfall eine Lügengeschichte war und den Schwimmern Konsequenzen angedroht. Zudem entschuldigte es sich bei der Gastgeberstadt Rio "und den Menschen in Brasilien". Erst mit einigen Tagen Verzögerung hatte der 32-jährige Lochte am Sonntag um Verzeihung gebeten und "unreifes Verhalten" eingestanden. "Ich habe bei der Story stark übertrieben. Deshalb übernehme ich die volle Verantwortung", sagte Lochte beim TV-Sender NBC.

afp/sid/RND/zys

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