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Olympia 2016
Goldener Doppelschlag durch die Doppelvierer

Olympische Spiele 2016 Goldener Doppelschlag durch die Doppelvierer

Die deutschen Ruderer bejubeln in Rio innerhalb von gut zehn Minuten gleich zweimal Olympia-Gold. Zunächst wiederholte der Männer-Doppelvierer seinen Olympia-Triumph von London, dann zogen die Frauen nach und gewannen nach einem furiosen Schlussspurt vor den Niederlanden und Polen.

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Deutschlands Ruder-Asse waren nach dem doppelten Gold-Triumph innerhalb von nur zehn Minuten völlig aus dem Häuschen. Mit dem Doppelvierer holten Hans Gruhne, Lauritz Schoof, Philipp Wende Karl Schulze Gold in Rio.

Quelle: dpa

Rio de Janeiro. Deutschlands Ruder-Asse waren nach dem doppelten Gold-Triumph innerhalb von nur zehn Minuten völlig aus dem Häuschen. Sowohl der Doppelvierer der Männer als auch der Frauen kürte sich am Donnerstag in Rio zum Olympiasieger und löste damit ausgelassenen Jubel im deutschen Lager aus.

Männer mit gleicher Besetzung wie 2012

"Wir wollten das Herz in die Hand nehmen, dran bleiben und gucken was geht. Bei 1000 Metern habe ich gerufen: Jungs dran bleiben, keine Gnade mehr für den Körper. Das war so geil", jubelte Karl Schulze im ZDF-Interview. Lauritz Schoof sagte: "Wir können Gott danken, dass wir das so schaffen konnten. Wir hatten eine schwierige Saison. Heute kam uns unsere gute Physis durch den Gegenwind entgegen."

Der Männer-Doppelvierer schockte die Konkurrenz von Beginn an und lag bereits nach einem Viertel der Strecke mit einer halben Bootslänge in Führung. Die Crew mit Schlagmann Hans Gruhne (Potsdam) und Philipp Wende (Leipzig) kontrollierte auch in der Folge das Rennen von der Spitze und zeigte eine bärenstarke Leistung. 500 m vor dem Ziel hatten die favorisierten Australier den Rückstand auf 1,38 Sekunden verkürzt, doch der deutsche Doppelvierer, der sich erst über den Hoffnungslauf für das Finale qualifiziert hatte, wehrte alle Angriffe ab.

Silber ging an Australien, Bronze holte sich das Boot aus Estland. In dieser Besetzung war der Doppelvierer im vergangenen Jahr auch Weltmeister geworden. Bei Olympia in London waren Schulze, Wende und Schoof ebenfalls schon dabei.

Frauen holen kurz vor Schluss auf

Der Frauen-Doppelvierer mit Annekatrin Thiele (Leipzig), Carina Bär (Heilbronn), Julia Lier (Halle/Saale) und Schmidla (Krefeld) lag bis 500 m vor dem Ziel noch hinter Polen, doch dann drehten er auf. "Wir haben sie schon im Augenwinkel gesehen und versucht, sie nicht zu weit aus den Augen zu lassen. Unsere Schlagfrau kann ein super Endspiel fahren, und da sind wir alle mitgegangen", sagte Bär. Schmidla meinte, es habe sich angefühlt, "als ob man auf Schienen gleitet".

Nächste Medaillenchance hat der Achter am Samstag

Die Medaillenbilanz des Deutschen Ruder-Verbandes kann der Deutschland-Achter am Samstag noch aufbessern. Im Finale bekommt es das Paradeboot mit Großbritannien, Neuseeland, Polen, den USA und der Niederlande zu tun.

dpa/RND

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