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Olympia 2016
Springreiter tritt sein Pferd blutig

Stephan de Freitas Barcha disqualifiziert Springreiter tritt sein Pferd blutig

Weil er seinem Pferd die Sporen zu heftig gegeben hat, wurde der brasilianische Springreiter Stephan de Freitas Barcha disqualifiziert. Seine Mannschaft tritt am Mittwoch beim olympischen Nationenpreis mit nur drei Reitern an.

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Der Springreiter Stephan de Freitas Barcha hat sein Pferd mit dem Einsatz von Sporen verletzt. (Symbolbild)

Quelle: Caroline Seidel

Rio de Janeiro. Einer der deutschen Hauptkonkurrenten im olympischen Nationenpreis der Springreiter tritt erheblich geschwächt zum Finale am Mittwoch an. Der Brasilianer Stephan de Freitas Barcha wurde nach dem ersten Umlauf disqualifiziert, weil die Kontrolleure Blut an der Flanke seines Pferdes Landpeter do Feroleto gefunden hatten. Die Verletzung war durch den übermäßigen Einsatz der Sporen entstanden.

"Das Wohl der Pferde ist der zentrale und wichtigste Aspekt unseres Sports, dem ist alles andere unterzuordnen", sagte Stephan Ellerbruch, der aus Deutschland stammende Chef der Jury. Man unterstelle Freitas nicht, dass er sein Pferd absichtlich verletzen wollte, aber: "Die Regeln zum Schutz der Tiere müssen strengstens eingehalten werden."

Brasilianische Manschaft tritt mit drei Reitern an

Die brasilianische Equipe muss daher am Mittwoch mit nur drei Reitern zum entscheidenden Durchgang bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro antreten, damit entfällt für die Gastgeber das Streichresultat. Das bedeutet, dass sich die drei anderen Reiter keine noch so geringe Nachlässigkeit erlauben dürfen, weil jeder Sprung in die Wertung einfließt.

Alle vier brasilianischen Starter waren im ersten Umlauf der Nationenpreis-Wertung fehlerfrei in der Zeit geblieben. Außer Deutschland und Brasilien sind die USA, die Niederlande, Schweden, die Schweiz, Frankreich und Kanada für den Medaillen-Durchgang am Mittwoch qualifiziert.

sid/RND

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