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Olympia 2016
Wettkampftag der Ruderer abgesagt

Wegen starken Windes Wettkampftag der Ruderer abgesagt

Der Wettkampftag der Ruderer bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ist am Mittwoch wegen starken Windes abgesagt worden. Das gab der Weltverband FISA bekannt.

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Rio de Janeiro. Starker Wind und Regen haben am Mittwoch zu einer kompletten Absage der olympischen Ruder-Entscheidungen geführt und den beiden deutschen Doppelvierern einen Wartetag beschert. Das gaben die Veranstalter an der Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro bekannt. Über einen neuen Zeitplan sollte zu einem späteren Zeitpunkt informiert werden.

Laut ursprünglichem Plan sollten die Doppelvierer der Frauen mit Gold-Favorit Deutschland um 15.22 Uhr MESZ um die erste olympische Ruder-Medaille in Rio fahren. Zwölf Minuten später waren die Männer vorgesehen. Das Boot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) zählt ebenfalls zu den Medaillenkandidaten.

Bedingungen "nicht ruderbar"

DRV-Sportdirektor Mario Woldt hatte die Bedingungen unmittelbar vor der Absage als "nicht ruderbar" bezeichnet und sprach von "starken Böen" auf dem Wasser. "Im Vorfeld war die Wasserqualität ein Thema, da ist der Wind etwas in den Hintergrund gerückt", sagte er. Woldt lobte die Verantwortlichen für die Entscheidung, die Wettkämpfe zu verschieben.

Bereits am Sonntag waren alle Rennen auf der Lagune unterhalb der Cristo-Statue wegen des Windes abgesagt worden. Erst am Dienstag hatten die Veranstalter alle Rückstände aufgeholt und wollten am Mittwoch zum ursprünglichen Zeitplan zurückkehren.

Ob das für Samstag geplante Finale der Achter von den Verschiebungen betroffen ist, war zunächst unklar. Das DRV-Paradeboot will dann den Olympiasieg von London wiederholen.

dpa/RND

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