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"Recken" stehen im Viertelfinale des DHB-Pokals

Sieg gegen Göppingen "Recken" stehen im Viertelfinale des DHB-Pokals

Die Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf feierten den erhofften Erfolg im DHB-Pokalachtelfinale und brachten Frisch Auf Göppingen die zweite deutliche Niederlage innerhalb von knapp zwei Monaten bei. Nach dem 34:23 in Württemberg zu Saisonbeginn gewannen die „Recken“ Dienstagabend deutlich mit 30:20 (14:12).

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So sehen Sieger aus: TSV-Europameister Kai Häfner jubelt. 

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, heißt es landläufig im Sport. In der Swiss-Life-Hall aber wurde am Dienstagabend Abend die Papierform gewahrt. Nach dem klaren 30:20 (14:12)-Sieg der TSV Hannover-Burgdorf über Frisch Auf Göppingen ließen sich die "Recken" von 1769 Zuschauern feiern, die so laut wie sonst 3000 Besucher mitklatschten und -sangen. Der "Traum vom Final Four in Hamburg" (Benjamin Chatton, Geschäftsführer des TSV) lebt.

Das klare Ergebnis täuscht aber. Die Hannoveraner hatten unerwartet viel Mühe, ehe sie glatt ins Viertelfinale durchmarschieren konnten. Die Göppinger zeigten, dass der Fehlstart in der Bundesliga kein Zufall war. Die Württemberger agierten fehlerhaft, ängstlich und waren am Ende beinahe wehrlos. Doch auch die „Recken“ zeigten einige Nervosität, die aber ohne Folgen blieb.

Mit einem 30:20 (14:12)-Sieg zog die TSV Hannover-Burgdorf gegen Frisch Auf Göppingen ins Viertelfinale des DHB-Pokals ein.

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Es war Martin Ziemer, der die auffälligste Rolle in den ersten 30 Minuten spielte. Der „Recken“-Torwart war hellwach vom Anwurf an und wehrte ein Dutzend Würfe der Göppinger ab. Dank ihrer Nummer 1 führten die Gastgeber schnell mit 4:0. Die Göppinger brauchten mehr als acht Minuten bis zu ihrem ersten Erfolgserlebnis.

Ziemer profitierte auch vom Zupacken seiner Vorderleute, die in der Defensive zumindest in der ersten Viertelstunde gut standen. Vorn allerdings ließen die Hannoveraner einige gute Möglichkeiten ungenutzt, das ermöglichte es den Göppingern, den Rückstand in Grenzen zu halten. Zeitweise verkürzten sie die Differenz auf ein Tor, das 12:14 zur Pause ließ in diesem Pokalduell noch vieles offen für die zweite Halbzeit.

Auffälligster Akteur aufseiten der TSV war außer Ziemer Fabian Böhm. Der Neuzugang aus Balingen hat sich in einem knappen Vierteljahr zu einer unverzichtbaren Größe im Team von Trainer Jens Bürkle entwickelt. Auch gestern Abend trug er mit vier Toren vor dem Seitenwechsel dazu bei, dass seine Mannschaft vorn lag.

Es gab ein Déjà-vu zu Beginn der zweiten Halbzeit. Erneut brauchten die Gäste geschlagene acht Minuten für den ersten Torerfolg, so konnten sich die TSV-Profis erstmals einen Fünftorevorsprung beim Stand von 17:12 erspielen. Ziemer war abermals der Garant dieser Entwicklung.

Doch vorentscheidend absetzen konnten sich die „Recken“ nicht. 19:17 stand es eine knappe Viertelstunde vor Schluss, wieder ließen die Hannoveraner gute Torwurfmöglichkeiten ungenutzt. Die Göppinger konnten allerdings ihre Aufholjagd nicht vollenden – im Gegenteil. „Ich bin unglaublich enttäuscht und stinksauer", ließ Göppingens Trainer Magnus Andersson seiner Enttäuschung freien Lauf: "Wir hatten zwar Probleme zu Beginn, kommen aber auf 17:19 heran. Was dann passiert, kann ich mir nicht mehr erklären. Unser Angriffsspiel war richtig schlecht mit unglaublich viele technischen Fehlern.“

Fünf Minuten Effizienz in der Offensive und Ziemer mit seinen Paraden ließen den hannoverschen Vorsprung sechseinhalb Minuten vor dem Ende auf 25:18 anwachsen. Es war die Entscheidung. Und zum Spieler der zweiten Hälfte schwang sich Europameister Kai Häfner auf, der gegen seinen früheren Club sechsmal nach dem Wechsel traf.

„Eine Viertelstunde vor Schluss war mir noch etwas mulmig bei nur zwei Toren Vorsprung, aber dann haben wir das sehr gut bis zum 28:19 durchgezogen. Die Mannschaft hat eine sehr ordentliche Leistung auf das Parkett gebracht“, sagte nach dem Schlusspfiff ein erleichterter Jens Bürkle.

Tore für die TSV Hannover-Burgdorf:  Häfner (7), Johannsen (5/davon 1 Siebenmeter), Patrail (5), Böhm (4), Kastening, (3), Lehnhoff (2/1), Karason (2), Kalafut, Schmidt
Zeitstrafen: Hannover 2, Göppingen 1
Zuschauer: 1769

Nächstes Spiel (Bundesliga): TSV Hannover-Burgdorf – Bergischer HC (Sonntag., 17.15 Uhr).

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