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Die „Recken“ als Meistermacher

TSV Hannover-Burgdorf Die „Recken“ als Meistermacher

Ein letztes Ziel hat die TSV Hannover-Burgdorf noch in der Handball-Bundesliga. „Wir haben in dieser Saison gegen alle gepunktet - bis auf die Rhein-Neckar Löwen“, sagt Trainer Jens Bürkle. Damit können die Recken den Tabellenführer auf dessen Weg zum greifbaren Meistertitel noch einmal ärgern.

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Die letzte Herausforderung in dieser Saison: Die Handballer der „Recken“ nehmen die Außenseiterrolle in Mannheim gern an, sie haben schon andere Topteams stolpern lassen.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Und ein Zähler beim Tabellenführer in Mannheim am Sonntag (Beginn um 17.15 Uhr) würde den „Recken“ nicht nur eine Premiere in der Clubstatistik bescheren, sondern auch deutschlandweite Aufmerksamkeit. Die Löwen sind auf dem Weg zu ihrem ersten deutschen Meistertitel, und sie verabschieden auch noch ihren Vorzeigespieler Uwe Gensheimer, der künftig in Paris sein Geld verdienen wird. Zu solch einer Ausgangslage passen natürlich „Spielverderber“-Ambitionen der Hannoveraner nicht.

Bürkle wählt aus sportlichen Gründen die kleine Kampfansage an die Kurpfälzer. Der Stachel der 18:30-Niederlage gegen die Löwen in der Swiss-Life-Hall sitzt tief. „Da hatten wir keine Chance, ins Spiel zu kommen“, sagt Bürkle über die Partie im September 2015. Und natürlich hofft Mannheims Verfolger SG Flensburg, dass die „Recken“ noch einmal ein Topteam stolpern lassen. Sie selbst haben Anfang März ein aus ihrer Sicht bitteres 25:25 in Hannover hinnehmen müssen.

Andererseits weiß der hannoversche Coach um die Außenseiterrolle seiner Mannschaft. „Die Experten gehen von einem Selbstläufer für Rhein-Neckar aus“, sagt Bürkle. „Das Spiel ist für uns eine Riesenherausforderung.“ Der Gegner stehe nicht zufällig an der Tabellenspitze, er habe kaum Schwächen. „Die Deckung ist überragend, insbesondere im Spiel eins gegen eins“, sagt der TSV-Coach. Außerdem sei das Konterspiel der Löwen kaum zu unterbinden und Grundlage für die bisherigen Erfolge.

Die Hannoveraner wollen sich aber auch gut in der Mannheimer Arena präsentieren, weil sie morgen als erstes Bundesligateam in die Sommerpause gehen. Seitdem der HSV Hamburg den Spielbetrieb eingestellt hat, wird die deutsche Eliteklasse mit 17 Teams weitergeführt. Das bedeutet: Ein Team pro Spieltag hat frei, die „Recken“ trifft dieses am letzten Spieltag am 5. Juni.

Die vorzeitige Pause nutzt das Team zu einer mehrtägigen Mannschaftsfahrt. Das Ziel wollte niemand preisgeben, Trainer Bürkle verriet nur so viel: „Ich habe den Spielern Aufgaben mitgegeben, die sie dort zu erfüllen haben.“

Ein reines Vergnügen verbietet sich ohnehin für drei hannoversche Profis. Kai Häfner, Erik Schmidt und der Däne Casper Ulrich Mortensen hoffen auf eine Berufung in den Olympiakader ihrer Auswahlteams. Auf deutscher Seite wird Bundestrainer Dagur Sigurdsson in zwei, drei Tagen sein vorläufiges 20er-Aufgebot für Rio präsentieren. Aus diesem Kreis werden später die 14 Mann ausgewählt, die das olympische Turnier bestreiten. „Ich habe noch kein Signal, ob ich dabei bin“, sagt Europameister Schmidt. „Es wird ein harter Weg.“

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Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

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