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Die „Recken“ schlittern immer tiefer in die Krise

Achte Pleite in Folge Die „Recken“ schlittern immer tiefer in die Krise

Die TSV-Handballer haben am Wochenende im Spiel gegen den SC Magdeburg die nächste Enttäuschung hinnehmen müssen. Chancenlos kassierten die Recken die achte Pleite in Folge - die Krise bei den Handballern wird immer schlimmer.

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Enttäuschung pur: Der Druck auf die SPieler der TSV Hannover-Burgdorf wird nach der Schlappe gegen Magdeburg größer.

Quelle: Team zur Nieden

Hannover. Der Blick in die Gesichter der Spieler, aber auch der Verantwortlichen sagte alles. Blankes Entsetzen war da zu sehen, aber auch Ratlosigkeit. Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf hatten sich so viel vorgenommen, aber nur wenig umgesetzt und mussten die nächste Enttäuschung hinnehmen. Gegen den SC Magdeburg waren die „Recken“ am Sonntagnachmittag über die gesamte Spielzeit chancenlos und verloren verdient mit 23:28 (9:14). Sie geraten immer tiefer in die Krise.

Bei der Suche nach einer Erklärung für diese lange Durststrecke, aber auch für die unzulängliche Leistung gegen Magdeburg, taten sich alle Spieler ähnlich schwer wie zuvor in den 60 Minuten. Die zündende Idee fehlte einfach. „Wenn wir scheiße trainiert und richtig schlecht gespielt hätten“, sagte TSV-Kapitän Torge Johannsen, „fiele eine Erklärung leichter. Aber so wird es immer zäher.“ Seinen Mannschaftskollegen ging es genauso. Sie sprachen zwar die langen Fehlerketten an, hatten aber kein Rezept zur Behebung der Probleme. „Es fühlt sich einfach Scheiße an“, sagte Europameister Kai Häfner.

Die häufige Erwähnung des Sch-Wortes sagt einiges über die Gemütsverfassung bei den „Recken“ aus. Wie verunsichert die Mannschaft ist, davon konnten sich die 9048 Zuschauer in der Tui-Arena, darunter rund 400 Magdeburger, über die gesamte Spieldauer überzeugen. Während die Gäste Gegentore locker wegsteckten, haderten die TSVer mitunter minutenlang. Ihrem Spiel fehlten Mut, Ideen, Inspiration und mitunter auch der Wille und der Glaube. Die Einpeitscher hinter dem Tor riefen schon nach elf Minuten erstmals: „Wir wollen euch kämpfen sehen.“
Nun, die Spieler waren bemüht, aber es wirkte alles verkrampft. Aktionen wurden viel zu schnell und unüberlegt abgeschlossen. Meistens auch der falsche Weg gewählt.

Symptomatisch für die völlige Verunsicherung der „Recken“ war ein aussichtsreicher Gegenzug, bei dem Häfner den Ball regelrecht verdaddelte. „Den spielt Kai normalerweise blind“, sagte TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton. Diesmal nicht, die Magdeburger schnappten sich den Ball – und schlossen ihrerseits erfolgreich ab.

Und als die TSV um die 40. Minute herum endlich mal eine richtig gute Phase erwischte und bis auf zwei Tore an den SCM herankam, da stelten sich schnell die Flüchtigkeitsfehler wieder ein, und der Rückstand wuchs wieder an. Am Ende waren es fünf Tore Unterschied. „Wenn man in einem Heimspiel die Chance hat, sich auch nur um ein Tor zu verbessern“, sagte Chatton, „dann muss man es auch tun. Das habe ich bei uns vermisst.“
Aus den acht Niederlagen können ganz schnell zehn werden: Am Sonntag geht es nach Gummersbach, eine Woche später nach Berlin. „Das Programm hat es in sich“, sagte TSV-Trainer Jens Bürkle, „aber wir werden weiter hart arbeiten.“ Am wichtigsten scheint derzeit die Arbeit an der Psyche der Spieler.

Tore der TSV Hannover-Burgdorf:
Häfner (7), Lehnhoff (4, davon 3 Siebenmeter), Schmidt, Patrail, Hykkerud (alle 2), Böhm, Karason, Olsen, Johannsen, Christophersen und Kastening – Zuschauer: 7048 – Strafminuten:12 / 10 – Nächstes Spiel: VfL Gummersbach – TSV Hannover-Burgdorf (Sonntag, 17.15 Uhr).

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