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Die "Recken" verlieren knapp gegen THW Kiel

TSV Hannover-Burgdorf Die "Recken" verlieren knapp gegen THW Kiel

Es ist wie verhext: Zum vierten Mal in Folge hatte die TSV Hannover-Burgdorf den THW Kiel am Rande einer Niederlage in der Handball-Bundesliga. Mit 27:26 konnten die Schleswig-Holsteiner einen Sieg in letzter Minute einfahren.

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Abwehrbereit: „Recken“-Torhüter Martin Ziemer (l.) stellt sich dem Kieler Marko Vujin entgegen. Ziemer hatte viel zu tun beim Serienmeister und bot eine gute Partie mit vielen Paraden.

Quelle: Krause

Hannover. Mit 27:26 (13:11) feierten die Schleswig-Holsteiner einen aus ihrer Sicht unerwartet knappen Erfolg gegen eine famos kämpfende hannoversche Mannschaft mit einem abermals starken Martin Ziemer im Tor.

Wobei das gute Ergebnis – es war die bisher knappste Niederlage in Kiel – und der beeindruckende Auftritt ein schwacher Trost für Trainer Jens Bürkle und seine „Recken“ blieben: Letztlich fuhren sie mit leeren Händen nach Hannover zurück.

TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton lobte den „sehr engagierten Auftritt“ der Mannschaft. „Wir haben mit Leidenschaft und Begeisterung gespielt“, sagte er und zog eine Parallele zu den vorherigen Auswärtsaufgaben in Stuttgart (20:30) und Balingen (27:30). „Hätten wir dort so agiert wie in Kiel, dann wären wir in der Tabelle in ganz anderen Regionen.“ Auch wegen der null Punkte im Württembergischen verharren die „Recken“ als Zehnter im Mittelfeld. Damit behalten sie gerade eben noch das Saisonziel Top Ten im Blick.

Nicht unbedingt ein Nachteil sei das Fehlen von vier Verletzten (Morten Olsen, Casper Ulrich Mortensen, Csaba Szücs und Sven-Sören Christophersen) in Kiel gewesen, ergänzte Chatton. „In einem knappen Kader übernimmt jeder, der auf dem Parkett steht, mehr Verantwortung“, sagte der TSV-Chef.

Die „Recken“ kamen gut in die Partie und leisteten sich keine längere Schwächephase in den 60 Minuten. Mait Patrail warf nach 50 Sekunden das erste Tor des Spiels. Dieses 1:0 blieb zwar die einzige hannoversche Führung, aber Gastgeber Kiel konnte sich seinerseits nie beruhigend absetzen. Die höchsten Vorsprünge hießen 11:7 nach 20 Minuten und 15:11 kurz nach der Pause. Mer erlaubten die „Recken“ nicht, weil Ziemer viele gute Paraden zeigte und seine ne Vorderleute wie schon über weite Strecken des Sonntagsspiels gegen GWD Minden (35:27) energisch und auch aggressiv zupackten.

Ziemer hatte allerdings einen Kollegen im Kieler Tor, der zum Leidwesen der „Recken“ ebenfalls zu großer Form auflief. Nationaltorwart Andreas Wolff hatte es der THW zu verdanken, dass er lange in der Vorhand blieb. Der EM-Held von Krakau parierte mehrere Würfe der Hannoveraner überragend. Seine wichtigste Rettungstat gelang ihm gut eineinhalb Minuten vor Schluss gegen Torge Johannsen. Da stand es 26:26 – hätte der „Recken“-Kapitän getroffen, wären die Hannoveraner mit einer Führung in die Schlussminute gegangen. „Da hatten wir die Chance, einen Punkt mitzunehmen“, sagte Chatton, ergänzte aber auch: „Torge war nicht unbedingt in einer aussichtsreichen Wurfposition.“

Letztlich hatten die Gastgeber die Cleverness, die Kühle und auch das Glück, das Spitzenmannschaften oft in engen Partien haben. Domagoj Duvnjak traf 21 Sekunden vor Schluss zum 27:26 und rettete den zuletzt durch diverse englische Wochen etwas müden Kielern zwei wichtige Punkte im Bundesliga-Titelkampf.

  • Tore: Böhm, Häfner (je 5), Lehnhoff (4), Karason (3/davon 1 Siebenmeter), Patrail (3), Johannsen (2), Hinz, Hykkerud, Kastening, Schmidt – Zuschauer: 10 285 – Zeitstrafen: Kiel 3, Hannover-Burgdorf 7 – Nächstes Spiel (DHB-Pokal): TSV Hannover-Burgdorf – FA Göppingen (Di., 25. 10., 19 Uhr, Swiss-Life-Hall).     
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