Fünf Gegner der gehobenen Kategorie stehen der TSV Hannover-Burgdorf an den kommenden fünf Spieltagen in der Handball-Bundesliga bevor. Als erster von drei Champions-League-Teilnehmern kommt am Sonnabend (19 Uhr) die SG Flensburg-Handewitt in die AWD-Hall. Der HSV Hamburg (14. September), die Rhein-Neckar Löwen (22. September), der TV Großwallstadt (6. Oktober) und der VfL Gummersbach (9. Oktober) machen den Fünferpack komplett. Schlimmstenfalls droht danach eine Punktbilanz von 2:12. Klein beigeben will TSV-Trainer Aron Kristjansson aber nicht. „Wir treten an, um gute Vorstellungen abzugeben und jederzeit unsere Chancen zu suchen“, sagt er.
Dass das keine leeren Worte sind, demonstrierte sein Team beim überraschenden 27:24-Erfolg in Melsungen. „Wir haben dadurch viel Selbstvertrauen bekommen. Ich glaube, dass wir auch gegen Flensburg eine Chance haben“, sagt Kristjansson, der noch um die Einsätze der angeschlagenen Lars Lehnhoff und Hannes Jon Jonsson bangen muss. Rund 3000 Zuschauer sollen ihrem Team den Rücken stärken, 2500 Karten waren bis zum Mittwoch bereits abgesetzt. Tipps, wie man die Flensburger in die Schranken weist, kann Frank Carstens geben. Der frühere TSV-Coach bezwang die SG jüngst mit seinem neuen Klub, den SC Magdeburg, mit 33:29.
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