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Anschwitzen mit den Recken hat Tradition

TSV Hannover-Burgdorf Anschwitzen mit den Recken hat Tradition

Jens Bürkle fand ganz besondere Worte für die Handball-Fans in der Sporthalle der Gudrun-Pausewang-Schule. „Ich freue mich, dass trotz der Hitze so viele zu uns gekommen sind und nicht im Schwimmbad Abkühlung suchen“, sagte der Trainer des Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf.

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Hat Tradition bei der TSV Hannover-Burgdorf: Das öffentliche Training kurz nach Trainingsauftakt.

Quelle: Nigel Treblin

Burgdorf. In der tat war die Tribüne in der Turnhalle gut gefüllt, das Publikum, viele in „Recken“-Trikots, schwitzten gern einmal mit ihren Lieblingen, um hautnah erleben zu können, wie sich die Sportler auf die neue Saison vorbereiten.

Das öffentliche Training in Burgdorf hat Tradition, regelmäßig kurz nach dem Trainingsauftakt geht es zurück zu den Wurzeln des Clubs. Für die Profis herrscht ein wenig Wettkampf-Atmosphäre, die Übungseinheit beginnt nicht mit schmucklosem Warmlaufen und Dehnen, sondern mit einer Begrüßung fast wie bei einem Handballspiel. Maskottchen Hektor lief gestern vorneweg und animierte das Publikum. Und dann folgten die 17 Spieler, die gestern in der Halle standen. Darunter waren auch junge Akteure aus der Regionalliga-Mannschaft, weil Mait Patrail eine Sondereinheit mit der Hantel machte. „Er ist noch nicht voll belastbar“, sagte Bürkle, der den Esten auch schon beim Test in Oyten geschont hatte. Zudem fehlten Kai Häfner, Casper Ulrich Mortensen und Morten Olsen, die mit der deutschen beziehungsweise dänischen Auswahl mitten in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro stecken.

Während der Saisonvorbereitung hat die TSV Hannover-Burgdorf ein öffentliches Training abgehalten.

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Bürkle war mit einem Headset ausgerüstet, um für jedermann hörbar sein Training zu erklären. So fing er an mit einer zwei-gegen-eins-Übung. „Das ähnelt dem Konterspiel, und das ist ein Bereich, in dem wir uns verbessern müssen“, sagte der 35-jährige Coach. Die Profis kamen schon bei dieser Übung ins Schwitzen. Es folgten weitere Passspiel- und Laufübungen in unterschiedlichen Besetzungen – zwei, drei und fünf Mann. Und bei aller Anstrengung sah man die Profis aber auch einmal lachen, wenn ihnen ein trickreicher Pass oder ein kraftvoller Wurf gelungen war.

Eine besondere Herausforderung bietet das neue Handball-Regelwerk für die Bundesligisten, das Bürkle gestern dem Publikum näher brachte und es damit ein Stück weit für die neue Saison fitmachte. Seit dem 1. Juli darf die angreifende Mannschaft in Überzahl mit sieben Feldspielern agieren und muss den zusätzlichen Mann auch nicht mit einem Leibchen kennzeichnen. Dieser Vorteil kann zum Bumerang bei einem Ballverlust werden. Weil der siebte Feldspieler nicht den Torraum betreten darf, kann er den Torwart nicht vertreten. In solchen Fällen sind schnelle Rückzüge und Wechsel notwendig.

Das Zurücklaufen mahnte Bürkle gestern häufiger an, als er sieben gegen sechs Spielen ließ. Aber er lobte auch: „Weltklasse“, entfuhr ihm nach einem Zauberpass von Joakim Hykkerud auf Timo Kastening. Die „Recken“-Profis hatten aber nicht nur auf dem Parkett viel z

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