Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Die Recken haben kaum Zeit zum Füßhochlegen

Handball Die Recken haben kaum Zeit zum Füßhochlegen

Die Handballer der „Recken“ bereiten sich nach der Pokalpflicht nun auf den Bundesliga-Start vor. Für die Olympia-Teilnehmer Kai Häfner, Morten Olsen und Casper Ulrich Mortensen bleibt da nach der Rückkehr aus Rio de Janeiro kaum Zeit zum Verschnaufen.

Voriger Artikel
Bad Schwartau ärgert die „Recken“ erneut
Nächster Artikel
„Ich liebe Handball“

Entspannung am Maschsee? Csaba Szücs tritt zwangsläufig kürzer. Der Rückraum-Regisseur der „Recken“ trägt Gips nach einer Achillessehnen-Operation.

Quelle: sp / Sielski

Hannover. Es dauerte Montag etwas, bis jeder „Recke“ seinen Platz gefunden hatte. Nicht auf dem Hallenparkett, sondern am Maschsee-Nordufer. Dort hatte sich der Kader des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf zum Mannschaftsfoto eingefunden - und solche Termine werden mittlerweile ähnlich minutiös mit Vorab-Skizzen vorbereitet wie die Wettkampfauftritte. Schließlich soll jeder Profi - sowie auch der Trainer- und Betreuerstab - auf dem Bild ins rechte Licht gerückt werden.

Dank der Planung gab es letztlich ein zufriedenstellendes Resultat. Und damit entstand eine Analogie zum ersten Pflichtspielwochenende in Bad Schwartau. Beim dortigen DHB-Pokalturnier feierten die „Recken“ zwei Siege und setzten die Erfolgsserie aus der Vorbereitung fort. Und zwei Tage später sahen Trainer und Spieler den holprigen Auftakt mit dem 31:27-Sieg nach Verlängerung gegen den gastgebenden Zweitligisten VfL schon recht gelassen. „Ich habe nie befürchtet, dass wir das Spiel verlieren könnten, auch wenn der Gegner noch einmal herangekommen ist“, sagte Trainer Jens Bürkle. „In der Verlängerung haben wir recht schnell alles klargemacht.“ Kapitän Torge Johannsen sprach von einem „zähen Spiel. Es war aber überhaupt keine Katastrophe. Wir sind ja weiter“, sagte der 33-Jährige. „Außerdem macht das doch den Pokal aus, wenn der Kleine den Großen ärgert. Das wollen die Leute doch sehen.“ Geschafft haben dieses Kunststück am vergangenen Wochenende die Zweitligaclubs TuS Nettelstedt-Lübbecke (Sieg über TBV Lemgo), SG BBM Bietigheim (Erfolg gegen TVB 1898 Stuttgart) und TSG Ludwigshafen-Friesenheim (Sieg gegen VfL Gummersbach).

Bei den Hannoveranern lief es im zweiten Pokalduell mit dem 38:24 gegen den Dessau-Roßlauer HV (ebenfalls 2. Liga) besser. „Das war ein Ergebnis gemäß unseren Ansprüchen“, sagte Bürkle. Mit dabei waren kaum eine Woche nach den olympischen Turnier Kai Häfner, Morten Olsen und Casper Ulrich Mortensen. „Es wird ein Drahtseilakt zwischen Regeneration und dem Einspielen mit den Olympioniken“, sagte TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton mit Blick auf die bevorstehende Trainingswoche. Wobei das Trio der Medaillengewinner angesichts des Bundesliga-Starts am Sonnabend beim EHF-Europapokalsieger Frisch Auf Göppingen keinesfalls die Füße hochlegen wird - ebenso wie die Kollegen. „Man muss gegen jeden Gegner seine Leistung bringen, egal ob er Bad Schwartau oder Frankreich heißt“, sagte Häfner.

Der DHB-Pokal bietet der TSV Hannover-Burgdorf nach der Pflicht zum Auftakt nun die Aussicht auf eine Traumkür. Noch zwei Siege im Achtel- und im Viertelfinale würden dem Bundesligisten den Einzug ins Final Four in Hamburg bescheren. An diesem Turnier in der Arena am Volkspark möchte jeder in Deutschland tätige Handballprofi einmal im Leben teilnehmen. „Die Stimmung ist einmalig“, sagte Johannsen. Und wären die „Recken“ beim Final Four dabei, dann gäbe es keinen Zweifel daran, dass viele Fans in die nur 160 Kilometer entfernte Hansestadt mitreisen würden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus TSV Hannover-Burgdorf
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr