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TSV-Handballer brauchen perfekte Vorbereitung

Spiel gegen Bergischen HC TSV-Handballer brauchen perfekte Vorbereitung

Nach dem verpassten Sieg gegen den THW Kiel stehen die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf vor einem kniffligem Spiel. Am Sonnabend ist der Bergische HC zu Gast. "Da müssen wir uns was einfallen lassen", sagt TSV-Trainer Jens Bürkle.

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TSV-Trainer Jens Bürkle.

Quelle: Nigel Treblin

Hannover. Jens Bürkle zeigte sich grimmig. „Wenn uns noch mehr Leute beglückwünschen, dann haben wir ein Problem“, sagte der Trainer der TSV Hannover-Burgdorf am Donnerstag. Zuvor war er auf die starke Leistung seiner Bundesliga-Handballer beim THW Kiel am Mittwochabend angesprochen worden. Die Hannoveraner hatten dem Meister 50 Minuten lang nicht nur Paroli geboten, sondern ihn an den Rand einer Niederlage gebracht. Erst ein energischer Schlussspurt hatte dem THW den 33:29-Heimerfolg beschert. „Am Ende stehen also null Punkte“, sagte Bürkle.

Der Coach richtete derweil den Fokus schon auf das Heimspiel gegen den Bergischen HC (Sonnabend, 19 Uhr, Swiss-Life-Hall). Die Westdeutschen haben nach zwei Spieltagen noch keinen Punkt errungen, aber diese Bilanz sollte nicht zum Unterschätzen des Kontrahenten führen. „Der HC spielt insbesondere in der Abwehr ein unorthodoxes System, da müssen wir uns etwas einfallen lassen“, sagte Bürkle, der zudem darauf verwies, dass der in Wuppertal und Solingen beheimatete Club gegen die Erstliga-Spitzenteams aus Magdeburg und Flensburg die Auftaktniederlagen kassiert hatte.

„Die Schwaben sind halt akribisch“

Dass es Bürkle gelingen wird, die hannoverschen Handballer optimal auf den Gegner einzustellen, meint Rückraumspieler Kai Häfner. „Er hat den Gegner schon zehnmal auf Video studiert, wenn wir uns noch gar nicht mit ihm beschäftigt haben“, sagte der 26-Jährige, der wie Bürkle aus Württemberg stammt. „Die Schwaben sind halt akribisch“, sagte der Spieler und ergänzte mit Blick auf die morgige Partie, dass man sich schon perfekt vorbereiten müsse, „um den Bergischen HC aus der Halle zu schießen“.

Bei diesem Vorhaben hofft die TSV auf Unterstützung der heimischen Fans, bisher sind 2100 Karten für die Partie verkauft worden. Nicht zum Kader gehört Hendrik Pollex. Er wird am selben Abend in der 2. Liga für die HF Springe auflaufen. Das heißt, dass nach der Verletzung von Torge Johannsen auch Häfner gegebenenfalls den Rechtsaußen spielen muss, erste Wahl ist aber wohl der junge Timo Kastening.

Häfners Torgefahr (fünf Treffer in Kiel) wird aber auch im Rückraum der TSV gebraucht, zumal der Einsatz von Sven-Sören Christophersen fraglich ist. Er erlitt in Kiel zwei Kopftreffer durch scharfe Würfe.

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