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„Recken“ spielen mit verdeckten Karten

Handball „Recken“ spielen mit verdeckten Karten

Jens Bürkle heizt die Spannung vor dem nächsten Spiel der TSV Hannover-Burgdorf in der Handball-Bundesliga gegen Frisch Auf Göppingen zusätzlich an. „Ich hoffe auf die Rückkehr bisher verletzter Spieler“, sagte der TSV-Trainer am Montag.

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„Wenn wir einen guten Tag haben, schaffen wir alles“: Runar Karason (2. von rechts) strahlt Zuversicht vor dem TSV-Auftritt in Göppingen aus. 

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Mit wem er allerdings für das Duell mit Frisch Auf Göppingen am Mittwoch (Anwurf um 20.15 Uhr) rechnet, ließ er offen. „Wir wollen nicht alles verraten.“

Am wahrscheinlichsten ist die Rückkehr von Morten Olsen. Der Däne wird als Regisseur im zentralen Rückraum dringend gebraucht, dennoch ließ ihm der Trainer bisher die Zeit, den vor fünf Wochen erlittenen Muskelfaserriss im Oberschenkel richtig auszuheilen. Deshalb fehlte Olsen auch zum Rückrundenauftakt vor neun Tagen, obwohl er damals schon wieder im Mannschaftstraining mitgemacht hatte, wenn auch mit Einschränkungen.

Freude machen Bürkle auch die Genesungsfortschritte bei Kapitän Torge Johannsen. „Ich hoffe, dass wir nicht mehr allzu lange auf sein Comeback warten müssen“, sagte der Coach vor einer Woche. Johannsen hatte Ende August 2015 einen Knorpelschaden im Knie behandeln lassen müssen, der damals prognostizierte Pausenzeitraum von sechs Monaten geht zu Ende. Mit Fragezeichen verbunden ist ein mögliches Comeback des Slowaken Csaba Szücs, der Ende November 2015 einen Außenbandriss im Knöchel erlitten hatte. Nicht spielen kann Linksaußen Lars Lehnhoff wegen einer Fingerblessur, die er sich vor drei Wochen zugezogen hatte. Er wird erst um Ostern wieder fit sein.

Ein größerer Kader würde die Erfolgsaussichten der Hannoveraner in Göppingen steigen lassen. „Gegen Magdeburg waren wir nach 50 Minuten platt“, sagte Bürkle, beim 31:31 am vergangenen Mittwoch mussten acht verbliebene Profis auf dem Feld reichlich ackern. Die Württemberger sind für den „Recken“-Coach ein Topteam. „Sie sind auf allen Positionen stark besetzt“, sagte er.

Die Tabelle verheißt allerdings ein Duell auf Augenhöhe. Die TSV hat als Siebter derzeit einen Punkt mehr als die achtplatzierten Göppinger. Und die Entwicklung in der Liga läuft entgegengesetzt: Die Hannoveraner sind seit sieben Partien ungeschlagen, der Kontrahent dagegen verlor seine jüngsten drei Punktspiele, hatte aber Glück, dass die Verlustbegegnung beim HSV Hamburg nach dem Rückzug der Norddeutschen aus der Wertung genommen wurde.

Im Hinspiel im August 2015 gewannen die „Recken“ mit 26:23 in einer wechselvollen Partie - kurz nach der Halbzeit hatte Frisch Auf schon mit 14:8 geführt, war dann aber der Kampfkraft der TSV nicht gewachsen. Bürkle warnt dennoch vor den Göppingern, die sich im EHF-Europapokal mit einem 40:20-Erfolg über Limburg Selbstvertrauen geholt haben. „40 Treffer muss man auch gegen ein nicht so starkes Team erst einmal schaffen“, sagte der hannoversche Coach.

Gelassen geht dagegen Rückraumspieler Runar Karason in die Begegnung. „Wenn wir einen guten Tag haben, können wir alles schaffen“, sagte der Isländer, der zuletzt sieben Tore gegen Magdeburg warf. „Ich bin körperlich gut drauf und hoffe, dass es so bleibt.“

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