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Bürkle hofft auf ein „gieriges“ Team

Saisonstart für Handballer Bürkle hofft auf ein „gieriges“ Team

Wird es das verflixte siebte Jahr für die TSV Hannover-Burgdorf in der Handball-Bundesliga oder geht es aufwärts? Die Zielsetzung des neuen Trainers Jens Bürkle lautet, die Mannschaft mittelfristig unter die Top Ten zu bringen. Ein Faktencheck zum Saisonbeginn.

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Zwei neue Hoffnungsträger: Morten Olsen (links) und Erik Schmidt (rechts) sollen die TSV Hannover-Burgdorf voranbringen. Fotos: Sielski

Quelle: sp / Sielski

Hannover. Gibt die Vorbereitung Hinweise auf das Abschneiden?

Im Training lief es bisher offenbar recht gut, die Spieler loben Bürkle und seine neuen Inhalte, der Coach ist mit dem Engagement und der augenblicklich entspannten Verletztenlage auch zufrieden. Die Testspiele inklusive Pokal stellen Bürkle allerdings vor ein gewisses Rätsel. „Bisher folgte auf ein gutes Spiel ein schlechtes, dieses Rhythmus müssen wir unterbrechen, um uns in der 1. Liga zu behaupten“, sagte er.

Der Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat mit dem Training für die kommende Saison begonnen. Der neue Trainer Jens Bürkle will seine Mannschaft in den nächsten Wochen fit machen.

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Hat sich die TSV verstärkt?

Im Kader gibt es mit vier Abgängen und drei Neuen kaum Veränderungen. Viel erhofft sich der Klub von Rückkehrer Morten Olsen im Rückraum, dort überzeugten Filip Mirkulovski und Vasko Sevaljevic nur selten in der Vorsaison. Am Kreis ersetzt der talentierte Erik Schmidt den erfahrenen Spanier Juan Andreu. Und auch im Tor folgt ein Nachwuchsmann auf einen Routinier - Malte Semisch löst Nikolai Weber ab. Schmidt und Semisch sind viel versprechende Investitionen in die Zukunft. Bei Olsen schwingt die Hoffnung mit, dass er die Form der Saison 2012/2013 bringt. Damals erreichte die TSV Hannover-Burgdorf den 6. Tabellenplatz.

Wie ist die Personalsituation vor dem ersten Heimspiel?

Gegen FA Göppingen kann Bürkle am heutigen Sonnabend (Beginn um 19 Uhr in der Swiss-Life-Hall) fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Sven-Sören Christophersen (Fußverletzung) ist angeschlagen, fehlen wird Kreisläufer Dominik Kalafut (Knieverletzung). Für das Spiel gibt es noch Karten an der Abendkasse.

Startet die TSV mit einem Heimsieg?

Die Stimmung in der Swiss-Life-Hall beflügelt - das sagt TSV-Kapitän Torge Johannsen. Die Gäste aus Göppingen gelten allerdings als Favorit, sie waren Fünfter im Vorjahr. Bürkle hat insbesondere Respekt vor dem Konterspiel von Frisch-Auf und hebt zudem die geringe Fehlerquote im Spiel der Württemberger hervor. Deshalb fordert der TSV-Coach von seiner Mannschaft insbesondere in der Defensive Konzentration. Und er hofft, dass sie „gierig“ ins Spiel geht.

Wie geht es weiter?

Es folgen bis Ende September sechs weitere schwere Spiele - bei Meister Kiel, gegen den Bergischen HC, in Wetzlar, gegen Vizemeister Rhein-Neckar Löwen, in Hamburg und gegen Melsungen. Hätte die TSV nach diesen Partien sieben Punkte auf ihrem Konto, wäre das durchaus ein Erfolg.

Wer sind die Favoriten in der Bundesliga, wer steigt ab?

Um den Titel streiten sich nach Ansicht der Experten Kiel, Rhein-Neckar und Flensburg. Hinter diesem Trio gilt die Liga als ausgeglichen wie nie. So muss eher ein etablierter Klub wie Lemgo den Absturz in die 2. Liga fürchten als die noch einmal verstärkten Aufsteiger aus Leipzig, Eisenach und Stuttgart.

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