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Handballer brauchen Volltreffer

TSV Hannover-Burgdorf Handballer brauchen Volltreffer

Nach der Niederlage gegen den SC DHfK Leipzig arbeitet die TSV Hannover-Burgdorf nun ihr Heimdebakel im Training auf. Das ist auch notwendig, denn in den nächsten Partien brauchen sie Volltreffer, um ihr aktuelles Konto von 8:10 Punkten aufzustocken.

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Handball trifft Breitensport: Hajo Rosenbrock (l.) und Benjamin Chatton besiegeln die Partnerschaft zwischen dem TK Hannover und der TSV Hannover-Burgdorf.

Quelle: Carsten Schmidt

Hannover. ie Heimpleite der TSV Hannover-Burgdorf gegen den SC DHfK Leipzig (25:31) spielte auch im Training zu Wochenbeginn noch eine Rolle. „Natürlich war die Nachbereitung etwas ausführlicher als sonst“, sagte Benjamin Chatton, der Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten. „Man hat aber auch schon nach dem Spiel gesehen, wie unzufrieden die Spieler waren.“ Den Ärger der Fans, der im sozialen Netzwerk Facebook geäußert wurde, nahm Chatton sportlich. „Man muss sich der Kritik stellen, wenn sie sachlich formuliert wird“, sagte der 34-Jährige.

llzu lange dürfen die Hannoveraner die Wunden aus dem Leipzig-Spiel nicht lecken. Sie brauchen Volltreffer in den nächsten Partien, um das aktuelle Konto von 8:10 Punkten aufzustocken. Diese Partien haben es aber in sich: Am Sonntag reist die Mannschaft von Trainer Jens Bürkle zum Vereinsweltmeister und aktuellen Tabellenfünften Füchse Berlin. Die Hauptstädter erkämpften in ihrer jüngsten Erstligapartie ein 24:24 beim SC Magdeburg trotz eines 11:20-Rückstandes nach 42 Minuten. Danach trifft die TSV, aktuell Tabellenzwölfter, auf die Tabellennachbarn VfL Gummersbach (11., Heimspiel am 24. Oktober) und TBV Lemgo (13., Auswärtsbegegnung am 1. November).

Personell nachjustieren wird die TSV nicht. Chatton bekräftigte am Dienstag, dass er mit dem aktuellen Kader die weitere Saison plant. Trainer Bürkle hatte noch nach dem Leipzig-Spiel beklagt, dass insbesondere die „Außenspieler nicht zur Geltung“ gekommen seien, in diesem Bereich hat die TSV durch den verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Torge Johannsen bis Februar 2016 ein personelles Problem. Chatton betonte, dass Nachwuchsspieler wie Julius Hinz und Hendrik Pollex auch in Zukunft ihre Chance bei den Profis erhalten werden. „Das ist unser Konzept, und davon weichen wir nicht ab.“ Zudem hält er große Stücke auf den jungen Rechtsaußen Timo Kastening, einen „sehr begabten Spieler“. Und Routinier Lars Lehnhoff auf der linken Seite sei abgesehen vom jüngsten Auftritt mit bisher 42 Saisontoren einer der Treffsichersten im Team.

Zusammenarbeit mit dem TKH: Ein echter „Recke“, so lautet der Beiname der TSV-Handballer, muss Angriffe wirksam parieren können. Wie das auch geht, ließ sich Chatton am Dienstag von den Fechtern des TK Hannover zeigen. Der TSV-Geschäftsführer erhielt sogar eine kleine Lektion im Umgang mit der scharfen Klinge. Anlass für Chattons Besuch beim hannoverschen Verein mit den meisten aktiven Mitgliedern war die Begründung einer Partnerschaft. „Wir sind künftig bei Sonntagspielen der Bundesliga-Handballer im Rahmenprogramm vertreten“, sagte der TKH-Vorstandsvorsitzende Hajo Rosenbrock, erstmals mit Tanzpaaren beim Spiel gegen TVB Stuttgart am 15. November (Beginn um 17.15 Uhr). Ferner wird der TKH ein Kinderprogramm in der Swiss-Life-Hall organisieren. Im Gegenzug sollen sich TSV-Profis zu Besuchen in Kooperationsschulen des TKH einfinden. Mit einem größeren Aufgebot wird der TKH auch zum Pokal-Achtelfinale der TSV-Handballer gegen Melsungen (28. Oktober) kommen. „Der Besuch wird als Dankeschön für Ehrenamtliche organisiert“, sagte Rosenbrock.

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