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"Recken"-Heimspiel ist ausverkauft

TSV gegen SC Magdeburg "Recken"-Heimspiel ist ausverkauft

Handball boomt auch in Hannover. Für die Bundesligapartie der TSV Hannover-Burgdorf gegen den SC Magdeburg am Mittwochabend (19 Uhr) sind alle verfügbaren Karten verkauft worden, das teilte der Verein am Montag mit. Die "Recken" spielen damit erstmals in dieser Saison vor ausverkauftem Haus.

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Erstmals ausverkauft: Für das Spiel der TSV Hannover-Burgdorf gegen den SC Magdeburg gibt es keine Karten mehr.

Quelle: dpa/Archiv

Hannover. Oberbürgermeister Stefan Schostok hat recht. „Hannover ist eine Handballstadt“, sagte er anlässlich des Empfangs für die Europameister Erik Schmidt und Kai Häfner im Neuen Rathaus. Schmidt, Häfner und ihre Kollegen aus der deutschen Nationalmannschaft haben mit dem Titelgewinn in Polen eine Euphorie entfacht, die sich auch in Zahlen niederschlägt: Erstmals in dieser Saison ist die Swiss-Life-Hall, Heimspielstätte des hiesigen Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf, ausverkauft. 4100 Zuschauer werden Mittwochabend (Anwurf ist um 19 Uhr) die Partie gegen den SC Magdeburg verfolgen.

Es wäre allerdings unfair, diesen Boom nur dem Nationalmannschafts-Konto zuzuschreiben – auch wenn Markus Ernst von der TSV-Geschäftssstelle sagte: „Der Verkauf hat schon deutlich nach dem EM-Halbfinale und -Finale angezogen.“ Die Fans in Hannover sind auch gespannt auf ihren Club, der bisher eine starke Saison spielt und als Tabellenachter nur einen Zähler Rückstand auf den Fünften Füchse Berlin hat. Dieser Rang berechtigt zum Start im EHF-Cup in der nächsten Saison.

Beim Thema Europa stapeln die „Recken“ allerdings weiterhin tief. Trainer Jens Bürkle verwies vielmehr auf die angespannte Personalsituation. Torge Johannsen, Lars Lehnhoff, Morten Olsen und Csaba Szücs werden gegen die Sachsen-Anhaltiner nicht spielen können. Zudem ist Runar Karason angeschlagen aus der Partie beim TuS Nettelstedt-Lübbecke (29:29) am Sonnabend zurückgekehrt. Es ist fraglich, ob der Isländer morgen mitwirken kann.
Die Verletzten sind aber nicht das einzige Problem der TSV. Bürkle nannte die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte auch wegen der EM-Abstellungen „zerklüftet“, Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen ergänzte: „Wir haben meist in Kleingruppen trainiert, kaum sechs gegen sechs.“ Deshalb sie die Fehlerquote augenblicklich recht hoch.

Bürkle sieht sein Team als Außenseiter gegen die Magdeburger, denen er trotz des aktuell enttäuschenden Tabellenplatzes (Zehnter, sieben Zähler hinter Hannover) große individuelle Klasse und Qualitäten bei Gegenstoß zuschreibt. „Bei Magdeburg leert sich zudem, anders bei uns, das Lazarett“, sagte Bürkle. „Trotzdem muss man uns erst einmal schlagen.“ Auf dem Weg zum Erfolg bauen die „Recken“ auch auf die besondere Stimmung in der vollen Halle.

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TSV Hannover-Burgdorf
Foto: Ein Pflichtspieldebüt nach Maß: Casper Ulrich Mortensen (Mitte) erzielt neun Tore für die TSV Hannover-Burgdorf in der Lübbecker Arena.

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