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„Ich habe ein leicht mulmiges Gefühl“

"Recken"-Trainer Bürkle „Ich habe ein leicht mulmiges Gefühl“

Am Freitag empfangen die Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf den TuS Nettelstedt-Lübbecke. Die Ostwestfalen haben zwar 12 Punkte Rückstand, "Recken"-Trainer Jens Bürkle warnt dennoch: „Ich habe ein leicht mulmiges Gefühl. Die können an einem guten Tag manche Mannschaft in der 1. Liga schlagen.“

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TSV-Trainer Jens Bürkle.

Quelle: Nigel Treblin

Hannover. Man sollte das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist. An diese Devise hält sich Jens Bürkle ganz strikt vor dem Duell seiner Bundesliga-Handballer von der TSV Hannover-Burgdorf mit dem TuS Nettelstedt-Lübbecke. „Sie können an einem guten Tag manche Mannschaft in der 1. Liga schlagen“, sagte der TSV-Coach zur Ausgangslage beim Punktspiel in der Swiss-Life-Hall (Freitag, Beginn um 19.45 Uhr). Und er räumte sogar ein, dass er „ein leicht mulmiges Gefühl“ habe.

Beim Blick auf die aktuelle Tabelle erscheinen solche Warnungen merkwürdig. Die Ostwestfalen haben zwölf Punkte Rückstand auf die TSV, sie sind Tabellenletzter mit keinem einzigen Sieg und lediglich zwei Unentschieden aus 15 Saisonspielen. Der Traditionsclub aus Lübbecke wartet bedenklich lange auf die guten Tage in der Liga und kann als bisher einzigen positiven Aspekt verbuchen, dass der rettende 15. Tabellenplatz nur vier Zähler entfernt ist.

Bürkle erwartet allerdings keinen potenziellen Absteiger als Kontrahenten, auch wenn sich der TuS zuletzt beim 22:30 gegen den TBV Lemgo nicht in erstklassiger Verfassung präsentierte. „Der Kader gibt mehr her“, sagte Bürkle über den Gegner. „Sie haben einige deutsche Nationalspieler in ihren Reihen und sich eigentlich gut verstärkt.“ Zudem war Nettelstedt in der Abschlusstabelle der Vorsaison über den Hannoveranern plaziert.

Der hannoversche Trainer sieht psychologische Gründe für den Nettelstedter Misserfolg. „Es ist unheimlich schwer, aus solch einem Negativlauf wieder herauszukommen“, sagte Bürkle. Der 35-Jährige betonte indes, dass es sein Team tunlichst vermeiden sollte, nur auf gegnerische Schwächen zu setzen. „Es geht um unsere Performance“, sagte er. „Wenn wir gut spielen, wird Nettelstedt nicht gewinnen.“

In dieser Einschätzung bestärkt wird Bürkle durch die Einsatzfreude seiner Profis im Training. Er ließ gestern durchblicken, dass wohl der letzte Biss in den Einheiten vor der Partie in Magdeburg (28:30) am vorigen Mittwoch etwas gefehlt habe. „Das hat sich ausgewirkt“, sagte der Trainer. Nie zuvor sei die Chance so groß gewesen, aus Magdeburg etwas Zählbares mitzubringen.

Relativ klein ist augenblicklich die Verletztenliste der TSV. „Lars Lehnhoff hat die letzten zwei, drei Male sehr gut trainiert“, sagte der Coach. Der routinierte Linksaußen wird gegen die Nettelstedter wieder auf dem Parkett stehen. Im Publikum Platz nehmen muss dagegen Csaba Szücs, der Slowake hat einen Bänderriss im Knöchel und kann bis zum Jahresende nicht spielen. „Er spielt nicht spektakulär mit vielen Toren, ist aber mit seinen Anspielen für die Mannschaft sehr wertvoll, wir werden ihn vermissen“, sagte Bürkle.

Der Ausfall des Regisseurs soll aber keinesfalls Auswirkungen auf die morgige Partie und die vier noch folgenden Spiele bis zur EM-Pause haben. Sechs von zehn möglichen Punkten sollen es mindestens werden, lässt Bürkle durchblicken. Dann wäre die TSV bei 20:20 Zählern angelangt und besäße gute Chancen, das angestrebte Ziel eines Top-Ten-Ranges zu erreichen. „Deshalb müssen wir morgen gewinnen“, sagte der Trainer.

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