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Recken-Jugend bringt nächstes großes Talent hervor

TSV Hannover-Burgdorf Recken-Jugend bringt nächstes großes Talent hervor

Niklas Diebel ist nach Lars Lehnhoff, Timo Kastening und Julius Hinz das nächste große Talent, dass es aus der Jugendabteilung der TSV Hannover-Burgdorf in den Bundesliga-Kader schaffen könnte. Der linke Rückraumspieler weckt einige Hoffnungen bei den Hannoveranern, ist bereits jetzt fester Bestandteil der U18-Nationalmannschaft.

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Hannover. Lars Lehnhoff hat es vorgemacht, Timo Kastening sich ebenfalls durchgesetzt. Julius Hinz mischt auch schon kräftig mit bei den Handballern der TSV Hannover-Burgdorf. Sie alle stammen aus der Jugend der „Recken“ – und sie beweisen, dass Durchlässigkeit nicht irgendeine Phrase ist beim ambitionierten Bundesligisten. Zumal schon wieder ein weiteres Talent auf dem Sprung ist: Niklas Diebel.

„Niklas hat nach anfänglichen Problemen eine sehr gute Entwicklung genommen“, sagt Cheftrainer Jens Bürkle, „speziell im letzten halben Jahr hat er einen riesigen Satz gemacht.“ Diebel habe sehr hart und fleißig an sich gearbeitet, so Heidmar Felixson, Trainer der TSV-Drittliga-Reserve, in der der A-Jugendliche ebenfalls regelmäßig spielt. „Vor ein paar Monaten konnte er nämlich kaum geradeaus laufen“, sagt der Isländer augenzwinkernd. Was Felixson meint: Der 18-Jährige ist 1,95 Meter groß und kräftig gebaut. Da sehen die Bewegungen wenig filigran aus. Das tun sie immer noch nicht, aber inzwischen wirkt alles koordinativer – und zielstrebiger. Zudem ist Diebel seit gut einem Jahr nicht mehr gewachsen.

Das Talent ist jetzt ziemlich gut drauf. Diebel gilt als fester Bestandteil der U18-Nationalmannschaft, wurde unlängst mit ihr Dritter bei der EM in Kroatien. In der A-Jugend der „Recken“ ist er ein Leistungsträger, hatte gerade erst einen großen Anteil daran, dass das Team von Trainer Roi Sanchez, der auch Assistent von Bürkle bei den Profis ist, zwei Clubs die erste Saisonniederlage beibrachte: SG Flensburg und den Füchsen Berlin.

Im Drittligateam der TSV spielt der 18-Jährige auch Woche für Woche und hofft, dass er auch da bald den Ton mit angeben kann. „Das ist für mein Ziel Bundesliga ganz wichtig“, sagt Diebel, „das geht nur über starke Leistungen in der Zweiten. Zumal es dort so viele Talente gibt, die nach oben wollen. Und wir haben ja auch die Chance dazu.“

Diese Perspektive bei den „Recken“ war auch ein gewichtiger Grund für den 18-Jährigen gewesen, dass er Mitte 2015 seinen 700-Seelen-Heimatort Waldsolms-Griedelbach im Lahn-Dill-Kreis (Mittelhessen) verließ und nach Hannover wechselte. Was dazu für seinen neuen Club sprach: „Mit dem Olympiastützpunkt vor der Tür“, sagt er, „sind die Trainingsmöglichkeiten einfach ausgezeichnet.“ Dazu habe er die Möglichkeit, ein gestrecktes Abitur über drei Jahre zu absolvieren. „Das kommt mir sehr entgegen“, sagt er.

Denn ansonsten wäre das Pensum, das so ein Nachwuchsspieler absolvieren muss, kaum zu absolvieren. Diebel hat dreimal wöchentlich vor der Schule ein frühes Mannschaftstraining, an zwei Tagen geht es pünktlich ins Gymnasium. Nach Schulaufgaben und kurzer Regenerationsphase steht fast täglich eine Übungseinheit an: Perspektivteam der TSV, Stützpunkttraining beim Deutschen Handballbund, dazu die Einheiten mit der A-Jugend und der Zweiten. Für sein großes Ziel legt Diebel darüber hinaus noch Extraschichten ein, macht viel Krafttraining. „Bei meinem Körpergewicht muss ich das“, sagt der Rückraumspieler.

„Wenn er so weitermacht, stehen ihm alle Wege offen“, sagt Trainer Felixson, „er hat großes Potenzial, seine Sprungwürfe sind irre und das Wichtigste: Er hat verstanden, worauf es ankommt.“ Die Voraussetzungen sind geschaffen. Das nächste TSV-Talent greift an.

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